<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>

<infolists>
    
                
        
            <infolist>
                <title_id>auslandsgeschaefte</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Auslandsgeschäfte</title>
                <content>
    

    

    

    
        



    

        &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
            &lt;p&gt;
                Sie können die Seite
                &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;
                    Externe Inhalte
                &lt;/span&gt;
                auch als PDF speichern.
            &lt;/p&gt;

            &lt;a class=&quot;button hideme_print&quot; href=&quot;/de/externe_inhalte/externe_inhalte_ger.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; role=&quot;button&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;
                &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;Merkblatt speichern&lt;/span&gt;
                &lt;span class=&quot;visible_for_screen_reader&quot;&gt;als PDF&lt;/span&gt;
            &lt;/a&gt;
        &lt;/div&gt;
    








    

    
        
            
            &lt;p&gt;Im Folgenden wird ein Überblick über einige umsatzsteuerliche Fragestellungen gegeben, die bei Auslandgeschäften auftreten. Auslandsgeschäfte können aber eine Vielzahl von anderen steuerlichen Themen betreffen und wären in einer individuellen Beratung abzuklären.&lt;/p&gt;
        
    



    

    


    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_lieferungen_in_die_eu-mitgliedstaaten&quot; id=&quot;lieferungen_in_die_eu-mitgliedstaaten&quot;&gt;
                                Lieferungen in die EU-Mitgliedstaaten
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_innergemeinschaftlicher_versandhandel&quot; id=&quot;innergemeinschaftlicher_versandhandel&quot;&gt;
                                Innergemeinschaftlicher Versandhandel
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_einfuhr-versandhandel&quot; id=&quot;einfuhr-versandhandel&quot;&gt;
                                Einfuhr-Versandhandel
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_grenzueberschreitende_dienstleistungen&quot; id=&quot;grenzueberschreitende_dienstleistungen&quot;&gt;
                                Grenzüberschreitende Dienstleistungen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_uid-bestaetigungsverfahren&quot; id=&quot;uid-bestaetigungsverfahren&quot;&gt;
                                UID-Bestätigungsverfahren
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_vorsteuerrueckerstattung_aus_eu-staaten&quot; id=&quot;vorsteuerrueckerstattung_aus_eu-staaten&quot;&gt;
                                Vorsteuerrückerstattung aus EU-Staaten
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_vorsteuerrueckerstattung_aus_einem_drittland&quot; id=&quot;vorsteuerrueckerstattung_aus_einem_drittland&quot;&gt;
                                Vorsteuerrückerstattung aus einem Drittland
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_lieferungen_in_die_eu-mitgliedstaaten&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Lieferungen in die EU-Mitgliedstaaten&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Eine steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung liegt grundsätzlich vor, wenn&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;ein Gegenstand in andere Mitgliedstaaten der EU befördert oder versendet wird&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;der Erwerber ein Unternehmer ist, der den Gegenstand für sein Unternehmen erwirbt bzw. eine nicht unternehmerisch tätige juristische Person ist und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;der Erwerb bei dem Abnehmer im anderen Mitgliedstaat steuerbar ist.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Voraussetzungen sind buchmäßig nachzuweisen. Unternehmerinnen und Unternehmer müssen auf die Steuerfreiheit der Lieferung auf der Rechnung hinweisen, z. B. mit „Steuerfreie, innergemeinschaftliche Lieferung“ und zusätzlich zu ihrer eigenen UID-Nummer die UID-Nummer der Abnehmerin bzw. des Abnehmers vermerken. Der Versand, die Beförderungen oder die Abholung sind zu dokumentieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Eintrag in die Zusammenfassende Meldung und die UID-Nummer der Kundin bzw. des Kunden sind materiell-rechtliche Voraussetzungen, um eine innergemeinschaftliche Lieferung steuerfrei behandeln zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um die Empfangsbestätigungen oder Verbringungserklärungen zu vereinheitlichen, stellt die Finanzverwaltung Muster im Anhang zu den Umsatzsteuerrichtlinien zur Verfügung (Anhang 5 und 6 der UStR).&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Downloads:&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;a title=&quot;Muster Empfangsbestätigung&quot; href=&quot;https://atikon.com/common/infolisten_download/Muster_Empfangsbestaetigung_AT.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Muster Empfangsbestätigung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title=&quot;Muster Verbringungserklärung&quot; href=&quot;https://www.atikon.com/common/infolisten_download/Muster_Verbringungserklaerung_AT.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Muster Verbringungserklärung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Verbringungsnachweis&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;a) Beförderungsnachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird der Gegenstand durch die Unternehmerin bzw. den Unternehmer oder durch die Abnehmerin bzw. den Abnehmer befördert, so werden folgende Nachweise benötigt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Durch- oder Abschrift der Rechnung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ein handelsüblicher Beleg, aus dem der Bestimmungsort hervorgeht (z. B. Lie­fer­schein)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Empfangsbestätigung des Abnehmers&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;b) Versendungsnachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird die Ware versendet, so bestehen die benötigten Nachweise aus einer Durch- oder Abschrift der Rechnung und einem Versendungsbeleg (z. B. Frachtbriefe, Postaufgabebescheinigungen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist es dem Unternehmer nicht möglich, den Versendungsnachweis in dieser Form zu er­bringen, kann er den Nachweis wie im Fall einer Beförderung erbringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;c) Abholbestätigung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird die Ware durch eine Beauftragte bzw. einen Beauftragten abgeholt, ist es die Aufgabe der Lieferantin bzw. des Lieferanten, sich darüber Gewissheit zu verschaffen, dass die mit ihr bzw. ihm in Kontakt tretende Person dazu berechtigt ist, die Ware abzuholen. Allein die Kopie eines Reisepasses reicht dazu nicht aus. Es müssen noch eine Reihe anderer Nachweise erbracht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Abholerin bzw. der Abholer muss eine schriftliche Erklärung, dass sie bzw. er den Gegenstand in das übrige Ge­mein­schafts­ge­biet befördern wird, sowie eine Spezialvollmacht vorlegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Spezialvollmacht muss beinhalten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;eine Erklärung, dass der Abholende dazu berechtigt ist, die Ware abzuholen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Identität des Abholenden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Funktion des Abholers in Bezug auf die konkrete Lieferung (Leistungsempfänger, unselbständiger Erfüllungsgehilfe oder selbständiger dritter Unternehmer) muss ein­deu­tig festgestellt werden können&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Eine Spe­zial­voll­macht wird in folgenden Fällen nicht benötigt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;bei Geschäftsbeziehungen, die über einen längeren Zeitraum gleich laufen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei Abholung durch einen Dienstnehmer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei Teillieferungen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;In diesen Fällen muss jedoch aus weiteren Unterlagen hervorgehen, dass der Lieferant über die bloße Vorlage von Geschäftspapieren beziehungsweise einer solchen all­ge­mei­nen Vollmacht hinausgehend mit dem Leistungsempfänger in Kontakt getreten ist und mit diesem die jeweiligen Modalitäten der Warenabholung vereinbart hat. Im Zweifel wird der konkrete Einzelfall geprüft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch eine EU-Durchführungsverordnung normiert ab 1.1.2020 wie zu dokumentieren ist, dass die Gegenstände der Lieferung tatsächlich ins EU-Ausland gelangt sind. Diese EU-Durchführungsverordnung gilt ab 1.1.2020 in jedem Mitgliedstaat, ohne dass sie in nationales Recht umgesetzt werden muss. Der österreichische Gesetzgeber hat in den erläuternden Bemerkungen zum Steuerreformgesetz 2020 nun darauf hingewiesen, dass der Nachweis der Beförderung oder Versendung gemäß der bestehenden Verordnung des österreichischen Finanzministers oder gemäß der neuen EU-Durchführungsverordnung erfolgen kann.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Buchnachweis&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Voraussetzungen für die Steuerbefreiung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen und die UID-Nummer der Abnehmerin bzw. des Abnehmers müssen buchmäßig nachgewiesen werden. Diese Voraus­setzungen müssen leicht nachprüfbar aus der Buchhaltung ersichtlich sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der innergemeinschaftlichen Lieferung muss aufgezeichnet werden:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Name, Anschrift, UID–Nummer des Abnehmers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Name, Anschrift des Beauftragten (wenn die Ware abgeholt wird)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;handelsübliche Bezeichnung und Menge des gelieferten Gegenstandes&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Lieferdatum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;vereinbartes Entgelt oder bei der Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten das vereinnahmte Entgelt und den Tag der Vereinnahmung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Art und Umfang der Be- oder Verarbeitung vor der Beförderung oder Versendung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Beförderung und Versendung in andere EU-Mitgliedstaaten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bestimmungsort&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Zusammenfassende Meldung (ZM)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Jeder Unternehmer, der&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;innergemeinschaftliche Lieferungen durchführt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;innergemeinschaftliches Verbringen durchführt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;in EU-Mitgliedstaaten steuerpflichtige sonstige Leistungen ausführt, für die der Leis­tungs­empfänger die Steuer schuldet, wenn sich der Leistungsort nach dem Em­pfän­ger­­ortprinzip laut Generalklausel richtet&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Dreiecksgeschäfte innerhalb der EU durchführt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Verbringungen von Gegenständen im Rahmen der Konsignationslagerregelung durchführt (und andere Sachverhalte in diesem Zusammenhang)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;hat eine Zusammenfassende Meldung (ZM) zu erstellen. Sie ist elektronisch mittels FinanzOnline einzureichen. Die ZM ist monatlich abzugeben, wenn die Unternehmerin bzw. der Unternehmer ihre bzw. seine Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) ebenfalls monatlich übermittelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat der Unternehmer seine UVA quartalsweise abzugeben, bleibt es bei der quartalsweisen Übermittlung der ZM. Die Übermittlung hat in beiden Fällen &lt;strong&gt;bis zum Ende des Fol­ge­monats&lt;/strong&gt; zu erfolgen. Maßgeblich für die Meldung an die Finanz ist der Zeitpunkt der Leis­tungs­er­bringung.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Inhalt der Zusammenfassenden Meldung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Zusammenfassende Meldung (ZM) muss die UID der Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner und den Ge­samt­wert aller an sie aus­ge­führ­ten innergemeinschaftlichen Umsätze enthalten. In bestimmten Fällen sind noch weitere Angaben zu machen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_innergemeinschaftlicher_versandhandel&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Innergemeinschaftlicher Versandhandel&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Ein inngemeinschaftlicher Versandhandel liegt vor bei Lieferungen von Gegenständen,&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;die durch den Lieferer oder für dessen Rechnung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;von einem anderen Mitgliedstaat als jenem, in dem die Beförderung oder Versendung (an den Abnehmer) endet, versandt oder befördert werden. Umfasst sind auch jene Lieferungen, an deren Beförderung oder Versendung der Lieferer indirekt beteiligt ist.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Dies gilt für Lieferungen an&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;private Abnehmer (bzw. Unternehmer, die sich nicht als solche zu erkennen geben),&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unternehmer, die nur unecht steuerbefreite Umsätze ausführen,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ein Kleinunternehmer, der nach dem Recht des für die Besteuerung zuständigen Mit­gliedstaates von der Steuer befreit ist oder auf andere Weise von der Besteuerung ausgenommen ist,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;pauschalierte Landwirte,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;juristische Personen, die nicht Unternehmer sind (z. B. Gemeinden) bzw. nicht für ihr Unternehmen tätig werden,&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Beim innergemeinschaftlichen Versandhandel gilt die Lieferung als dort ausgeführt, wo die Beförderung oder Versendung an den Abnehmer endet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unternehmerinnen und Unternehmer, die die Lieferung von Gegenständen innerhalb der EU durch einen Dritt­lands-Unternehmer an einen Nichtunternehmer durch die Nutzung einer elektronischen Schnittstelle (z. B. Marktplatz, Plattform, Portal u. ä.) unterstützen, werden behandelt, als ob sie diese Gegenstände selbst erhalten und geliefert hätten.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Kleinstunternehmerregelung:&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Versandhandelsregelung ist nicht anzuwenden, wenn&lt;/p&gt;
&lt;ol style=&quot;list-style-type: lower-alpha;&quot;&gt;
&lt;li&gt;der Unternehmer sein Unternehmen in einem Mitgliedstaat betreibt und außerhalb dieses Mitgliedstaates keine Betriebstätte hat,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Gegenstände in einen anderen Mitgliedstaat geliefert werden, und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die maßgebliche Umsatzgrenze für bestimmte Lieferungen und sonstige Leistungen in Höhe von € 10.000,00 nicht überschreiten.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Die Umsatzgrenze berechnet sich aus dem Gesamtbetrag der innergemeinschaftlichen Versandhandelsumsätze ins übrige Gemeinschaftsgebiet zuzüglich der Umsätze für elektronisch erbrachte sonstige Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen an Nichtunternehmerinnen und Nichtunternehmer im übrigen Gemeinschaftsgebiet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Kleinstunternehmerin bzw. der Kleinstunternehmer kann auf die Anwendung dieser Regelung verzichten.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Sonderregelung EU-One-Stop-Shop (EU-OSS)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Unternehmerinnen und Unternehmer, die sonstige Leistungen an Nichtunternehmerinnen und Nichtunternehmer oder bestimmte Lieferungen in der EU erbringen, können sich unter gewissen Voraussetzungen dazu entscheiden, Umsätze über den EU-One-Stop-Shop (EU-OSS) zu erklären. Der Unternehmer wird somit nur in einem EU-Mitgliedstaat umsatzsteuerlich erfasst und kann die in anderen Mitgliedstaaten geschuldete Umsatzsteuer von dort aus im EU-OSS erklären und abführen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der EU-OSS kann für die folgenden Umsätze verwendet werden:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Sonstige Leistungen an Nichtunternehmer, die in einem Mitgliedstaat ausgeführt werden, in dem der Unternehmer weder den Sitz der wirtschaftlichen Tätigkeit noch eine Betriebsstätte hat (d.h. nicht niedergelassen ist).&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Innergemeinschaftliche Versandhandelsumsätze.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Innerstaatliche Lieferungen einer Plattform, deren Beginn und Ende im selben Mitgliedstaat liegen, und für die die Plattform Steuerschuldner ist.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Für die Anwendung der Sonderregelung EU-OSS ist die Beachtung bestimmter Voraussetzungen und weitere Regelungen erforderlich. Für Drittlandsunternehmer gelten abweichende Regelungen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_einfuhr-versandhandel&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Einfuhr-Versandhandel&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Ein Einfuhr-Versandhandel liegt vor bei Lieferungen an eine Abnehmerin bzw. einen Abnehmer, die bzw. der Nichtunternehmerin bzw. Nichtunternehmer ist, bei denen Gegenstände durch die Lieferin bzw. den Lieferer oder für dessen Rechnung vom Drittlandsgebiet in einen Mitgliedstaat versandt oder befördert werden. Umfasst sind auch jene Lieferungen, an deren Beförderung oder Versendung der Lieferer indirekt beteiligt ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies gilt nicht für die Lieferung neuer Fahrzeuge. Bei verbrauchsteuerpflichtigen Waren gilt dies nur für Lieferungen an Nichtunternehmer, die keine juristischen Personen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Einfuhr-Versandhandel gilt die Lieferung als dort ausgeführt, wo die Beförderung oder Versendung endet (Bestimmungsland), wenn&lt;/p&gt;
&lt;ol style=&quot;list-style-type: lower-alpha;&quot;&gt;
&lt;li&gt;der Gegenstand in einem anderen Mitgliedstaat eingeführt wird, als jenem, in dem die Beförderung oder Versendung endet, oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;der Unternehmer die Sonderregelung für den Einfuhrversandhandel (I-OSS) in Anspruch nimmt.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Unternehmer, die Einfuhr-Versandhandelsumsätze, bei denen der Einzelwert der Waren je Sendung € 150,00 nicht übersteigt, durch die Nutzung einer elektronischen Schnittstelle (z. B. Marktplatz, Plattform, Portal u. ä.) unterstützen, werden behandelt, als ob sie diese Gegenstände selbst erhalten und geliefert hätten.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Sonderregelung für Einfuhr-Versandhandel (IOSS – Import-One-Stop-Shop)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bestimmte Unternehmerinnen und Unternehmer können für Einfuhr-Versandhandel, bei dem der Einzelwert der Waren je Sendung € 150,00 nicht übersteigt, auf Antrag eine Sonderregelung in Anspruch nehmen, bei der alle entsprechenden Einfuhr-Versandhandelsumsätze innerhalb der EU in einem Mitgliedstaat erklärt werden können. Dies gilt nicht für verbrauchssteuerpflichtige Waren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird diese Sonderregelung in Anspruch genommen, ist die Einfuhr von jenen Gegen­ständen von der Umsatzsteuer befreit, für die die Umsatzsteuer im Rahmen der Sonderregelung erklärt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Anwendung der Sonderregelung IOSS ist die Beachtung bestimmter Voraus­setzungen und weitere Regelungen erforderlich&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_grenzueberschreitende_dienstleistungen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Grenzüberschreitende Dienstleistungen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Neben grenzüberschreitenden Lieferungen lösen auch grenzüberschreitende Dienstleistungen unterschiedliche Registrierungs- und Steuerpflichten aus.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Ort der Dienstleistung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bei Dienstleistungen mit Auslandsbezug ist es für den Fiskus wichtig festzustellen, wo tatsächlich der Ort der Dienstleistung ist. Daran geknüpft ist, welcher Staat die Umsatzsteuer aus dieser Leistung lukrieren kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um festzustellen, an welchen Staat nun eine etwaige Umsatzsteuer abzuführen ist, ist es notwendig, den Ort der sonstigen Leistung im Sinne des Umsatzsteuergesetzes zu definieren. Dabei muss man im Wesentlichen in zwei Schritten vorgehen:&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;1. Schritt: Ist mein Leistungsempfänger Unternehmer oder nicht?&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Bei sonstigen Leistungen ist zu unterscheiden, ob die Empfängerin bzw. der Empfänger der Leistung eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer oder eine Nichtunternehmerin bzw. ein Nichtunternehmer ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Frage, wann eine sonstige Leistung von einem Unternehmer an einen Unternehmer erbracht wird, wurde der Unternehmerbegriff ausgedehnt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Unternehmer gilt u. a.,&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;wer eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausübt und eine Einnahmenerzielung verfolgt. Eine Gewinnerzielungsabsicht muss nicht vorliegen. Dazu zählen z. B. auch (USt-)pauschalierte Land- und Forstwirte.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ein Unternehmer, der ausschließlich steuerfreie Umsätze bewirkt, z. B. Kleinunternehmer, Arzt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine nicht unternehmerisch tätige juristische Person mit einer UID-Nummer, z. B. Gemeinde, Verein.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Unter diesen ausgedehnten Unternehmerbegriff können z. B. auch fallen: Körperschaften öffentlichen Rechts, Liebhaberei-Betriebe, Mittelstandsfinanzierungsgesellschaften, gemeinnützige Vereine und Privatstiftungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht unter diese Regelung fallen Dienstleistungen, die ausschließlich für den Privatbereich des Unternehmers oder für den Bedarf seines Personals erbracht werden und dies bereits im Zeitpunkt des Leistungsbezugs feststeht. In diesem Fall kommen die Regelungen für Nichtunternehmer zur Anwendung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonstige Leistungen, die ihrer Art nach mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht für das Unternehmen bestimmt sind, sind zum Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Krankenhausbehandlungen und ärztliche Heilbehandlungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;von Zahnärzten und Zahntechnikern erbrachte sonstige Leistungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;persönliche und häusliche Pflegeleistungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Betreuung von Kindern und Jugendlichen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4&gt;2. Schritt: Welche Leistung wurde erbracht?&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Im 2. Schritt ist zu klären, welche Leistung erbracht wird. Daraus bestimmt sich der Ort, an dem die sonstige Leistung steuerbar ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Generell gilt (Generalklausel):&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Generalklausel&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Unternehmer&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Nichtunternehmer&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Ort, an dem der Empfänger sein Unternehmen betreibt &lt;strong&gt;(Empfängerort)&lt;/strong&gt;.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ort, an dem der Unternehmer sein Unternehmen betreibt &lt;strong&gt;(Unternehmerort)&lt;/strong&gt;.&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;Diese Grundregel ist immer anzuwenden, außer es handelt sich um eine sonstige Leistung, für die eine Sonderregel vorhanden ist, wie zum Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;h5&gt;Vermittlungsleistung&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Eine Vermittlung liegt vor, wenn eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer einen Leistungsaustausch zwischen einer Leistungsempfängerin bzw. einem Leistungsempfänger und einer bzw. einem Leistenden herbeiführt. Die Vermittlerin bzw. der Vermittler tätigt ihre bzw. seine Leistung in fremdem Namen und auf fremde Rechnung.&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Vermittlungsleistung&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Unternehmer&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Nichtunternehmer&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Empfängerort&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ort, an dem der vermittelte Umsatz ausgeführt wird.&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h5&gt;Grundstücksleistung&lt;/h5&gt;
&lt;p&gt;Grundstücksleistungen sind z. B. auch die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken und von Wohn- und Schlafräumen, die Leistungen eines Grundstücksmaklers, Leistungen zur Vorbereitung oder zur Koordinierung von Bauleistungen mit Bezug auf ein konkretes Grundstück.&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Grundstücksleistung&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Unternehmer&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Nichtunternehmer&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Grundstücksort&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Grundstücksort&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;Nur Dienstleistungen, die in einem hinreichend direkten Zusammenhang mit dem Grundstück stehen, werden als Grundstücksleistungen betrachtet: So fällt beispielsweise die Erstel­lung von Bauplänen für ein konkretes Grundstück unter die Kategorie Grund­stücksleistung, eine Planerstellung ohne Bezug auf ein konkretes Grundstück jedoch nicht. Ebenso sind Reparaturarbeiten an einem Gebäude eine Grundstücksleistung, die Reparatur oder Wartung von Maschinen, die kein fester Bestandteil des Grundstücks sind oder sein werden, jedoch nicht.&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;h5&gt;Personenbeförderung&lt;/h5&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Personenbeförderung&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Unternehmer&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Nichtunternehmer&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Ort, wo die Beförderung bewirkt wird.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ort, wo die Beförderung bewirkt wird.&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h5&gt;Güterbeförderung innerhalb der EU&lt;/h5&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Güterbeförderung innerhalb der EU&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Unternehmer&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger ist Nichtunternehmer&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Empfängerort&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Abgangsort&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h5&gt;&lt;strong&gt;Leistungen in Zusammenhang mit kulturellen, künstlerischen, wissenschaftlichen, unterrichtenden, sportlichen und unterhaltenden Tätigkeiten&lt;/strong&gt;&lt;/h5&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Leistungen in Zusammenhang mit kulturellen, künstlerischen, wissenschaftlichen, unterrichtenden, sportlichen und unterhaltenden Tätigkeiten&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger
ist Unternehmer&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger
ist Nichtunternehmer&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Empfängerortprinzip&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ort, an dem der Unternehmer ausschließlich oder zum wesentlichen Teil tätig wird. (Ausnahme ab 2025, wenn per Streaming übertragen – siehe weiter unten)&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;Ist der Leistungsempfänger Unternehmer, so werden sonstige Leistungen betreffend die Eintrittsberechtigung sowie die damit zusammenhängenden sonstigen Leistungen für kulturelle, künstlerische, wissenschaftliche, unterrichtende, sportliche, unterhaltende oder ähnliche Veranstaltungen, wie Messen und Ausstellungen, dort ausgeführt, wo diese Veranstaltungen tatsächlich stattfinden.&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;h5&gt;Kurzfriste Vermietung eines Beförderungsmittels&lt;/h5&gt;
&lt;h6&gt;Kurzfristige Vermietung:&lt;/h6&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;nicht mehr als 90 Tage bei Wasserfahrzeugen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;nicht mehr als 30 Tage bei allen anderen Beförderungsmitteln&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Kurzfriste Vermietung eines Beförderungsmittels&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger
ist Unternehmer&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger
ist Nichtunternehmer&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Ort, an dem das Beförderungsmittel dem Leistungsempfänger tatsächlich zur Verfügung gestellt wird.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ort, an dem das Beförderungsmittel dem Leistungsempfänger tatsächlich zur Verfügung gestellt wird.&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h5&gt;Langfristige Vermietung eines Beförderungsmittels&lt;/h5&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Langfristige Vermietung eines Beförderungsmittels&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger
ist Unternehmer&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Leistungsempfänger
ist Nichtunternehmer&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Empfängerort&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Empfängerort (Ausnahme Sportboote: Ort, an dem das Boot zur Verfügung gestellt wird, wenn der leistende Unternehmer dort sein Unternehmen betreibt.)&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h3&gt;Weitere Regelungen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Weiters gibt es Sonderregelungen für bestimmte Leistungen (Katalogleistungen), wenn die Empfängerin bzw. der Empfänger der Leistung eine Privatperson im Drittland ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;elektronisch erbrachte sonstige Leistungen oder Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ab 2025: kulturelle, künstlerische, wissenschaftliche, unterrichtende, sportliche, unterhaltende oder ähnliche Leistungen, wenn sie per Streaming übertragen oder auf andere Weise virtuell verfügbar gemacht werden,&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;an Privatpersonen innerhalb der EU gilt: Die Steuerpflicht liegt am Empfängerort. Der Empfängerort ist dort, wo der private Leistungsempfänger seinen Wohnsitz bzw. gewöhnlichen Aufenthalt hat. Der leistende Unternehmer muss bei jeder Leistung ermitteln, wo der Kunde ansässig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kleinstunternehmer (Ausnahme von diesem Empfängerortprinzip): Die Erleichterung für Kleinstunternehmerinnen bzw. Kleinstunternehmer umfasst seit 1.7.2021 Umsätze aus innergemeinschaftlichem Versandhandel und elektronisch erbrachte sonstige Leistungen oder Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen an Privatpersonen innerhalb der EU. Voraussetzung ist unter anderem, dass die betroffenen Umsätze in andere Mitgliedstaaten insgesamt den Betrag von € 10.000,00 nicht übersteigen. In diesem Fall sind diese Leistungen am Unternehmerort steuerbar. Der Unternehmer kann auf diese Regelung verzichten und ist an diesen Verzicht für mindestens zwei Kalenderjahre gebunden.&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;h3&gt;Sie erbringen eine grenzüberschreitende Dienstleistung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Erbringen Sie Dienstleistungen, deren Leistungsort im Ausland gelegen ist, so ist diese Leistung grundsätzlich im Ausland der Umsatzsteuer zu unter­werfen. Die Aus­gangs­rechnung wäre grundsätzlich also auch mit ausländischer Um­satz­steuer aus­zu­stel­len, und diese Steuer ist an das ausländische Finanzamt abzuführen.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Leistungsempfänger ist Unternehmer&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Ist der Leis­tungs­em­pfänger ein Unternehmer, geht diese Steuer in vielen Fällen auf den ausländischen Leis­tungs­empfänger über (Reverse Charge), und man erspart sich als Leis­tungs­erbringer da­mit die Steuer­erklärung im Ausland. Ausgangsrechnungen an Unternehmer sind in diesen Fällen daher ohne Umsatzsteuer auszustellen. Weisen Sie mit dem Text „Über­gang der Steuer­schuld“ auf Ihrer Rechnung darauf hin und führen Sie beide UID-Nummern auf der Rechnung an. Die Rechnung muss nach den österreichischen Vorschriften ausgestellt wer­den (gilt nicht bei Gutschriften und Kleinbetragsrechnungen). Sie muss spätestens am 15. Tag des auf die Leistung folgenden Monats ausgestellt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dienstleistungen mit Leistungsort in einem anderen EU-Mitgliedstaat, für welche es auf­grund des Empfängerortprinzipes zum Übergang der Steuerschuld auf den Leis­tungs­empfän­ger kommt, sind auch in die Zusammenfassenden Meldungen (ZM) auf­zu­neh­men und der österreichischen Fi­nanz bis zum Ablauf des auf den Meldezeitraum (Monat/ Quartal) folgenden Ka­len­der­mo­na­tes elektronisch in den Zusammenfassenden Mel­dun­gen zu übermitteln. Be­trof­fen sind nur Dienstleistungen, die unter die Generalklausel (Empfän­ger­ortprinzip) fallen. Beachten Sie auch, dass Sie für diese Meldungen die gültigen und bestätigten UID-Num­mern Ihrer Kunden benötigen.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Leistungsempfänger ist kein Unternehmer&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Ein leistender Unternehmer hat für B2C-Dienstleistungen, deren Leistungsort in einem Mit­glied­staat liegt, in dem er keine Niederlassung hat, grundsätzlich ausländische Steuer­beträge an die jeweilige ausländische Finanzverwaltung abzuführen. Diese Umsätze können aber unter bestimmten Voraussetzungen auch zentral auf einem eigenen Web­portal, dem soge­nannten One-Stop-Shop (OSS), über FinanzOnline erklärt werden. Wird rechtzeitig ein entsprechender Antrag gestellt und der One-Stop-Shop genützt, entfällt die Verpflichtung, sich in jedem EU-Mitgliedstaat, in dem diese Leistungen erbracht werden, für umsatz­steuerliche Zwecke registrieren zu lassen und dort Steuererklärungen ein­zu­reichen und Zahlungen zu tätigen. Hier sind unterschiedliche Regelungen für EU-Unter­nehmer (EU-OSS) und Dritt­land­unternehmer (Nicht-EU-OSS) vorgesehen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Für Empfänger von Dienstleistungen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Alle Unternehmerinnen und Unternehmer, die sonstige Leistungen aus dem Ausland empfangen, deren Leistungsort Österreich ist, und auf die die Steuerschuld übergeht, brauchen eine &lt;strong&gt;UID-Nummer&lt;/strong&gt;. Dies gilt auch für Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer, unecht befreite Unternehmerinnen und Unternehmer und Landwirtinnen und Landwirte.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Eingangsrechnung&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Erhalten Sie eine Rechnung einer ausländischen Dienstleisterin bzw. eines ausländischen Dienstleisters mit Leistungsort Österreich, so wird Sie Ihre Lieferantin bzw. Ihr Lieferant in vielen Fällen auf den Übergang der Steuerschuld hinweisen. Sollte fälschlicherweise eine ausländische Umsatzsteuer ausgewiesen sein, so ist diese auch im Zuge einer Vorsteuerrückerstattung im Ausland meist nicht lukrierbar. Lassen Sie diese Rechnungen vom Lieferanten berichtigen und bezahlen Sie nur den Nettobetrag.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Meldungen an die Finanz&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Eingangsrechnungen, bei denen die Steuerschuld auf Sie übergeht, sind in Summe der Finanz in der Umsatzsteuervoranmeldung bzw. Umsatzsteuererklärung zu melden. Sofern Sie zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, wird in der gleichen UVA der gleiche Betrag als Vorsteuer aus Reverse Charge wieder abgezogen (ein Nullsummenspiel).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_uid-bestaetigungsverfahren&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;UID-Bestätigungsverfahren&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Damit sich Unternehmerinnen und Unternehmer von der Gültigkeit der UID-Nummer einer EU-Geschäftspartnerin bzw. eines EU-Geschäftspartners überzeugen können, wurde EU-weit das sogenannte Bestätigungsverfahren eingeführt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hat ein Unternehmer eine Lieferung steuerfrei behandelt und stellt sich in der Folge heraus, dass die UID-Nummer nicht richtig ist, ist die Steuerbefreiung grundsätzlich verwirkt. Es sei denn, dass die Inanspruchnahme auf unrichtigen Angaben der Abnehmerin bzw. des Abnehmers beruht und der Unternehmer die Unrichtigkeit dieser Angaben trotz Anwendung der Sorgfalt einer ordentlichen Kauffrau bzw. eines ordentlichen Kaufmannes nicht erkennen konnte. In diesem Fall schuldet der Abnehmer die entgangene Steuer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch bei Inlandslieferungen muss von der Rechnungsempfängerin bzw. vom Rechnungsempfänger die UID-Nummer überprüft werden. Ist diese nicht gültig, geht für den Rechnungsempfänger das Recht auf einen Vorsteuerabzug ver­loren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Überprüfung ist am einfachsten mittels FinanzOnline möglich:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf &lt;a href=&quot;https://finanzonline.bmf.gv.at/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;finanzonline.bmf.gv.at&lt;/a&gt; können Sie nach Eingabe Ihrer Zugangsdaten diese Überprüfung im Menü „Eingaben“ unter „Anträge“ und „UID-Bestätigung“ durchführen. Durch Eingabe der eigenen UID und jener Ihrer Kundin bzw. Ihres Kunden bzw. Lieferantin bzw. Lieferanten erhalten Sie den gespeicherten Namen und die Adresse aus­gegeben (Stufe 2 Überprüfung). Diese Ausgabe ist als Ausdruck zu den Buchhaltungsunterlagen zu nehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die UID-Abfrage hat verpflichtend elektronisch zu erfolgen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_vorsteuerrueckerstattung_aus_eu-staaten&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Vorsteuerrückerstattung aus EU-Staaten&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Österreichische Unternehmerinnen und Unternehmer, die zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, können sich auch Vorsteuern, die außerhalb Österreichs angefallen sind, erstatten lassen. Ebenso können sich ausländische Unternehmen die österreichische Vorsteuer rückerstatten lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Voraussetzung&lt;/strong&gt; für die Vorsteuererstattung ist, dass der Unternehmer&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;im EU-Mitgliedsstaat der Erstattung nicht ansässig ist,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;im EU-Mitgliedstaat keine Umsätze – ausgenommen bestimmte Beförderungsleistungen, bestimmte auf elektronischem Weg erbrachte Leistungen oder Reverse Charge Umsätze - getätigt hat und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;mit seinen Umsätzen im Ansässigkeitsstaat vorsteuerabzugsberechtigt ist.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Wie läuft nun das Verfahren ab?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Antrag ist elektronisch zu machen (in Österreich über FinanzOnline).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Antrag wird bei Nichterfüllen der Voraussetzungen im Ansässigkeitsstaat einfach nicht weitergeleitet. Für jede Rechnung sind im elektronischen Antrag bestimmte Angaben zu machen: Name, Anschrift und UID-Nummer der bzw. des Leistenden, Rechnungsdatum und -nummer, Nettobetrag und Umsatzsteuerbetrag, hiervon der abzugsfähige Betrag, Art der er­wor­benen Gegenstände und Dienstleistungen, aufgeschlüsselt nach einer Kennziffer von 1 bis 10. Es müssen keine Originalbelege übermittelt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Übermittlung von Kopien jener Rechnungen, deren Steuerbemessungsgrundlage mindestens € 1.000,00 (bzw. € 250,00 bei Kraftstoffrechnungen) beträgt, kann verlangt werden. Der Mitgliedsstaat der Erstattung kann vom Antragsteller auch eine Beschreibung sei­ner Geschäftstätigkeit verlangen sowie die Sprache festlegen, in welcher die An­ga­ben im Erstattungsantrag zu erfolgen haben. Die Frist, bis zu der spätestens der Antrag gestellt werden muss, ist der 30.9. des folgenden Kalenderjahres.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Erstattungsantrag darf einen Betrag von € 400,00 (bzw. € 50,00 bei An­trag­stel­lung für ein ganzes Kalenderjahr oder den Rest eines Kalenderjahres) nicht unter­schreiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Antragstellung können zusätzliche Unterlagen angefordert wer­den, wie z. B. Rechnungskopien oder -originale.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_vorsteuerrueckerstattung_aus_einem_drittland&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Vorsteuerrückerstattung aus einem Drittland&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Mangels Anwendbarkeit des Gemeinschaftsrechts ist das nationale Recht des jeweiligen Erstattungsstaates maßgeblich. So gilt für diese Erstattungsanträge von Drittlandsunternehmern in Österreich insbesondere weiterhin eine Erstattungsfrist von sechs Monaten (bis 30. Juni des Folgejahres).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für eine Vorsteuerrückerstattung aus einem Drittland muss ein Antrag in Papierform gestellt und die Originalbelege mitgeschickt werden. Wir empfehlen Ihnen, die Originalbelege vorher zu kopieren. Dem Antrag ist weiters eine vom Finanzamt ausgestellte Unternehmerbestätigung beizulegen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

    



    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2026&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
</content>
            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>faq_autos</title_id>
                <updated></updated>
                <title>FAQ – Autos</title>
                <content>
    

    

    

    
        



    

        &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
            &lt;p&gt;
                Sie können die Seite
                &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;
                    Externe Inhalte
                &lt;/span&gt;
                auch als PDF speichern.
            &lt;/p&gt;

            &lt;a class=&quot;button hideme_print&quot; href=&quot;/de/externe_inhalte/externe_inhalte_ger.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; role=&quot;button&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;
                &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;Merkblatt speichern&lt;/span&gt;
                &lt;span class=&quot;visible_for_screen_reader&quot;&gt;als PDF&lt;/span&gt;
            &lt;/a&gt;
        &lt;/div&gt;
    








    



    

    
        
    


    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_versteht_man_eigentlich_unter_der_luxustangente_&quot; id=&quot;was_versteht_man_eigentlich_unter_der_luxustangente_&quot;&gt;
                                Was versteht man eigentlich unter der „Luxustangente“?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_ist_ein_fiskal-lkw_&quot; id=&quot;was_ist_ein_fiskal-lkw_&quot;&gt;
                                Was ist ein Fiskal-Lkw?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_vorteile_bringt_ein_fiskal-lkw_&quot; id=&quot;welche_vorteile_bringt_ein_fiskal-lkw_&quot;&gt;
                                Welche Vorteile bringt ein Fiskal-Lkw?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_vorteile_bringt_ein_elektroauto_pkw_&quot; id=&quot;welche_vorteile_bringt_ein_elektroauto_pkw_&quot;&gt;
                                Welche Vorteile bringt ein Elektroauto (Pkw)?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_soll_ich_bei_meinem_auto_das_ich_in_meinem_unternehmen_benutze_das_kilometergeld_oder_die_tatsaechlichen_kosten_verrechnen_&quot; id=&quot;soll_ich_bei_meinem_auto_das_ich_in_meinem_unternehmen_benutze_das_kilometergeld_oder_die_tatsaechlichen_kosten_verrechnen_&quot;&gt;
                                Soll ich bei meinem Auto, das ich in meinem Unternehmen benutze, das Kilometergeld oder die tatsächlichen Kosten verrechnen?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_steuerlichen_einschraenkungen_muss_ich_beachten_wenn_das_kfz_im_betriebsvermoegen_ist_&quot; id=&quot;welche_steuerlichen_einschraenkungen_muss_ich_beachten_wenn_das_kfz_im_betriebsvermoegen_ist_&quot;&gt;
                                Welche steuerlichen Einschränkungen muss ich beachten, wenn das Kfz im Betriebsvermögen ist?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_steuerlichen_besonderheiten_sind_zu_beruecksichtigen_wenn_das_kfz_im_privatvermoegen_ist_&quot; id=&quot;welche_steuerlichen_besonderheiten_sind_zu_beruecksichtigen_wenn_das_kfz_im_privatvermoegen_ist_&quot;&gt;
                                Welche steuerlichen Besonderheiten sind zu berücksichtigen, wenn das Kfz im Privatvermögen ist?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_kann_nachgewiesen_werden_zu_welchem_anteil_das_kfz_fuer_betriebliche_fahrten_einerseits_und_zu_privaten_fahrten_andererseits_verwendet_wird_&quot; id=&quot;wie_kann_nachgewiesen_werden_zu_welchem_anteil_das_kfz_fuer_betriebliche_fahrten_einerseits_und_zu_privaten_fahrten_andererseits_verwendet_wird_&quot;&gt;
                                Wie kann nachgewiesen werden, zu welchem Anteil das Kfz für betriebliche Fahrten einerseits und zu privaten Fahrten andererseits verwendet wird?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_ich_will_meinem_dienstnehmer_einen_firmen-pkw_zur_verfuegung_stellen_wie_stelle_ich_den_privatanteil_fest_&quot; id=&quot;ich_will_meinem_dienstnehmer_einen_firmen-pkw_zur_verfuegung_stellen_wie_stelle_ich_den_privatanteil_fest_&quot;&gt;
                                Ich will meinem Dienstnehmer einen Firmen-Pkw zur Verfügung stellen. Wie stelle ich den Privatanteil fest?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_versteht_man_eigentlich_unter_der_luxustangente_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was versteht man eigentlich unter der „Luxustangente“?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Aufwendungen für Pkw werden in der Regel steuerlich nur anerkannt, wenn sie betrieblich veranlasst und angemessen sind. Die Angemessenheitsgrenze für die Anschaffung eines Pkws beträgt € 40.000,00.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Angemessenheitsgrenze der Anschaffungskosten umfassen neben dem Nettopreis auch die USt, die NoVA und auch alle Kosten für Sonderausstattungen (Klimaanlage, Alufelgen, Sonderlackierungen, ABS, Airbag, Allradantrieb, serienmäßig eingebautes Autoradio, serienmäßig eingebautes Navigationsgerät usw.). Selbstständig bewertbare Sonderausstattungen gehören nicht zu den Anschaffungskosten (nachträglich eingebautes Navigationsgerät oder Computer-Fahrtenbuch). Anschaffungskostenabhängige Nutzungsaufwendungen (Kasko-Versicherung, usw.) sind im entsprechenden Ausmaß zu kürzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschaffungskostenunabhängige Nutzungsaufwendungen wie Treibstoffkosten sind in voller Höhe abzugsfähig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Gebraucht-Pkw ist für die Ermittlung der Luxustangente der Neupreis maßgeblich, sofern das Kfz nicht älter als fünf Jahre ist. Ist der Pkw älter als fünf Jahre, wird auf die tatsächlichen Anschaffungskosten abgestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Überschreiten der Angemessenheitsgrenze wirkt sich insofern auf den steuerlichen Gewinn aus, als die jährliche Abschreibung (in der Mehr-Weniger-Rechnung) zu kürzen ist. Die Kürzung ist um jenes prozentuelle Ausmaß vorzunehmen, in dem die tatsächlichen Anschaffungskosten die € 40.000,00 überschreiten.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Folgendes Beispiel zur Veranschaulichung:&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ein Pkw wird um € 48.000,00 (inkl. USt und NoVA) angeschafft. Unter Anwendung der Angemessenheitsgrenze von € 40.000,00 beträgt die Luxustangente 16,67 %. Legt man als Abschreibungsdauer die steuerlich zwingenden acht Jahre zugrunde, beträgt die jährliche Abschreibung € 6.000,00. Diese wird nun um die Luxustangente von 16,67 % (= € 1.000,00) gekürzt, sodass sich der steuerliche Gewinn um € 1.000,00 erhöht. Betragen die anschaffungskostenabhängigen Nutzungsaufwendungen, z. B. € 3.600,00 pro Jahr, sind sie noch um 16,67 % (= € 600,00) zu kürzen, sodass sich der steuerliche Gewinn um € 600,00 erhöht.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_ist_ein_fiskal-lkw_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was ist ein Fiskal-Lkw?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Wenn Sie als Unternehmerin bzw. Unternehmer die Anschaffung eines Kraftfahrzeugs überlegen, gibt es die Möglichkeit, einen sogenannten Fiskal-Lkw zu erstehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Fiskal-Lkw gelten Kastenwagen, Kleinlastkraftwagen, Pritschenwagen und Kleinbusse. Es gibt eine &lt;a title=&quot;Link&quot; href=&quot;https://www.bmf.gv.at/themen/steuern/kraftfahrzeuge/vorsteuerabzugsberechtigte-fahrzeuge.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Liste vom Bundesministerium für Finanzen (BMF)&lt;/a&gt;, in der alle Fiskal-Lkw verzeichnet sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird ein Fiskal-Lkw nach dem Kauf umgebaut, kann das zum Verlust der steuerlichen Vorteile führen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_vorteile_bringt_ein_fiskal-lkw_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Vorteile bringt ein Fiskal-Lkw?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Fiskal-Lkw bietet Ihnen verschiedene steuerliche Begünstigungen:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einerseits ist ein Vorsteuerabzug möglich, andererseits ist eine kürzere steuerrechtliche Abschreibungsdauer statt der zwingenden acht Jahre erlaubt. Der Fiskal-Lkw zählt auch zu den begünstigten Wirtschaftsgütern, die maßgeblich sind für den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darüber hinaus entfällt im Falle einer Anschaffung eines Fiskal-Lkw die Angemessenheitsprüfung, die normalerweise bei der Anschaffung eines Personenkraftwagens – so die Anschaffungskosten € 40.000,00 übersteigen – durchgeführt werden muss.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_vorteile_bringt_ein_elektroauto_pkw_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Vorteile bringt ein Elektroauto (Pkw)?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Anschaffung eines Pkw mit 0 Gramm Emission (Elektroauto) für Ihr Unternehmen bietet Ihnen im Vergleich zur Anschaffung eines Pkw mit Verbrennungsmotor bei Vorliegen diverser Voraussetzungen verschiedene steuerliche Begünstigungen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Anschaffungskosten bis brutto € 40.000,00 ist ein Vorsteuerabzug zur Gänze möglich. Zwischen € 40.000,00 und € 80.000,00 ist dies zum Teil möglich, ab € 80.000,00 steht kein Vorsteuerabzug zu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Elektroauto zählt auch zu den begünstigten Wirtschaftsgütern, die maßgeblich sind für den Investitionsfreibetrag (15 %, im Zeitraum 1.11.2025-31.12.2026 befristet 22 %).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch entfällt bei Elektroautos die Normverbrauchsabgabe (NoVA).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nutzt eine Dienstnehmerin bzw. ein Dienstnehmer einen Elektro-Firmenwagen zu privaten Zwecken, so fällt kein Sachbezug an.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_soll_ich_bei_meinem_auto_das_ich_in_meinem_unternehmen_benutze_das_kilometergeld_oder_die_tatsaechlichen_kosten_verrechnen_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Soll ich bei meinem Auto, das ich in meinem Unternehmen benutze, das Kilometergeld oder die tatsächlichen Kosten verrechnen?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Das Kilometergeld oder die tatsächlichen Kosten können dann verrechnet
    werden, wenn sich das Auto im Privatvermögen befindet. Wird das Auto dem
    Betriebsvermögen zugerechnet, können nur die tatsächlichen Aufwendungen
    angesetzt werden.&lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;Ob ein Kfz dem Privat- oder Betriebsvermögen zugerechnet wird, hängt
    vom Ausmaß der betrieblichen Nutzung ab. Wird das Fahrzeug zu mehr als 50
    % betrieblich genutzt, so zählt es zum Betriebsvermögen, bei einer
    betrieblichen Nutzung von weniger als 50 % ist es dem Privatvermögen
    zuzurechnen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_steuerlichen_einschraenkungen_muss_ich_beachten_wenn_das_kfz_im_betriebsvermoegen_ist_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche steuerlichen Einschränkungen muss ich beachten, wenn das Kfz im Betriebsvermögen ist?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Wird ein Kfz dem Betriebsvermögen zugerechnet, so sind als Aufwendungen für den Betrieb des Kfz neben den laufenden Betriebskosten (Benzin, Reparaturen, Versicherung) auch die Absetzung für Abnutzung (AfA) anzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Berechnung der Abschreibung und der anschaffungskostenabhängigen Nutzungsaufwendungen (Kasko Versicherung, Haftpflichtversicherungsprämie inkl. motorbezogener Versicherungssteuer, erhöhte Servicekosten, Zinsen, usw.) ist in der Regel die Angemessenheitsgrenze von € 40.000,00 und die gesetzliche Mindestnutzungsdauer von acht Jahren zu berücksichtigen: Kostet der Pkw mehr als € 40.000,00, so sind die darüber hinausgehenden Anschaffungskosten steuerlich nicht absetzbar (mit Ausnahmen).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_steuerlichen_besonderheiten_sind_zu_beruecksichtigen_wenn_das_kfz_im_privatvermoegen_ist_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche steuerlichen Besonderheiten sind zu berücksichtigen, wenn das Kfz im Privatvermögen ist?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Für ein Kfz, das sich im Privatvermögen des Steuerpflichtigen befindet, besteht ein Wahlrecht, ob die auf den betrieblichen Anteil entfallenden tatsächlichen Kosten angesetzt werden oder das Kilometergeld von € 0,50 (Wert ab 2025, bis 2024 € 0,42) verrechnet wird. Das amtliche Kilometergeld kann höchstens für 30.000 Kilometer pro Kalenderjahr angesetzt werden. Liegt die Kilometerzahl für betriebliche Fahrten bei mehr als 30.000 Kilometer pro Kalenderjahr, wird in den meisten Fällen das Kfz ohnehin dem Betriebsvermögen zuzurechnen sein und folglich der tatsächliche Aufwand geltend zu machen sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird das Kilometergeld abgesetzt, sind damit sämtliche Aufwendungen (auch Maut- und Parkgebühren) abgegolten. Nur Schäden aufgrund höherer Gewalt (z. B. Unfallkosten) können gegebenenfalls zusätzlich zum Kilometergeld geltend gemacht werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_kann_nachgewiesen_werden_zu_welchem_anteil_das_kfz_fuer_betriebliche_fahrten_einerseits_und_zu_privaten_fahrten_andererseits_verwendet_wird_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie kann nachgewiesen werden, zu welchem Anteil das Kfz für betriebliche Fahrten einerseits und zu privaten Fahrten andererseits verwendet wird?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Der Nachweis der Fahrtkosten kann mittels eines Fahrtenbuches bzw. durch andere Aufzeichnungen, die eine verlässliche Beurteilung ermöglichen, erbracht werden. Aus dem laufend geführten Fahrtenbuch müssen das Datum, Ort, Zeit und Kilometerstand jeweils am Beginn und am Ende der Fahrt, Zweck jeder einzelnen Fahrt und die Anzahl der gefahrenen Tageskilometer, aufgegliedert in betrieblich und privat gefahrene Kilometer, ersichtlich sein. Anhand der Aufteilung auf betriebliche und private Fahrten wird bei Geltendmachung der tatsächlichen Kosten ein Privatanteil ausgeschieden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_ich_will_meinem_dienstnehmer_einen_firmen-pkw_zur_verfuegung_stellen_wie_stelle_ich_den_privatanteil_fest_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Ich will meinem Dienstnehmer einen Firmen-Pkw zur Verfügung stellen. Wie stelle ich den Privatanteil fest?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Besteht für eine Arbeitnehmerin bzw. einen Arbeitnehmer die Möglichkeit ein Firmen-Kfz privat zu nutzen, so ist grundsätzlich ein Sachbezug von 2 % der Anschaffungskosten (einschließlich Umsatzsteuer und Normverbrauchsabgabe), maximal € 960,00 monatlich, als Vorteil aus dem Dienstverhältnis zu versteuern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für &lt;strong&gt;Kraftfahrzeuge mit einem geringem CO2-Emissionswert&lt;/strong&gt; sind jedoch nur 1,5 % bzw. maximal € 720,00 anzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Anschaffungen in 2020 gilt:&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Erstzulassung des Pkw bis zum 31.3.2020:&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Es gilt die Grenze bei 118 g CO2/km bezogen auf das NEFZ-Prüfverfahren (alte Sachbezugswerteverordnung).&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Erstzulassung des Pkw ab dem 1.4.2020:&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ist der WLTP-Emissionswert im Typen- bzw. Zulassungsschein ausgewiesen gilt die neue Grenze von 141 g CO2/km (neue Sachbezugswerteverordnung).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist der WLTP-Emissionswert im Typen- bzw. Zulassungsschein NICHT ausgewiesen gilt die Grenze von 118 g CO2/km entsprechend der alten Sachbezugswerteverordnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der CO2-Emissionswert von 141 g/km bezogen auf den WLTP-Emissionswert verringert sich beginnend ab dem 2021 bis 2025 um jährlich 3 Gramm. Die CO2-Emissionswert-Grenze bezieht sich auf das Jahr der erstmaligen Zulassung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird das Fahrzeug im Jahresdurchschnitt für Privatfahrten von höchstens 500 km monatlich benützt, so ist der halbe Sachbezugswert anzusetzen. Er beträgt seit Jahresbeginn 1 % bzw. 0,75 % der Anschaffungskosten – maximal € 480,00 bzw. € 360,00.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kein Sachbezug ist anzusetzen bei Kraftfahrzeugen mit null Gramm CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-Emissionswert pro Kilometer (Elektroautos – keine Hybridmodelle).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

    



    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2026&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
</content>
            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>aussergewoehnliche_belastungen</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Außergewöhnliche Belastungen</title>
                <content>
    

    

    

    
        



    

        &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
            &lt;p&gt;
                Sie können die Seite
                &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;
                    Externe Inhalte
                &lt;/span&gt;
                auch als PDF speichern.
            &lt;/p&gt;

            &lt;a class=&quot;button hideme_print&quot; href=&quot;/de/externe_inhalte/externe_inhalte_ger.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; role=&quot;button&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;
                &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;Merkblatt speichern&lt;/span&gt;
                &lt;span class=&quot;visible_for_screen_reader&quot;&gt;als PDF&lt;/span&gt;
            &lt;/a&gt;
        &lt;/div&gt;
    







    
        
            
            &lt;p&gt;Ebenso wie Sonderausgaben handelt es sich bei außergewöhnlichen Belastungen um Aufwendungen, die mit der privaten Lebensführung in Zusammenhang stehen. Außergewöhnliche Belastungen sind in jenem Kalenderjahr zu berücksichtigen, in dem sie geleistet werden. Sie sind bei der Ermittlung des Einkommens nach Abzug der Sonderausgaben abzuziehen. Aufwendungen, welche Betriebsausgaben, Werbungskosten oder Sonderausgaben sind, können nicht als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit eine Aufwendung als außergewöhnliche Belastung die Steuerbemessungsgrundlage mindert, darf sie unter kein Abzugsverbot fallen und muss drei Voraussetzungen erfüllen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Belastung muss&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;außergewöhnlich sein,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;zwangsläufig erwachsen,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen wesentlich beeinträchtigen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Grundsätzlich werden außergewöhnliche Belastungen im Wege der Steuerveranlagung berücksichtigt. Ist das Einkommen der bzw. des Steuerpflichtigen so niedrig, dass es zu keiner Vorschreibung von Einkommensteuer kommt, können außergewöhnliche Belastungen steuerlich keine Abgeltung nach sich ziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiters können außergewöhnliche Belastungen grundsätzlich nur insoweit berücksichtigt wer­den, als der individuelle Selbstbehalt, der vom Einkommen, von der Anzahl der Kinder sowie vom Zustehen des Alleinverdiener- bzw. Allein­er­zie­her­ab­setz­be­trages (AVAB/AEAB) ab­hängt, über­schritten wird. Bestimmte außergewöhnliche Be­las­tungen können ohne Be­rück­sich­ti­gung des Selbstbehalts abgezogen werden (z. B. Katastrophenschäden).&lt;/p&gt;
        
    



    

    


    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_aussergewoehnlichkeit&quot; id=&quot;aussergewoehnlichkeit&quot;&gt;
                                Außergewöhnlichkeit
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_zwangslaeufigkeit&quot; id=&quot;zwangslaeufigkeit&quot;&gt;
                                Zwangsläufigkeit
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_beeintraechtigung_der_wirtschaftlichen_leistungsfaehigkeit&quot; id=&quot;beeintraechtigung_der_wirtschaftlichen_leistungsfaehigkeit&quot;&gt;
                                Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_kein_selbstbehalt_wird_bei_folgenden_aufwendungen_abgezogen_&quot; id=&quot;kein_selbstbehalt_wird_bei_folgenden_aufwendungen_abgezogen_&quot;&gt;
                                Kein Selbstbehalt wird bei folgenden Aufwendungen abgezogen:
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_nicht_abzugsfaehig_laufende_unterhaltszahlungen&quot; id=&quot;nicht_abzugsfaehig_laufende_unterhaltszahlungen&quot;&gt;
                                Nicht abzugsfähig: laufende Unterhaltszahlungen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_aussergewoehnlichkeit&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Außergewöhnlichkeit&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Außergewöhnlich ist eine Belastung, wenn sie höher ist als jene, die der Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverhältnisse erwächst. Dies ist nicht der Fall, wenn es sich um eine im täglichen Leben übliche Erscheinung bzw. „gewöhnliche“ Belastung handelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinsichtlich der Beurteilung des Begriffs „außergewöhnlich“ ist auf die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Steuerpflichtigen abzustellen: Während Aufwendungen bei niedrigen Einkommens- und Vermögensverhältnissen oft das Merkmal der Außergewöhnlichkeit aufweisen, können die gleichen Aufwendungen bei gehobenen Einkommens- und Vermögensverhältnissen durchaus im Bereich der normalen Lebensführung gelegen sein.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_zwangslaeufigkeit&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Zwangsläufigkeit&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Eine Belastung erwächst zwangsläufig, wenn sich die bzw. der Steuerpflichtige ihr aus tatsächlichen, rechtlichen oder sittlichen Gründen nicht entziehen kann. Der Tatbestand der Zwangsläufigkeit gilt als nicht erfüllt, wenn die Belastung vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt worden ist, oder Folge eines Verhaltens ist, zu dem sich der Steuerpflichtige freiwillig entschlossen hat.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_beeintraechtigung_der_wirtschaftlichen_leistungsfaehigkeit&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit wird daran gemessen, ob die Belastung den von der Steuerpflichtigen bzw. vom Steuerpflichtigen zu tragenden Selbstbehalt überschreitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bemessungsgrundlage für den Selbstbehalt ist der Gesamtbetrag der Einkünfte abzüglich Sonderausgaben. Abhängig von der Einkommenshöhe beträgt der Selbstbehalt bei einem Einkommen&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Bemessungsgrundlage für den Selbstbehalt&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Einkommen&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Höchstbetrag jährlich&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;bis zu € 7.300,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;6 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;mehr als €  7.300,00 bis zu €  14.600,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;8 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;mehr als €  14.600,00 bis zu €  36.400,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;10 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;mehr als €  36.400,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;12 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Verringerter Selbstbehalt&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Verringerter Selbstbehalt&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Dem Steuerpflichtigen steht der Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag zu&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Minus 1&amp;nbsp;%&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Für jedes Kind, für das mindestens sechs Monate der Kinder- oder Unterhaltsabsetzbetrag gewährt wird&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Minus 1&amp;nbsp;%&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Dem Steuerpflichtigen steht kein Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag zu, 
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;er ist aber mehr als sechs Monate im Kalenderjahr verheiratet oder eingetragener Partner, lebt vom (Ehe-) Partner nicht dauernd getrennt und 
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
der (Ehe-)Partner erzielt Einkünfte von höchstens € 7.411,00 (Wert 2026) jährlich.
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Minus 1&amp;nbsp;%&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_kein_selbstbehalt_wird_bei_folgenden_aufwendungen_abgezogen_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Kein Selbstbehalt wird bei folgenden Aufwendungen abgezogen:&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h3&gt;Katastrophenschäden&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Aufwendungen zur Beseitigung von Katastrophenschäden, insbesondere Hochwasser-, Erdrutsch-, Vermurungs-, Lawinen- und Sturmschäden. Absetzbar sind die Aufräumungsarbeiten und die Wiederbeschaffungskosten der zerstörten Wirtschaftsgüter, wenn diese den in- oder ausländischen Hauptwohnsitz betreffen. Aufwendungen für Katastrophenschäden, die einen Zweitwohnsitz betreffen, führen nicht zur Berücksichtigung einer außergewöhnlichen Belastung. Absetzbar sind nur Kosten der Beseitigung eines eingetretenen Katastrophenschadens. Aufwendungen, die hinsichtlich der Abwehr künftiger Katastrophen getätigt werden, sind nicht absetzbar.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Kosten einer auswärtigen Berufsausbildung von Kindern&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Solche Aufwendungen gelten insbesondere dann als außergewöhnliche Belastung, wenn im Einzugsbereich des Wohnortes keine entsprechende Ausbildungsmöglichkeit besteht. Die Berücksichtigung der tatsächlich nachgewiesenen Kosten ist nicht möglich. Vielmehr werden derartige Aufwendungen durch einen Pauschbetrag von € 110,00 monatlich berücksichtigt.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Erhalt der erhöhten Familienbeihilfe&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Mehraufwendungen der bzw. des Steuerpflichtigen für Personen, für die erhöhte Familienbeihilfe gewährt wird. Ohne Nachweis der tatsächlichen Kosten werden derartige Mehraufwendungen in Höhe von € 262,00 monatlich, vermindert um die Summe der pflegebedingten Geldleistungen, berücksichtigt. Daneben sind allenfalls folgende Kosten als außergewöhnliche Belastung abzugsfähig: Nicht regelmäßig anfallende Aufwendungen für Hilfsmittel, Kosten der Heilbehandlung sowie das Entgelt für die Unterrichtserteilung in einer Sonder- oder Pflegeschule oder für die Tätigkeit in einer Behindertenwerkstätte.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Behinderung: tatsächlicher Aufwand statt Pauschbeträge&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Aufwendungen, die an Stelle der Pauschbeträge geltend gemacht werden. Darunter sind Mehraufwendungen infolge einer längerfristigen körperlichen oder geistigen Behinderung der bzw. des Steuerpflichtigen selbst oder – bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen – seines (Ehe-)Partners zu verstehen. Eine Behinderung liegt vor, wenn das Ausmaß der Minderung der Erwerbsfähigkeit mindestens 25 % beträgt. Sie werden, wenn keine pflegebedingte Geldleistung (Pflegegeld, Pflegezulage oder Blindenzulage) bezogen wird, durch einen Freibetrag berücksichtigt. Gemäß dieser Gesetzesstelle werden folgende Freibeträge jährlich gewährt:&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Freibeträge&lt;/caption&gt;
            

            

            
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;Bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von:&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;ein Freibetrag von:&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;25 % bis 34 %&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;€ 124,00&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;35 % bis 44 %&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;€ 164,00&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;45 % bis 54 %&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;€ 401,00&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;55 % bis 64 %&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;€ 486,00&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;65 % bis 74 %&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;€ 599,00&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;75 % bis 84 %&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;€ 718,00&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;85 % bis 94 %&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;€ 837,00&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;ab 95 %&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;€ 1.198,00&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h3&gt;Behinderung: Aufwendungen höher als pflegebedingte Geldleistung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Mehraufwendungen aus dem Titel der Behinderung, wenn die bzw. der Steuerpflichtige selbst (gegebenenfalls auch (Ehe-)Partner, Kind) pflegebedingte Geldleistungen wie Pflegegeld, Pflegezulage, Blindengeld oder Blindenzulage erhält, soweit sie die Summe dieser pflegebedingten Geldleistungen übersteigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Abzugsmöglichkeit von außergewöhnlichen Belastungen bei Behinderung sind umfangreiche weitere Regelungen zu beachten.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Außergewöhnliche Belastungen mit Selbstbehalt&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Beispiele für außergewöhnliche Belastungen, bei denen ein Selbstbehalt zu berücksichtigen ist:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Krankheitskosten: Arzt, Medikamente, Heilbehelfe usw.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kosten für ein Alters- oder Pflegeheim oder eine Hausbetreuung, wenn sie aufgrund von Krankheit, Pflege- oder besonderer Betreuungsbedürftigkeit entstehen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Begräbniskosten sowie Grabmal bis insgesamt maximal € 20.000,00, wenn sie den Nachlass übersteigen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kurkosten im Zusammenhang mit einer Krankheit&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_nicht_abzugsfaehig_laufende_unterhaltszahlungen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Nicht abzugsfähig: laufende Unterhaltszahlungen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Generell nicht als außergewöhnliche Belastungen abzugsfähig sind laufende Unterhaltszahlungen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;an den (geschiedenen) Ehegatten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;an den dauernd getrenntlebenden Ehepartner&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;an (un-)eheliche Kinder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;an Kinder aus geschiedenen Ehen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;an mittellose Angehörige (Eltern...) und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;an den Lebensgefährten, mit dem sie bzw. er mit mindestens einem Kind in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Unterhaltsleistungen für Kinder werden entweder durch die Familienbeihilfe und den Kinderabsetzbetrag oder durch den Unterhaltsabsetzbetrag abgegolten.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

    



    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2026&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
</content>
            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>checkliste_gemeinsame_pruefung_der_lohnabgaben_und_beitraege</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Checkliste Gemeinsame Prüfung der Lohnabgaben und Beiträge</title>
                <content>
    

    

    

    
        



    

        &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
            &lt;p&gt;
                Sie können die Seite
                &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;
                    Externe Inhalte
                &lt;/span&gt;
                auch als PDF speichern.
            &lt;/p&gt;

            &lt;a class=&quot;button hideme_print&quot; href=&quot;/de/externe_inhalte/externe_inhalte_ger.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; role=&quot;button&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;
                &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;Merkblatt speichern&lt;/span&gt;
                &lt;span class=&quot;visible_for_screen_reader&quot;&gt;als PDF&lt;/span&gt;
            &lt;/a&gt;
        &lt;/div&gt;
    







    
        
            
            &lt;p&gt;Im Rahmen der gemeinsamen Prüfung der lohnabhängigen Abgaben und Beiträge (GPLB) kommt ein Prüforgan in den Betrieb, um alle lohnabhängigen Abgaben zu prüfen. Die Prüferin bzw. der Prüfer ist entweder eine Sozialversicherungsbedienstete bzw. ein Sozialversicherungsbediensteter oder eine Bedienstete bzw. ein Bediensteter der Finanz. Alle Dienstgeberinnen und Dienstgeber werden mit dem Ziel einer flächendeckenden Prüfung in regelmäßigen zeitlichen Abständen (drei bis maximal fünf Jahre) geprüft. Im Anlassfall ist auch eine Prüfung in kürzeren Zeitabständen möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zuordnung der Prüffälle zum einzelnen Prüfer (und somit zur jeweiligen Institution) erfolgt durch einen Zufallsgenerator. Bei der nächsten gemeinsamen Prüfung desselben Dienstgebers wird diese Prüfung einem Prüfer der jeweils anderen Organisation zugeteilt. Die Feststellungen des Prüfers, die die jeweils anderen Bereiche betreffen, werden den beteiligten Institutionen zur Weiterverarbeitung übermittelt. Dies bedeutet, dass z. B. Feststellungen des Sozialversicherungsprüfers bezüglich der Lohnsteuer und der Kommunalsteuer an das zuständige Finanzamt sowie an die betroffenen Gemeinden weitergeleitet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch die gemeinsame Prüfung erfolgt keine Änderung bei der weiterhin getrennten Bescheiderstellung und beim Rechtsmittelverfahren. Dies bedeutet, dass bescheidmäßige Feststellungen über das Prüfergebnis der Sozialversicherungsbeiträge der zuständige Krankenversicherungsträger trifft; den Bescheid bezüglich der Lohnsteuer stellt das zuständige Betriebsstättenfinanzamt aus, die Bescheide bezüglich der Kommunalsteuer die in Betracht kommenden Gemeinden oder Städte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jede Institution hat gesetzlich weiterhin die Möglichkeit, sogenannte „Nachschauen“ (Erhebungen) durchzuführen. In solchen Fällen werden Prüfer der jeweiligen Institution (auch einer Gemeinde oder einer Stadt) nur in ihrem eigenen Zuständigkeitsbereich tätig (z. B. erfolgt die Nachschau bezüglich der Kommunalsteuer durch einen Bevollmächtigten der Gemeinde ausschließlich für den Bereich der Kommunalsteuer).&lt;/p&gt;
        
    



    

    


    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_gegenstand_der_pruefung&quot; id=&quot;gegenstand_der_pruefung&quot;&gt;
                                Gegenstand der Prüfung
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_unterlagen&quot; id=&quot;unterlagen&quot;&gt;
                                Unterlagen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_gegenstand_der_pruefung&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Gegenstand der Prüfung&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Lohnsteuer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Dienstgeberbeitrag (DB)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag (DZ)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sozialversicherungsbeiträge&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kommunalsteuer&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_unterlagen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Unterlagen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Überprüft werden stichprobenartig unter anderem&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Lohnkonten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Lohnlisten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kassabücher&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Reisekostenabrechnungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fahrtenbücher&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Sachkonten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Überstundenaufzeichnungen, Arbeitsaufzeichnungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Anträge Pendler-Pauschale&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Anträge Alleinverdienerabsetzbetrag (AVAB) und Alleinerzieherabsetzbetrag (AEAB)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Lohn- u. Sozialdumping&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einstufungen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die GPLB greift dabei auch auf Buchhaltungs- und Lohnverrechnungsdateien, die zu diesem Zweck in vom Gesetzgeber vorbestimmen Formaten abgespeichert werden müssen. Die Auswertung erfolgt mittels einer vom GPLB-Prüfer eingesetzten Prüfsoftware.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

    



    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2026&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
</content>
            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>faq_buchhaltung</title_id>
                <updated></updated>
                <title>FAQ – Buchhaltung</title>
                <content>
    

    

    

    
        



    

        &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
            &lt;p&gt;
                Sie können die Seite
                &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;
                    Externe Inhalte
                &lt;/span&gt;
                auch als PDF speichern.
            &lt;/p&gt;

            &lt;a class=&quot;button hideme_print&quot; href=&quot;/de/externe_inhalte/externe_inhalte_ger.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; role=&quot;button&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;
                &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;Merkblatt speichern&lt;/span&gt;
                &lt;span class=&quot;visible_for_screen_reader&quot;&gt;als PDF&lt;/span&gt;
            &lt;/a&gt;
        &lt;/div&gt;
    









    

    
        
    


    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_belege_benoetigen_sie_fuer_die_erstellung_der_laufenden_buchhaltung_und_wie_muessen_diese_geordnet_sein_&quot; id=&quot;welche_belege_benoetigen_sie_fuer_die_erstellung_der_laufenden_buchhaltung_und_wie_muessen_diese_geordnet_sein_&quot;&gt;
                                Welche Belege benötigen Sie für die Erstellung der laufenden Buchhaltung und wie müssen diese geordnet sein?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_merkmale_muss_eine_rechnung_beinhalten_&quot; id=&quot;welche_merkmale_muss_eine_rechnung_beinhalten_&quot;&gt;
                                Welche Merkmale muss eine Rechnung beinhalten?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_sind_kleinbetragsrechnungen_&quot; id=&quot;was_sind_kleinbetragsrechnungen_&quot;&gt;
                                Was sind Kleinbetragsrechnungen?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_stelle_ich_bei_anzahlungen_alle_rechnungen_und_die_endabrechnung_richtig_aus_&quot; id=&quot;wie_stelle_ich_bei_anzahlungen_alle_rechnungen_und_die_endabrechnung_richtig_aus_&quot;&gt;
                                Wie stelle ich bei Anzahlungen alle Rechnungen  und die Endabrechnung richtig aus?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_ich_will_den_steuerberater_wechseln_welche_unterlagen_benoetigen_sie_von_mir_&quot; id=&quot;ich_will_den_steuerberater_wechseln_welche_unterlagen_benoetigen_sie_von_mir_&quot;&gt;
                                Ich will den Steuerberater wechseln, welche Unterlagen benötigen Sie von mir?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wann_bin_ich_zur_buchfuehrung_verpflichtet_&quot; id=&quot;wann_bin_ich_zur_buchfuehrung_verpflichtet_&quot;&gt;
                                Wann bin ich zur Buchführung verpflichtet?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_formvorschriften_sind_beim_fuehren_von_buechern_zu_beachten_&quot; id=&quot;welche_formvorschriften_sind_beim_fuehren_von_buechern_zu_beachten_&quot;&gt;
                                Welche Formvorschriften sind beim Führen von Büchern zu beachten?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_unterlagen_muessen_aufbewahrt_werden_&quot; id=&quot;welche_unterlagen_muessen_aufbewahrt_werden_&quot;&gt;
                                Welche Unterlagen müssen aufbewahrt werden?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_lang_muss_ich_meine_unterlagen_aufbewahren_&quot; id=&quot;wie_lang_muss_ich_meine_unterlagen_aufbewahren_&quot;&gt;
                                Wie lang muss ich meine Unterlagen aufbewahren?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_muss_bei_der_erstellung_eines_fahrtenbuches_beachtet_werden_&quot; id=&quot;was_muss_bei_der_erstellung_eines_fahrtenbuches_beachtet_werden_&quot;&gt;
                                Was muss bei der Erstellung eines Fahrtenbuches beachtet werden?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_belege_benoetigen_sie_fuer_die_erstellung_der_laufenden_buchhaltung_und_wie_muessen_diese_geordnet_sein_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Belege benötigen Sie für die Erstellung der laufenden Buchhaltung und wie müssen diese geordnet sein?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Es ist zu unterscheiden, ob Sie ein Bilanzierer oder ob Sie ein Einnahmen-Ausgaben-Rechner sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie bilanzieren, müssen Sie folgende Unterlagen chronologisch ordnen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;die Ausgangsrechnungen getrennt von den Eingangsrechnungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Bankauszüge und die dazugehörigen Überweisungsbelege getrennt nach den jeweiligen Banken und Konten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Auszüge für Kreditkarten nach Kreditkartenunternehmen getrennt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Weiters benötigen wir einen Ausdruck bzw. Kopie des Kassabuches.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn Sie ein Einnahmen-Ausgaben-Rechner sind, müssen die Bankauszüge bzw. Kreditkartenauszüge getrennt nach Banken und Konten bzw. Kreditkartenunternehmen chronologisch geordnet werden. Jedem Kontoauszug sind die betreffenden Ausgangs- und Eingangsrechnungen beizulegen. Ferner benötigen wir einen Ausdruck bzw. eine Kopie des Kassabuches.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_merkmale_muss_eine_rechnung_beinhalten_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Merkmale muss eine Rechnung beinhalten?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;em&gt;Hinweis: Zwischen den Rechnungsmerkmalen im Sinne des Umsatzsteuergesetzes und den Merkmalen, die Belege aufgrund der Belegerteilungspflicht ab 1.1.2016 enthalten müssen, gibt es Unterschiede.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Umsatzsteuerpflichtige Unternehmerinnen und Unternehmer sind verpflichtet, auf ihren Rechnungen grundsätzlich folgende Angaben zu machen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Name und Anschrift des liefernden oder leistenden Unternehmers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Name und Anschrift des Empfängers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Menge und handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Gegenstände oder Art und Umfang der Dienstleistung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Tag der Lieferung oder Zeitraum, über den sich die Dienstleistung erstreckt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nettobetrag, Steuersatz, Bruttobetrag, Steuerbetrag&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;besteht eine Steuerbefreiung, dann einen Hinweis darauf&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ausstellungsdatum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;einmalige fortlaufende Nummer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;UID-Nummer des liefernden/leistenden Unternehmers (sofern die Leistung/Lieferung zum Vorsteuerabzug berechtigt)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;UID-Nummer des Lieferungs- oder Leistungsempfängers, bei Rechnungen, deren Gesamtbetrag € 10.000,00 (brutto) übersteigt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Reverse-Charge-Fall: UID-Nummer des Leistungsempfänger und Hinweis auf den Übergang der Steuerschuld&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ein Hinweis auf die Differenzbesteuerung, wenn sie angewendet wird (z. B. Autohandel oder Antiquitätenhändler)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beispiel:&lt;/strong&gt; &lt;a title=&quot;Link&quot; href=&quot;https://www.atikon.com/common/infolisten_download/Rechnungsmuster.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Rechnungsmuster.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_sind_kleinbetragsrechnungen_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was sind Kleinbetragsrechnungen?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Kleinbetragsrechnungen sind Rechnungen, deren Gesamtbetrag € 400,00 nicht übersteigt. Folgende Angaben sind zu machen:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Name und Anschrift des Rechnungsausstellers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Menge und handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Gegenstände oder Art und Umfang der Dienstleistung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Tag der Lieferung oder Zeitraum, über den sich die Dienstleistung erstreckt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bruttobetrag, Steuersatz&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ausstellungsdatum&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Bei Kleinbetragsrechnungen muss die Vorsteuer mit dem angegebenen Steuersatz herausgerechnet werden und kann bei entsprechender Vorsteuerabzugsberechtigung geltend gemacht werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_stelle_ich_bei_anzahlungen_alle_rechnungen_und_die_endabrechnung_richtig_aus_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie stelle ich bei Anzahlungen alle Rechnungen  und die Endabrechnung richtig aus?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Damit Ihre Kundinnen und Kunden sich auch schon bei Anzahlungen die Vorsteuer vom Finanzamt zurückholen können, müssen Sie die Umsatzsteuer auf einer Anzahlungsrechnung ebenfalls ausweisen. Auch in diesem Fall müssen die gesetzlichen Rechnungsmerkmale in der Rechnung vorhanden sein.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Bei der Endabrechnung müssen Sie jedoch vorsichtig sein:&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wird über die tatsächlich erbrachte Leistung insgesamt abgerechnet („Endrechnung“), so sind in ihr die vor Ausführung der Leistung vereinnahmten Anzahlungen und die auf sie entfallenden Steuerbeträge abzusetzen (wenn Sie über diese Anzahlungen Rechnungen mit gesondertem Steuerausweis ausgestellt haben). Sie erstellen also eine ganz „normale“ Rechnung über das Gesamtprojekt und ziehen dann die einzelnen vereinnahmten Anzahlungen mit den jeweils darauf entfallenden Steuerbeträgen ab. Es genügt aber auch, wenn der Gesamtbetrag der Anzahlungen und die darauf entfallenden Steuerbeträge in einer Summe angeführt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oder in der Endabrechnung wird die Umsatzsteuer nicht vom Gesamtentgelt, sondern nur hinsichtlich des Restentgelts ausgewiesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Beispiel:&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Beispiel Berechnung&lt;/caption&gt;
            

            

            

            

            
                &lt;thead&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Gesamtentgelt netto&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;9.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    
                        
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Anzahlungen&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;-6.500,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Restentgelt netto&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2.500,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Umsatzsteuer 20 %&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;€&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;500,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;strong&gt;Gesamt&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;strong&gt;€&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;&lt;strong&gt;3.000,00&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                &lt;/tbody&gt;
            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_ich_will_den_steuerberater_wechseln_welche_unterlagen_benoetigen_sie_von_mir_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Ich will den Steuerberater wechseln, welche Unterlagen benötigen Sie von mir?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Zuallererst benötigen wir die aktuellen Belege und die letzte Saldenliste, um die laufende Buchhaltung fortzuführen und um die Steuern, wie z. B. die Umsatzsteuervorauszahlung, berechnen zu können. Weiters benötigen wir die Kontenausdrucke für das laufende Geschäftsjahr sowie die zurückliegenden Geschäftsjahre bis zu jenem, in dem der letzte Jahresabschluss erstellt worden ist.&lt;br /&gt;Des Weiteren sind notwendig:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;bei Gesellschaften der Gesellschaftsvertrag&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sonstige wichtige Verträge wie Mietverträge, Leasingverträge, Kredit- und Darlehensverträge&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die bisher erstellten Jahresabschlüsse&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Gewerbeberechtigung(en)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wann_bin_ich_zur_buchfuehrung_verpflichtet_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wann bin ich zur Buchführung verpflichtet?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Rechnungslegungspflichten im Steuerrecht knüpfen an die Rechnungslegungspflichten im Unternehmensgesetzbuch an. Daher sind &lt;strong&gt;alle Unternehmen&lt;/strong&gt;, die nach dem &lt;strong&gt;Unternehmensgesetzbuch buchführungspflichtig&lt;/strong&gt; sind, &lt;strong&gt;auch steuerrechtlich&lt;/strong&gt; zur &lt;strong&gt;Buchführung verpflichtet&lt;/strong&gt;. Wenn von einer Buchführungspflicht die Rede ist, ist das die Pflicht, eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung zu erstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis die unten beschriebenen Umsatzgrenzen überschritten werden, können eine Basispauschalierung oder eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erstellt werden. Keine Wahlfreiheit bei der Gewinnermittlung haben Kapitalgesellschaften und eine GmbH &amp;amp; Co KG (bei dieser ist der einzige unbeschränkt haftende Gesellschafter eine GmbH). Sie sind kraft Rechtsform an die Buchführungspflicht gebunden, unabhängig vom Umsatz.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Einzelunternehmen und Personengesellschaften (OG, KG)&lt;/h3&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Einzelunternehmen und Personengesellschaften (OG, KG)&lt;/caption&gt;
            

            

            

            

            
                &lt;thead&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                        &lt;th&gt;Umsatzgrenze&lt;/th&gt;
                                        
                                    
                                    
                                
                                    
                                        &lt;th&gt;Art des Rechnungswesen&lt;/th&gt;
                                        
                                    
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        
                    
                        
                    
                        
                    
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    
                        
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Vorjahresumsatz bis € 220.000,00&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;möglich sind wahlweise:&lt;br/&gt;
Basispauschalierung, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, doppelte Buchführung&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Vorjahresumsatz bis € 700.000,00&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;möglich sind wahlweise:&lt;br/&gt;
Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, doppelte Buchführung&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;zweimaliges Überschreiten der Umsatzgrenze von € 700.000,00 oder einmaliges Überschreiten von € 1.000.000,00&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;verpflichtend:&lt;br/&gt;
doppelte Buchführung&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                &lt;/tbody&gt;
            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h3&gt;Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) und GmbH &amp;amp; Co KG&lt;/h3&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) und GmbH &amp;amp; Co KG&lt;/caption&gt;
            

            

            

            

            
                &lt;thead&gt;
                    
                        &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                        &lt;th&gt;Umsatzgrenze&lt;/th&gt;
                                        
                                    
                                    
                                
                                    
                                        &lt;th&gt;Art des Rechnungswesen&lt;/th&gt;
                                        
                                    
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                        
                    
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    
                        
                    
                        &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                            
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;Keine&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                                    
                                    
                                        &lt;td&gt;verpflichtend:&lt;br/&gt;
doppelte Buchführung&lt;/td&gt;
                                        
                                    
                                
                            
                        &lt;/tr&gt;
                    
                &lt;/tbody&gt;
            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;Die Rechnungslegungspflicht entfällt, wenn der Schwellenwert von € 700.000,00 zweimal unterschritten wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese &lt;strong&gt;Umsatzschwellenwerte gelten nicht für freie Berufe&lt;/strong&gt; (z. B. Ärztinnen und Ärzte, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Künstlerinnen und Künstler, Notarinnen und Notare) sowie Land- und Forstwirtinnen und Land- und Forstwirte. Es besteht jedoch die Möglichkeit, freiwillig Bücher zu führen. Weiters gelten die Werte nicht für Unternehmerinnen und Unternehmer, die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder aus Kapitalvermögen erzielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Land- und Forstwirte&lt;/strong&gt; sind nach dem Unternehmensgesetzbuch nicht buchführungspflichtig. Jedoch ergibt sich aus der Bundesabgabenordnung eine Buchführungspflicht, wenn der &lt;strong&gt;Umsatz&lt;/strong&gt; in &lt;strong&gt;zwei aufeinanderfolgenden Jahren&lt;/strong&gt; jeweils &lt;strong&gt;€ 700.000,00&lt;/strong&gt; übersteigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Buchführungspflicht ist unabhängig von der Eintragung ins Firmenbuch.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Betriebsgründung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Gewinnermittlung bei Gründung eines Betriebs richtet sich nach der Rechtsform. Eine Rechnungslegungspflicht besteht daher nur für Kapitalgesellschaften. Einzelunternehmen und Personengesellschaften haben die Wahlfreiheit zwischen einer Pauschalierung, einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und einer freiwilligen Buchführung. Übersteigen die Einnahmen im Gründungsjahr € 220.000,00 so kann keine Pauschalierung in Anspruch genommen werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_formvorschriften_sind_beim_fuehren_von_buechern_zu_beachten_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Formvorschriften sind beim Führen von Büchern zu beachten?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Bücher und Aufzeichnungen (auch die ohne gesetzliche Verpflichtung geführten Bücher) sind so zu führen, dass sie einem sachverständigen Dritten innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle vermitteln können. Die einzelnen Geschäftsvorfälle sollen sich in ihrer Entstehung und Abwicklung nachverfolgen lassen. Die Eintragungen müssen unter anderem&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;in einer lebenden Sprache geführt werden. Sofern es nicht die Amtssprache ist, kann die Behörde eine beglaubigte Übersetzung der Unterlagen verlangen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;chronologisch, vollständig, richtig und zeitnah erfolgen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bereits durch ihre Bezeichnung die in diesem Konto oder in diesen Aufzeichnungen erfassten Geschäftsvorgänge erkennen lassen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Blatt für Blatt mit einer fortlaufenden Nummer gekennzeichnet werden&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;geordnet aufbewahrt werden, sodass die Überprüfung der Eintragungen jederzeit möglich ist&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;sich bei Änderungen nachvollziehen lassen (sie dürfen nicht mit leicht entfernbaren Schreibmitteln erfolgen).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Grundsätzlich dürfen die Bücher von inländischen Betrieben auch im Ausland geführt werden. Auf Verlangen der Finanzverwaltung sind sie jedoch ins Inland zu bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Werden Geschäftsfälle maschinell festgehalten bzw. auf Datenträger erfasst so gelten weitere Bestimmungen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_unterlagen_muessen_aufbewahrt_werden_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Unterlagen müssen aufbewahrt werden?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Bewahren Sie immer die Originale auf!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aufzubewahren sind unter anderem:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Bücher, Aufzeichnungen, Kontoauszüge&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aufstellungen der Einnahmen und Ausgaben&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Belege&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;alle Geschäftspapiere, die für die Abgabenerhebung wichtig sind&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_lang_muss_ich_meine_unterlagen_aufbewahren_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie lang muss ich meine Unterlagen aufbewahren?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Laut Bundesabgabenordnung müssen &lt;strong&gt;Buchhaltungsunterlagen und Aufzeichnungen für steuerliche Zwecke grundsätzlich sieben Jahre&lt;/strong&gt; lang aufbewahrt werden. Die Frist beginnt zu laufen am Ende des Jahres, für das die Buchungen vorgenommen wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einem abweichenden Wirtschaftsjahr läuft die Frist am Ende des Jahres weg, in dem das Wirtschaftsjahr endet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Informationen geben einen grundlegenden Überblick zu Aufbewahrungsfristen in Steuergesetzen. Weitere Normen sind zu beachten (wie z. B. für die digitale Belegaufbewahrung).&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Verlängerte Aufbewahrungspflicht&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Für bestimmte Unterlagen gibt es eigene Aufbewahrungsfristen. Beispiele für verlängerte Aufbewahrungsfristen sind:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Nach dem Umsatzsteuergesetz müssen Unterlagen, die bestimmte Grundstücke betreffen, 22 Jahre aufbewahrt werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;10 Jahre Aufbewahrungsfrist gilt z. B. für alle Aufzeichnungen, die bei Inanspruchnahme der sogenannten One-Stop-Shops zu führen sind.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unterlagen, die in einem anhängigen Berufungsverfahren, gerichtlichen oder behördlichen&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;Verfahren als Beweismittel dienen. Hier verlängert sich die Frist auf &lt;strong&gt;unbestimmte Zeit&lt;/strong&gt;. Auch Unterlagen über Eigentums- oder Bestandsrechte und Arbeitsverträge sollten länger aufgehoben werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Haben Sie Förderungen in Anspruch genommen, so sind auch die Bestimmungen zur Aufbewahrung der entsprechenden Förderrichtlinie zu beachten (z. B. zehn Jahre bei Investitionsprämie oder Kurzarbeitsbeihilfe).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Für bestimmte Unterlagen und Belege (z. B. für sogenannte steuerliche Dauersachverhalte wie z. B. Verlustabzüge) empfiehlt sich eine Aufbewahrung über die oben genannten Fristen hinaus.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Betriebsprüfungen zehn Jahre zurück&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bitte beachten Sie, dass Betriebsprüfungen bis zehn Jahre zurück möglich sind. Daher kann es sinnvoll sein, Unterlagen auch so lange aufzuheben.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Elektronische Rechnungen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bei elektronischen Rechnungen müssen die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit ihres Inhalts und ihre Lesbarkeit vom Zeitpunkt der Rechnungsausstellung bis zum Ende der Aufbewahrungsfrist gewährleistet werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Kauf eines Grundstücks bzw. einer Immobilie&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Beim Kauf eines Grundstücks bzw. einer Immobilie im Privatvermögen sollten alle Unterlagen, die mit dem Kauf, einem Zu- und Umbau oder einer Großreparatur in Zusammenhang stehen, für Zwecke der Berechnung der Immobilienertragsteuer bei einem späteren Verkauf unbefristet aufbewahrt werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_muss_bei_der_erstellung_eines_fahrtenbuches_beachtet_werden_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was muss bei der Erstellung eines Fahrtenbuches beachtet werden?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Ein Fahrtenbuch muss geführt werden, um Fahrtkosten als Betriebsausgaben oder Werbungskosten absetzen zu können, wenn die Dienstreisen mit einem privaten Kraftfahrzeug unternommen werden. Verfügt die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer über einen Dienstwagen, so wird das Fahrtenbuch benötigt, um den bei der Sozialversicherungs- und bei der Lohnsteuerbeitragsgrundlage anzusetzenden Sachbezugswert ermitteln zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem Fahrtenbuch werden alle beruflichen und privaten Fahrten erfasst. So kann der Anteil der beruflichen Fahrten ermittelt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Inhalt des Fahrtenbuchs&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Aufgezeichnet werden müssen sowohl Dienstreisen als auch private Fahrten. Es sollte beinhalten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Datum der Fahrt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ausgangs- und Zielpunkt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zeitdauer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zweck der Fahrt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kilometerstand am Beginn und am Ende der Fahrt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hinweis, ob berufliche oder private Fahrt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Anzahl der betrieblich oder beruflich zurückgelegten Tageskilometer&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Für den Nachweis zur Inanspruchnahme von steuerfreien Tagesgeldern sind lt. Lohnsteuerrichtlinien auch der Beginn und das Ende der Fahrt (Uhrzeit) aufzuzeichnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Folgende Regeln sollten weiters beachtet werden:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Gestalten Sie das Fahrtenbuch übersichtlich.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Tragen Sie die Fahrten fortlaufend in das Fahrtenbuch ein.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Aufzeichnungen sollten vollständig und genau sein.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Im Nachhinein vorgenommene Änderungen müssen erkennbar und nachvollziehbar sein.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Je genauer die Aufzeichnungen geführt werden, desto glaubwürdiger sind sie für die Finanzverwaltung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Alternativen zum althergebrachten Fahrtenbuch sind ein Nachweis der gefahrenen Kilometer über ein Computerprogramm. In diesem Fall muss aber ein spezielles Programm verwendet werden, da es keine nachträglichen Änderungen zulassen darf. Das Computerprogramm Excel ist zum Beispiel kein zulässiges Programm.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

    



    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2026&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
</content>
            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>faq_unternehmensgruendung</title_id>
                <updated></updated>
                <title>FAQ – Unternehmensgründung</title>
                <content>
    

    

    

    
        



    

        &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
            &lt;p&gt;
                Sie können die Seite
                &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;
                    Externe Inhalte
                &lt;/span&gt;
                auch als PDF speichern.
            &lt;/p&gt;

            &lt;a class=&quot;button hideme_print&quot; href=&quot;/de/externe_inhalte/externe_inhalte_ger.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; role=&quot;button&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;
                &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;Merkblatt speichern&lt;/span&gt;
                &lt;span class=&quot;visible_for_screen_reader&quot;&gt;als PDF&lt;/span&gt;
            &lt;/a&gt;
        &lt;/div&gt;
    









    

    
        
    


    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_sie_moechten_ein_unternehmen_gruenden_welche_schritte_zur_selbstaendigkeit_muessen_sie_beachten_&quot; id=&quot;sie_moechten_ein_unternehmen_gruenden_welche_schritte_zur_selbstaendigkeit_muessen_sie_beachten_&quot;&gt;
                                Sie möchten ein Unternehmen gründen, welche Schritte zur Selbständigkeit müssen Sie beachten?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_in_welcher_hoehe_und_wie_kann_am_besten_das_kapital_fuer_die_unternehmensgruendung_aufgebracht_werden_&quot; id=&quot;in_welcher_hoehe_und_wie_kann_am_besten_das_kapital_fuer_die_unternehmensgruendung_aufgebracht_werden_&quot;&gt;
                                In welcher Höhe und wie kann am besten das Kapital für die Unternehmensgründung aufgebracht werden?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_muss_bei_der_kreditaufnahme_beachtet_werden_&quot; id=&quot;was_muss_bei_der_kreditaufnahme_beachtet_werden_&quot;&gt;
                                Was muss bei der Kreditaufnahme beachtet werden?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_rechtsformen_gibt_es_&quot; id=&quot;welche_rechtsformen_gibt_es_&quot;&gt;
                                Welche Rechtsformen gibt es?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_haftungen_treffen_den_unternehmer_bzw_gesellschafter_fuer_verbindlichkeiten_der_gesellschaft_&quot; id=&quot;welche_haftungen_treffen_den_unternehmer_bzw_gesellschafter_fuer_verbindlichkeiten_der_gesellschaft_&quot;&gt;
                                Welche Haftungen treffen den Unternehmer bzw. Gesellschafter für Verbindlichkeiten der Gesellschaft?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_rechtsform_ist_die_richtige_&quot; id=&quot;welche_rechtsform_ist_die_richtige_&quot;&gt;
                                Welche Rechtsform ist die richtige?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welche_haftungen_koennen_gmbh-geschaeftsfuehrer_treffen_&quot; id=&quot;welche_haftungen_koennen_gmbh-geschaeftsfuehrer_treffen_&quot;&gt;
                                Welche Haftungen können GmbH-Geschäftsführer treffen?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_viel_kapital_muss_bei_einer_gmbh_aufgebracht_werden_&quot; id=&quot;wie_viel_kapital_muss_bei_einer_gmbh_aufgebracht_werden_&quot;&gt;
                                Wie viel Kapital muss bei einer GmbH aufgebracht werden?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_viel_kapital_muss_bei_der_gruendung_einer_personengesellschaft_bzw_einem_einzelunternehmen_aufgebracht_werden_&quot; id=&quot;wie_viel_kapital_muss_bei_der_gruendung_einer_personengesellschaft_bzw_einem_einzelunternehmen_aufgebracht_werden_&quot;&gt;
                                Wie viel Kapital muss bei der Gründung einer Personengesellschaft bzw. einem Einzelunternehmen aufgebracht werden?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_ist_eine_flexible_kapitalgesellschaft_&quot; id=&quot;was_ist_eine_flexible_kapitalgesellschaft_&quot;&gt;
                                Was ist eine flexible Kapitalgesellschaft?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_sie_moechten_ein_unternehmen_gruenden_welche_schritte_zur_selbstaendigkeit_muessen_sie_beachten_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Sie möchten ein Unternehmen gründen, welche Schritte zur Selbständigkeit müssen Sie beachten?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Fragen und administrativen Probleme, die Sie sich auf dem Weg zur Selbständigkeit stellen, sind vielfältig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An erster Stelle steht die Formulierung der Geschäftsidee. Daran knüpft eine Reihe von Fragen, die sowohl von rechtlicher als auch finanzieller Natur sind. Die rechtlichen Fragen ergeben sich vor allem aus dem Steuer-, dem Sozialversicherungs-, dem Gesellschaftsrecht und der Gewerbeordnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinsichtlich des Gewerberechts stellt sich die Frage, ob Sie für diese Tätigkeit eine Gewerbeberechtigung benötigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine ganz wichtige Entscheidung ist aber auch die Wahl der richtigen Rechtsform. Das heißt, wollen Sie als Einzelunternehmerin bzw. Einzelunternehmer auftreten oder soll eine Gesellschaft gegründet werden. Dies hängt zum einen davon ab, ob Sie mit einem Partner zusammenarbeiten wollen, zum anderen auch von den rechtlichen Rahmenbedingungen. Den Rahmen stecken hier vor allem das Steuer-, das Sozialversicherungs- und das Gesellschaftsrecht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wollen Sie eine Gesellschaft gründen und sind anfangs eher niedrige Gewinne oder gar Verluste zu erwarten, sollten Sie sich aus steuerlicher Sicht eher für eine Personengesellschaft und nicht für eine Kapitalgesellschaft entscheiden. Personengesellschaften sind die offene Gesellschaft (OG) und die Kommanditgesellschaft (KG).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits darf man hier nicht den haftungsrechtlichen Aspekt außer Acht lassen. Eine Kapitalgesellschaft in Form einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) bietet den Vorteil, dass man als Gesellschafter grundsätzlich nur bis zur Stammeinlage haftet. Diese beträgt mindestens € 10.000,00 (ab 2024) und muss zur Hälfte in das Vermögen der Gesellschaft einbezahlt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hinsichtlich der Finanzierungsfrage benötigen Sie bei einer Kreditaufnahme einen Finanzplan für die Bank.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_in_welcher_hoehe_und_wie_kann_am_besten_das_kapital_fuer_die_unternehmensgruendung_aufgebracht_werden_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;In welcher Höhe und wie kann am besten das Kapital für die Unternehmensgründung aufgebracht werden?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;In der Anlaufphase eines Betriebs können unerwartet hohe Kosten entstehen. Um in dieser Phase die Liquidität und den Fortbestand des Unternehmens zu sichern, ist es notwendig, den Kapitalbedarf genau zu ermitteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Investitionen, die im Zuge einer Betriebsgründung zu leisten sind, betreffen in erster Linie das Anlagevermögen (z. B. Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Fahrzeuge und Büroausstattung). Bei der Ermittlung des Kapitalbedarfs müssen Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Notariatskosten, Gebühren und Kosten der Kapitalbeschaffung beinhaltet sein. Weiters sollte eine Reserve berücksichtigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Produktionsbetrieben sollten Sie den notwendigen jährlichen Materialverbrauch für einen angestrebten Jahresumsatz ermitteln. In diesem Zusammenhang dürfen die Kosten der Lagerung nicht vergessen werden. Bei Einzelhandelsgeschäften ist es wichtig, den Umfang der Ladenausstattung festzustellen. Über die von den Lieferantinnen und Lieferanten erfragten Einkaufspreise ist der Wert des notwendigen Warenbestandes zu ermitteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein wichtiger Tipp:&lt;/em&gt; Planen Sie eine ausreichende Reserve ein. Denken Sie an möglicherweise „Unvorhersehbares“. Reduzieren Sie Ihren Betriebsmittelbedarf durch sofortige Rechnungslegung, rationale Lagerhaltung, konsequente Zahlungsüberwachung und durch ein geordnetes Mahnwesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Ermittlung des Kapitalbedarfs berechnen Sie, welchen Teil Sie davon selbst aufbringen können. Es gibt keine allgemein gültige Regel, wie viel Eigenkapital Sie aufbringen sollen. Dies ist stark branchenabhängig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Differenzsumme zwischen Ihrem ermittelten Kapitalbedarf und dem Eigenkapital muss durch Fremdkapital aufgebracht werden. Fremdkapital wird in erster Linie durch Kredite bereitgestellt.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_muss_bei_der_kreditaufnahme_beachtet_werden_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was muss bei der Kreditaufnahme beachtet werden?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Folgende Hauptgruppen von Krediten sind zu unterscheiden: Investitionskredit, Leasing, Kontokorrentkredit, Lieferantenkredit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Investitionskredite dienen zur Finanzierung des Anlagevermögens (z. B. Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Fahrzeuge, Büromöbel). Diese Kredite werden langfristig gewährt, d. h. sie haben eine Laufzeit von etwa 4 bis 20 Jahren. Annuitätendarlehen haben den Vorteil, dass die Rückzahlungsbeträge über die gesamte Laufzeit gleich bleiben und so die Aufwendungen in den ersten Jahren niedriger als bei Ratendarlehen sind. Damit können etwaige Anlaufschwierigkeiten besser überbrückt werden. Bei Ratendarlehen ist der Betrag, den Sie pro Jahr für Zinsen aufbringen müssen, in den ersten Jahren höher als beim Annuitätendarlehen, nimmt dann aber stetig ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser Tipp: Beurteilen Sie die Kosten eines Kredits nie ausschließlich nach der Höhe der Zinsen! Um die tatsächlichen Kosten eines Kredits richtig abschätzen zu können, benötigen Sie genaue Informationen über: Zinssatz, Laufzeit des Kredits, Anzahl der Raten und deren Fälligkeit, Nebenkosten des Kredits, Auszahlungs- und Bearbeitungsgebühren, Art der Zinsverrechnung (Termin, zu dem die Höhe des Zinsanteils der Rate bestimmt wird) und Art der Tilgungsverrechnung (Zeitpunkt, zu dem die Tilgung von der Restschuld abgezogen wird).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Noch ein wichtiger Hinweis:&lt;/em&gt; Überprüfen Sie, ob Sie einen geförderten Kredit in Anspruch nehmen können.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_rechtsformen_gibt_es_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Rechtsformen gibt es?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;In Österreich gültige Rechtsformen für Ihr Unternehmen sind grundsätzlich:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Einzelunternehmen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Personengesellschaften wie zum Beispiel
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;offene Gesellschaft (OG)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kommanditgesellschaft (KG)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;stille Gesellschaft&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kapitalgesellschaften wie zum Beispiel
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Flexible Kapitalgesellschaft (FlexKapG)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aktiengesellschaft (AG)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_haftungen_treffen_den_unternehmer_bzw_gesellschafter_fuer_verbindlichkeiten_der_gesellschaft_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Haftungen treffen den Unternehmer bzw. Gesellschafter für Verbindlichkeiten der Gesellschaft?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Haftungsfrage hängt davon ab, ob ein Unternehmen in Form eines Einzelunternehmens, einer Personengesellschaft oder einer Kapitalgesellschaft betrieben wird. Personengesellschaften sind die offene Gesellschaft (OG) und die Kommanditgesellschaft (KG).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die am häufigsten vorkommende Form der Kapitalgesellschaft ist die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Als Einzelunternehmerin bzw. Einzelunternehmer haftet man persönlich und unbeschränkt. Persönliche Haftung bedeutet, dass man mit dem gesamten Firmen- und Privatvermögen für die Schulden einzustehen hat. Unter der Unbeschränktheit versteht man, dass die Haftung nicht auf einen bestimmten Betrag begrenzt werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Errichtet man eine OG, haften die Gesellschafterinnen und Gesellschafter ebenfalls persönlich und unbeschränkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einer KG haftet wenigstens ein Gesellschafter (Komplementär) persönlich und unbeschränkt für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Kommanditisten haften grundsätzlich nur mit dem Betrag ihrer Hafteinlage. Die Höhe der Hafteinlage ist frei wählbar und wird im Firmenbuch eingetragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einem Wechsel der Gesellschafter einer OG haften ausscheidende Gesellschafter für Schulden, die vor dem Ausscheiden entstanden sind, noch fünf Jahre nach dem Ausscheiden. Tritt man in eine schon bestehende OG ein, haftet man auch für alle zu diesem Zeitpunkt bestehenden Verbindlichkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einer Kapitalgesellschaft (gleichermaßen GmbH wie AG) ist grundsätzlich eine Haftung der Gesellschafter mit ihrem Privatvermögen ausgeschlossen. Vorsicht ist jedoch bei eigenkapitalersetzenden Leistungen (Gesellschafterkredite an nicht kreditwürdige Kapitalgesellschaft) geboten.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_rechtsform_ist_die_richtige_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Rechtsform ist die richtige?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Entscheidung, welche Rechtsform gewählt werden soll, ist äußerst komplex. Dabei sind nicht nur steuerliche Überlegungen maßgeblich, sondern unter anderem auch sozialversicherungs-, zivil- und gesellschaftsrechtliche. Bei der Wahl der richtigen Rechtsform sollte daher unbedingt ein Experte zurate gezogen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wesentliche Entscheidungskriterien&lt;/strong&gt;, ob eine Personengesellschaft oder eine GmbH das bessere „steuerliche Kleid“ für Ihr Unternehmen in der Zukunft ist, sind daher folgende Fragen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Wie hoch wird der Gewinn der Personengesellschaft bzw. der GmbH sein?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wie hoch werden die Investitionen sein, die für den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag oder für den Investitionsfreibetrag verwendet werden können?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wie hoch werden die Geschäftsführerbezüge bei der GmbH sein?&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wie hoch werden die Ausschüttungen bzw. Privatentnahmen sein?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welche_haftungen_koennen_gmbh-geschaeftsfuehrer_treffen_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welche Haftungen können GmbH-Geschäftsführer treffen?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Nach dem GmbHG sind die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der Gesellschaft gegenüber verpflichtet, bei ihrer Geschäftsführung die Sorgfalt einer ordentlichen Geschäftsfrau bzw. eines ordentlichen Geschäftsmannes anzuwenden. Geschäftsführer, die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, haften gegenüber der Gesellschaft zur ungeteilten Hand für den daraus entstandenen Schaden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Einige der Haftungsfälle im Überblick&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Geschäftsführer haften gegenüber der Gesellschaft z. B. wenn,&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;gegen die Vorschriften des GmbH-Gesetzes oder des Gesellschaftsvertrages Gesellschaftsvermögen verteilt wird, namentlich Stammeinlagen oder Nachschüsse an Gesellschafter gänzlich oder teilweise zurückgegeben, Zinsen oder Gewinnanteile ausgezahlt, für die Gesellschaft eigene Geschäftsanteile erworben, zum Pfande genommen oder eingezogen werden,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens noch Zahlungen geleistet wurden oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei bestimmten Gesellschaften nicht unverzüglich eine Generalversammlung einberufen wurde, obwohl ein Verlust der Hälfte des Stammkapitals gegeben war oder die Eigenkapitalquote weniger als 8 % und die fiktive Schuldentilgungsdauer mehr als 15 Jahre betragen hat.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Haftung des Geschäftsführers besteht grundsätzlich gegenüber der Gesellschaft. Wird allerdings ein Gesetz verletzt, das zum Schutz des Gesellschafters besteht, kommt es zu einer unmittelbaren Haftung der Geschäftsführer gegenüber den Gesellschaftern. Dies ist der Fall, wenn z. B. Rechnungslegungs- und Auskunftspflichten nicht eingehalten wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haftungen gegenüber Dritten und Gläubigern treten auf z. B. bei&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Verletzung der Verpflichtung zur rechtzeitigen Insolvenzanmeldung,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nichteinhaltung von vorvertraglichen Aufklärungspflichten,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unlauterem Wettbewerb (Verstöße gegen das Unlauterer-Wettbewerbs-Gesetz (UWG)) und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bei Zahlungen, die geleistet wurden, nachdem die Eröffnung eines Konkurses beantragt hätte werden müssen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ferner können sich Haftungsfälle auch gegenüber Behörden ergeben, z. B. für nicht entrichtete Steuern, Abgaben oder Sozialversicherungsbeiträge.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_viel_kapital_muss_bei_einer_gmbh_aufgebracht_werden_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie viel Kapital muss bei einer GmbH aufgebracht werden?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die GmbH braucht bei der Gründung ein Mindestkapital von € 10.000,00 (ab 2024). Dieses muss wenigstens zur Hälfte vor Registrierung im Firmenbuch bar eingezahlt werden, wenn nicht Sondervorschriften vorliegen (z. B. bei Unternehmenseinbringung).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über die Einzahlung des Stammkapitals stellt die Bank eine Bestätigung aus, die dem Firmenbuchantrag beizulegen ist.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_viel_kapital_muss_bei_der_gruendung_einer_personengesellschaft_bzw_einem_einzelunternehmen_aufgebracht_werden_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie viel Kapital muss bei der Gründung einer Personengesellschaft bzw. einem Einzelunternehmen aufgebracht werden?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Sowohl Personengesellschaften als auch Einzelunternehmen sind schnell und einfach gegründet. Vom Gesetz wird bei beiden kein Mindestkapital gefordert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einer Personengesellschaft besteht bei der Vertragsgestaltung Formfreiheit. Der Gesellschaftsvertrag kann schriftlich oder mündlich gemacht werden. Ein Notariatsakt ist nicht verpflichtend. Aus Beweisgründen ist ein schriftlicher Vertrag empfehlenswert. Die Gründung ist wesentlich günstiger als die Gründung einer GmbH.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_ist_eine_flexible_kapitalgesellschaft_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was ist eine flexible Kapitalgesellschaft?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Im &lt;strong&gt;Flexible Kapitalgesellschafts-Gesetz&lt;/strong&gt; (FlexKapGG) wurde per 1.1.2024 eine neue Form der Kapitalgesellschaft geregelt. Diese Rechtsform ist in Anlehnung an das Aktienrecht möglichst flexibel gestaltet werden. Das GmbH-Gesetz gilt subsidiär. Als Bezeichnung für die neue Kapitalgesellschaft ist „Flexible Kapitalgesellschaft“ (abgekürzt „FlexKapG“) oder alternativ der englische Ausdruck „Flexible Company“ (abgekürzte „FlexCo“). Hier einige (unvollständige) Eckpunkte zur Flexiblen Kapitalgesellschaft:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Durch eine Regelung im Gesellschaftsvertrag einer FlexCo können Umlaufbeschlüsse auch ohne individuelles Einverständnis aller Gesellschafterinnen gefasst werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Für Anteilsübertragungen sowie für Übernahmeerklärungen ist eine Alternative zur Formpflicht des Notariatsakts möglich.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Ausgabe von sogenannten „Unternehmenswert-Anteilen“ ist möglich. Unternehmenswert-Beteiligte (z. B. Investoren, Mitarbeitende) haben Anspruch auf ihren Anteil am Bilanzgewinn und am Liquidationserlös, sie haben jedoch keine Stimmrechte (mit Ausnahmen). Das Ausmaß aller Unternehmenswert-Anteile muss geringer als 25 % des Stammkapitals sein. Im Gesellschaftsvertrag ist vorzusehen, dass die Unternehmenswert-Beteiligten ein Mitverkaufsrecht haben, wenn die Gründungsgesellschafterinnen ihre Geschäftsanteile mehrheitlich veräußern.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

    



    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2026&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
</content>
            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>faq_planung_und_controlling</title_id>
                <updated></updated>
                <title>FAQ – Planung und Controlling</title>
                <content>
    

    

    

    
        



    

        &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
            &lt;p&gt;
                Sie können die Seite
                &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;
                    Externe Inhalte
                &lt;/span&gt;
                auch als PDF speichern.
            &lt;/p&gt;

            &lt;a class=&quot;button hideme_print&quot; href=&quot;/de/externe_inhalte/externe_inhalte_ger.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; role=&quot;button&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;
                &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;Merkblatt speichern&lt;/span&gt;
                &lt;span class=&quot;visible_for_screen_reader&quot;&gt;als PDF&lt;/span&gt;
            &lt;/a&gt;
        &lt;/div&gt;
    









    

    
        
    


    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_versteht_man_unter_planung_und_controlling_&quot; id=&quot;was_versteht_man_unter_planung_und_controlling_&quot;&gt;
                                Was versteht man unter Planung und Controlling?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welchen_nutzen_hat_controlling_fuer_klein-_und_mittelbetriebe_&quot; id=&quot;welchen_nutzen_hat_controlling_fuer_klein-_und_mittelbetriebe_&quot;&gt;
                                Welchen Nutzen hat Controlling für Klein- und Mittelbetriebe?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_fuehrt_man_controlling_ein_&quot; id=&quot;wie_fuehrt_man_controlling_ein_&quot;&gt;
                                Wie führt man Controlling ein?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_was_muss_in_einem_businessplan_enthalten_sein_&quot; id=&quot;was_muss_in_einem_businessplan_enthalten_sein_&quot;&gt;
                                Was muss in einem Businessplan enthalten sein?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_komme_ich_von_meinem_budget_zu_einem_fuehrungsinstrument_&quot; id=&quot;wie_komme_ich_von_meinem_budget_zu_einem_fuehrungsinstrument_&quot;&gt;
                                Wie komme ich von meinem Budget zu einem Führungsinstrument?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_kann_ich_meine_liquiditaet_kurzfristig_planen_&quot; id=&quot;wie_kann_ich_meine_liquiditaet_kurzfristig_planen_&quot;&gt;
                                Wie kann ich meine Liquidität kurzfristig planen?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_kann_ich_meinen_umsatz_planen_&quot; id=&quot;wie_kann_ich_meinen_umsatz_planen_&quot;&gt;
                                Wie kann ich meinen Umsatz planen?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_welchen_nutzen_hat_eine_kostenrechnung_fuer_mich_&quot; id=&quot;welchen_nutzen_hat_eine_kostenrechnung_fuer_mich_&quot;&gt;
                                Welchen Nutzen hat eine Kostenrechnung für mich?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_wie_wird_der_wert_eines_unternehmens_berechnet_&quot; id=&quot;wie_wird_der_wert_eines_unternehmens_berechnet_&quot;&gt;
                                Wie wird der Wert eines Unternehmens berechnet?
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_versteht_man_unter_planung_und_controlling_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was versteht man unter Planung und Controlling?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Controlling ist ein Instrument zur Führung eines Unternehmens. Der Begriff geht zurück auf das englische to control („steuern“, „lenken“).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Steuerung mittels Planung und Kontrolle ist die Hauptaufgabe des Controlling.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Controlling stellt der Unternehmerin bzw. dem Unternehmer Zahlen zur Verfügung; damit sollen Probleme frühzeitig erkannt und somit schon im Ansatz umgangen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Controlling befasst sich mit den möglichen zukünftigen Entwicklungen des Unternehmens. Eine Hauptaufgabe des Controllers ist es, alle Abläufe und wesentlichen Probleme des Unternehmens zu kennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Zusammenarbeit mit allen Bereichen sollen mit Hilfe des Controllings Unternehmensziele formuliert werden. Ein solches Unternehmensziel wäre beispielsweise, den Umsatz im folgenden Jahr um 5 % zu erhöhen. Planung bedeutet die Definition der Unternehmensziele, operative Planung für Ergebnis und Liquidität sowie strategische Planung zur Existenzsicherung.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welchen_nutzen_hat_controlling_fuer_klein-_und_mittelbetriebe_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welchen Nutzen hat Controlling für Klein- und Mittelbetriebe?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Während in Großbetrieben Controlling von eigenen Abteilungen mit entsprechendem Aufwand betrieben wird, um rechtzeitig gefährlichen Entwicklungen für das Unternehmen gegensteuern zu können, ist dies in diesem Umfang bei Klein- und Mittelbetrieben natürlich nicht möglich. Controlling ist der laufende Abgleich zwischen Soll und Ist und diesen Abgleich brauchen Unternehmen aller Größen, vom Ein-Personen-Unternehmen bis zum Konzern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Controlling Aufgaben werden bei Kleinunternehmen oft von der Eigentümerin bzw. vom Eigentümer und der Unternehmerin bzw. Unternehmer selbst gemeinsam mit einer Beraterin bzw. einem Berater übernommen. Dazu ist es notwendig, &lt;strong&gt;möglichst einfache, aber wirkungsvolle Hilfsmittel&lt;/strong&gt; einzusetzen, um aussagekräftige Auswertungen zu erhalten. Für Überbürokratisierung stehen keine Mittel zur Verfügung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Controlling ist für Klein- und Mittelunternehmen aber mindestens ebenso wichtig, wie für Großbetriebe und erlangte in den letzten Jahren durch Basel II auch immer mehr an Bedeutung. &lt;strong&gt;Liquide Mittel und Eigenkapitalausstattung&lt;/strong&gt; als Sicherheitspolster sind bei KMUs oft geringer als bei Großbetrieben. So kann eine zu spät erkannte Ertrags- oder Liquiditätskrise für einen Kleinunternehmer auch existenzbedrohende Ausmaße annehmen. Untersuchungen zeigen, dass fehlendes Controlling eine der Hauptursachen von Unternehmensinsolvenzen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im deutschen Sprachraum wird Controlling noch oft als Kontrolle missverstanden. Wichtigere Aufgaben des Controllings sind allerdings &lt;strong&gt;Planung, Information, Koordination und Systementwicklung&lt;/strong&gt;. Der Steuerungsaspekt sollte bei wirkungsvollem Controlling im Vordergrund stehen. Mittels Controlling können eigene Stärken und Schwächen analysiert und strategische Erfolgspotentiale erschlossen werden. Dies bewahrt das Unternehmen vor einer strategischen Krise, welche Vorläufer für eine operative Krise und damit für Liquiditätsengpässe sind.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_fuehrt_man_controlling_ein_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie führt man Controlling ein?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Die Antwort auf diese Frage hängt vom jeweiligen Entwicklungsstand der Buchhaltung ab, da sich der Controlling-Gedanke meistens als Weiterentwicklung der Finanzbuchhaltung ergibt. Außerdem beeinflussen der Entwicklungsstand der Organisation sowie spezielle Wünsche des Managements die jeweilige Vorgehensweise.&lt;br /&gt;Häufig bietet sich aber folgende Reihenfolge für die Entwicklung bzw. Einführung eines Controlling-Systems an:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Einführung einer Vorschau-Rechnung mit den Zahlen der Finanzbuchhaltung. Der „Minimalst-Ansatz“ wäre beispielsweise die Umsatzsteuervoranmeldung als interne Vorschau-Rechnung/Planung über einen Zeitraum von 6 - 12 Monaten betrieben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einführung einer aussagefähigen Kostenrechnung / Deckungsbeitragsrechnung. In jedem Fall sollte sie weitgehend auf eine Schlüsselung von fixen Kosten verzichten und auf Artikelebene eine für die Praxis genügend genaue Differenzierung der „variablen“ Kosten ermöglichen, damit eine Deckungsbeitragsrechnung als „Gewinn-Management-System“ für die Beurteilung von Produkten, Kunden und Regionen betrieben werden kann.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kontinuierliche Verbesserung des Controlling-Systems und Überprüfung der Relevanz neuer Fragestellungen aus dem internen wie auch externen Bereich für das Controlling-System.&lt;br /&gt;Dieser gesamte Prozess ist durch interne Überzeugungs- und Marketingarbeit (Seminare, Schulungen und Vorträge vor den eigenen Managern und Mitarbeitern) zu unterstützen. Dabei hat der Controller eine Vorbild-Funktion in eigener Sache bei der Handhabung von Budgets und Forecasts.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_was_muss_in_einem_businessplan_enthalten_sein_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Was muss in einem Businessplan enthalten sein?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Unternehmensgründungen, größere Investitionen oder eventuell Neuprodukteinführungen wollen finanziert werden. Banken fordern dazu von der Unternehmerin bzw. vom Unternehmer regelmäßig einen plausiblen Businessplan ein, der bestimmte Inhalte abdecken sollte.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Management Summary&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Hier soll ein kurzer und prägnanter Überblick über die wichtigsten Kernaussagen und Kennzahlen Ihrer Planung gegeben werden. Der Leser soll einen Einblick in Ihr Vorhaben in kurzer Zeit gewinnen können.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Unternehmen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Falls Ihr Unternehmen schon existiert, beschreiben Sie hier Rechtsform, Unternehmensgegenstand, Eigentumsverhältnisse, Standort, Unternehmensziele usw.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Management, Schlüsselpersonen, Gründerteam&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Angaben, wichtige Qualifikationen und eventuell Lebensläufe zu Geschäftsführung, wichtigen Mitarbeitern und Kontakten.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Produkte und Dienstleistungen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Beschreiben Sie hier Geschäftsidee, Produkte, Dienstleistungen und den damit verbundenen Kundennutzen im Detail.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Branche und Markt&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Hier sind Daten zur Branche und zum Markt anzugeben, wie z. B. Trends, Entwicklungen, Marktpotenzial, evtl. Marktbarrieren, Zielgruppen, Konkurrenten.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Marketing&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Darstellung der geplanten Marketingmaßnahmen wie Preispolitik und Konditionen, Werbung und Verkaufsförderung, Vertrieb.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Planrechnung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Diese besteht aus Planbilanz, Planerfolgsrechnung und Finanzplan. Wichtige Detailpläne sind die Investitionsplanung, Umsatzplanung und Deckungsbeitragsrechnung, Fixkosten- und Personalkostenplanung und Kreditplanung.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Risiken und Alternativszenarien&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Neben dem Aufzeigen von Risiken werden Angaben über alternative Entwicklungen mit Hilfe von Best Case und Worst Case Szenarien dargestellt.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Anhang&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Mögliche Anhänge sind: Maßnahmenplan, Organigramm, wichtige Nebenrechnungen, langfristige Verträge und Ähnliches.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_komme_ich_von_meinem_budget_zu_einem_fuehrungsinstrument_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie komme ich von meinem Budget zu einem Führungsinstrument?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Manchmal haben Budgetierungen das Schicksal von anderen guten Ideen: Sie landen in der Schublade, da der Alltag die Unternehmerin bzw. den Unternehmer voll in Anspruch nimmt. Damit dies nicht passiert, sollten Sie folgende Tipps beachten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Setzen Sie sich &lt;strong&gt;realistische Ziele&lt;/strong&gt;, die herausfordernd sind, aber erreichbar bleiben müssen. Die Erstellung von „Angstbudgets“ oder „Wunschbudgets“ führt nicht zum Ziel.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Holen Sie Informationen für die Planung von &lt;strong&gt;allen Beteiligten&lt;/strong&gt; ein und beziehen Sie diese in den Planungsprozess mit ein.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Planen Sie in Varianten und unterschiedlichen &lt;strong&gt;Szenarien,&lt;/strong&gt; um möglichst wenige Überraschungen zu erleben.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Setzen Sie umgehend &lt;strong&gt;Maßnahmen&lt;/strong&gt; bei gravierenden Über- bzw. Unterschreitungen der Budgetziele.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Vermeiden Sie Scheingenauigkeiten&lt;/strong&gt;: Es macht z. B. keinen Sinn, das Porto auf den Cent genau zu planen und für die Umsatzplanung zu wenig Zeit aufzuwenden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Vorjahreswerte&lt;/strong&gt; sind zwar oft eine gute Ausgangsbasis – dürfen aber keinesfalls kritiklos übernommen werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Planwerte müssen &lt;strong&gt;durch Istwerte kontrollierbar&lt;/strong&gt; sein. Planen Sie also in Kategorien, die dann auch durch das laufende Rechnungswesen gemessen werden können.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Als &lt;strong&gt;Planungshorizont&lt;/strong&gt; für ein Budget eignet sich oft ein Jahr. Bei längeren Zeiträumen ist kritisch zu hinterfragen, welche Qualität die Planzahlen erreichen können und für welchen Zweck diese verwendet werden können.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Dokumentieren&lt;/strong&gt; Sie all Ihre Annahmen für die Planung sauber und nachvollziehbar.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_kann_ich_meine_liquiditaet_kurzfristig_planen_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie kann ich meine Liquidität kurzfristig planen?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;In manchen Situationen (z. B. Krise) ist es erforderlich, das Augenmerk auf die kurzfristige Liquidität zu richten, um die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen. Ist es erforderlich, die Liquidität des Unternehmens sehr kurzfristig zu planen, so muss&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;ausgehend von einem aktuellen Status der vorhandenen liquiden Mittel, der Forderungen und Verbindlichkeiten und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;einer kurzfristigen Planung der Ein- und Auszahlungen aus dem laufenden Geschäftsbetriebes ein Liquiditätsplan erstellt werden, der im Rahmen des möglichen Betriebsmittelkredites liegt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Liquidität aus dem Status&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Künftige Einzahlungen aus aktuellen Forderungen können zum Beispiel Kundenforderungen, Forderungen aus Anlagenverkauf oder Lagerabbau betreffen. Kundenforderungen sind hier sicher meist der wichtigste Bestandteil. Diese sollten genau geplant werden: Entweder anhand eines Zahlungsspektrums (wieviel Prozent der Kundinnen und Kunden zahlen sofort, nach einem Monat, nach 2 Monaten usw.), oder bei großen Projekten durch exakte Planung des Datums des Zahlungseingangs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gegenstück sind die Auszahlungen aus dem Status, die zum Beispiel Lieferverbindlichkeiten, Steuern und Abgaben betreffen. Bei den Auszahlungen ist die Planung des Zeitpunktes meist genauer möglich als bei den Einzahlungen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Liquidität aus dem laufenden Geschäftsbetrieb&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Planung der Ein- und Auszahlungen des laufenden Geschäftsbetriebes muss eine Planung der Umsätze, des Wareneinsatzes, der Personalkosten, des sonstigen Aufwandes, der Investitionen und des Privat- bzw. Gesellschafterbereichs zu Grunde gelegt werden. Auch hier ist es entscheidend, auch die Ein- und Auszahlungszeitpunkte möglichst exakt festzulegen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Liquiditätsplan&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ergebnis ist der Liquiditätsplan, bei dem je Monat oder Woche folgende Rechnung erstellt wird:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anfangsbestand Betriebsmittkredit +/- Liquidität aus dem laufenden Geschäftsbetrieb&lt;br /&gt;+/- Liquidität aus dem Status&lt;br /&gt;= Endbestand Betriebsmittelkredit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Endbestände des Betriebsmittelkredits der einzelnen Perioden müssen dann mit dem mit der Bank vereinbarten Rahmen verglichen werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Maßnahmen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Liquiditätsplan ist es möglich, kurzfristige Liquiditätsengpässe rechtzeitig zu entdecken und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen: Verschieben von Auszahlen, Verhandlungen mit der Bank oder mit Lieferantinnen und Lieferanten, Einzahlungen von Kundinnen und Kunden beschleunigen (z. B. wenn möglich Anzahlungen vereinbaren).&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_kann_ich_meinen_umsatz_planen_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie kann ich meinen Umsatz planen?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Um Ihren voraussichtlichen Gewinn zu planen, benötigen Sie interne Daten über die Umsätze, Kosten und die Ergebnisse der Vorjahre. Ausgangspunkt für diese Überlegungen ist der Umsatzplan. Mit der Umsatzplanung legen Sie fest, welche Produkte Sie in welchen Mengen zu welchen Preisen voraussichtlich verkaufen werden. Der Umsatzplan leitet sich aus der Absatz- und Preisplanung ab.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Grundlage Absatz- und Preisplanung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ein Umsatzplan besteht aus den abzusetzenden Produkten oder Dienstleistungen, die geplante absetzbare Menge und dem Preis pro Stück oder Einheit. Multipliziert man die Anzahl mit dem Nettopreis pro Stück oder Einheit, ergibt sich der Gesamtumsatz. Bei einer größeren Anzahl von Produkten empfiehlt es sich, diese in mehreren Produktgruppen zusammenzufassen. Im Absatzplan legen Sie fest, wie viele Einheiten Sie von welchem Produkt verkaufen wollen. Für die Planung sind Informationen über die Absatzmengen der vergangenen Jahre sowie die Plan- und Ist-Zahlen des aktuellen Geschäftsjahres nützlich. Daraus lassen sich eventuelle Trends erkennen, die die Planung erleichtern. Auch die Entwicklungen des Marktes können Einfluss auf den Absatz der Produkte oder Leistungen haben. In der Preisplanung müssen Sie die Preise festlegen, die Sie im Planungszeitraum für Ihre Produkte erzielen möchten.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Maximal- und Minimalumsatz&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Weitere Möglichkeiten der Umsatzplanung sind die Ermittlung von Maximal- und Minimalumsatz. Mit der Mindestumsatzplanung ermitteln Sie den Gewinn, den Sie mindestens erwirtschaften müssen, um Tilgungen und sonstige Verpflichtungen abzudecken. Dabei wird von unten nach oben ein Soll-Umsatz ermittelt. Den Maximalumsatz können Sie ermitteln, indem Sie die herstellbaren Mengen mit den Marktpreisen multiplizieren. Bei dieser Methode wird allerdings nicht berücksichtigt, ob diese Mengen auch tatsächlich am Markt absetzbar sind. In den meisten Fällen wird die Umsatzplanung jedoch auf Basis der möglichen Absatzmengen und dem kalkulierten Verkaufspreis berechnet.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_welchen_nutzen_hat_eine_kostenrechnung_fuer_mich_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Welchen Nutzen hat eine Kostenrechnung für mich?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;In Zeiten einer schwierigen Wirtschaftslage erlangt Kostenrechnung zunehmend für viele Unternehmen einen höheren Stellenwert. Für viele betriebliche Entscheidungen ist es wesentlich, genau zu wissen, wie hoch Erträge und Kosten der unterschiedlichen Alternativen sind. Durch Einführung einer Kostenrechnung im Unternehmen können Sie zum Beispiel folgende &lt;strong&gt;Ziele&lt;/strong&gt; verfolgen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Überwachung und Transparenz der Fixkosten des Unternehmens (Wirtschaftlichkeitskontrolle)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Überprüfung der Kalkulation&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Optimierung von Ressourceneinsatz&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Optimierung Ihres Produkt/Dienstleistungsportfolios&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bewertung der Vorräte in der Bilanz&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Eine Kostenrechnung gibt Ihnen dabei Antworten auf folgende Fragen:&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Welche Kosten sind entstanden?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Diese Frage beantwortet die Kostenartenrechnung. Basis sind dabei die Kosten aus der Buchhaltung. Allerdings braucht die Kostenrechnung meist detailliertere Informationen und es sind auch bestimmte Wertansätze zu korrigieren. Der Aufwand der Buchhaltung muss in Kosten für die Kostenrechnung übergeleitet werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Wo sind Kosten entstanden?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Zur Beantwortung dieser Frage werden Kosten sogenannten Kostenstellen im Unternehmen zugeordnet (Kostenstellenrechnung). Mittels Soll/Ist-Vergleich können nach sorgfältiger Planung Abweichungen festgestellt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Wofür sind Kosten entstanden?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In diesem Schritt, der Kostenträgerrechnung, wird ermittelt, ob Sie mit einem Produkt Geld verdienen oder Geld verlieren. Der Deckungsbeitrag gibt Anhaltspunkte für die Ausgestaltung des Sortiments.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_wie_wird_der_wert_eines_unternehmens_berechnet_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Wie wird der Wert eines Unternehmens berechnet?&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Bei Unternehmensverkäufen und Übernahmen stellt sich automatisch die Frage nach dem Wert Ihres Unternehmens. Für Kauf- bzw. Verkaufsverhandlungen, bei denen der Preis grundsätzlich durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird, bildet der ermittelte Unternehmenswert eine wichtige Ausgangsbasis für die Gespräche. In vielen anderen Fällen, wie etwa bei der Abschichtung von Miteigentümern, Austritt von Kapitalgesellschaftern oder im Erbfall, kommt der durch eine sachgerechte Unternehmensbewertung ermittelte Wert direkt zur Anwendung. Es kann aber der Wert des Unternehmens auch ein aktuelles und laufendes Ziel der Unternehmensführung sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur, wie berechnet sich dieser Wert? Basis für die Bewertung sind die Erträge bzw. Cashflows, die mit dem Unternehmen aktuell und in Zukunft erwirtschaftet werden können. Dafür erforderlich ist also jedenfalls eine aktuelle Planungsrechnung für die kommenden Jahre. Zur Ermittlung eines Unternehmenswertes, der dem Marktwert am nächsten kommt, geht die Planungsrechnung von einer Fortführung des Unternehmens aus und muss die vorhandenen Marktchancen und Marktrisiken berücksichtigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus den Erträgen bzw. den erzielten Cashflows wird mit Hilfe einer Rentenrechnung durch Abzinsung der Barwert errechnet. Berücksichtigt werden dabei auch Risikoabschläge, mögliche Erlösen aus der Veräußerung von nicht betriebsnotwendigem Vermögen etc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Investor würde sich also fragen: &lt;strong&gt;Wieviel bekomme ich an Verzinsung (=Gewinn), wenn ich in dieses Unternehmen investiere im Vergleich zu den Zinsen, die mir die Bank bezahlt?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Wert Ihres Unternehmens wird von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst. Aus einer Reihe zulässiger Bewertungsmethoden muss die für den Einzelfall beste Vorgangsweise gewählt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Ertragswertmethode und Discounted Cashflow-Verfahren&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die zwei bedeutendsten Bewertungsmethoden sind derzeit das Ertragswertverfahren und das Discounted-Cash-Flow Verfahren (DCF).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Ermittlung des Unternehmenswerts mit den dargestellten Methoden wird der Unternehmenswert als Barwert zukünftiger finanzieller Überschüsse ermittelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim DCF-Verfahren werden die künftigen Cash-Flows eines Unternehmens geplant und dann diskontiert. DCF-Verfahren kommen bei der Bewertung von Kapitalgesellschaften zur Anwendung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Ertragswertverfahren werden jene finanziellen Überschüsse geplant, welche dem Unternehmenseigner zufließen. Für den Unternehmenswert werden diese Überschüsse dann diskontiert.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Planung&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Ein wesentliches Element jeder Unternehmensbewertung stellt die Planungsrechnung für das Unternehmen dar. Basis für die Planung sind zukunftsbezogene Informationen zum Unternehmen und zum Markt auf dem das Unternehmen (z. B. Branche, Konkurrenz, Absatzmarkt) tätig ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Unternehmensbewertung basiert dann letztendlich auf einer integrierten Planungsrechnung. Dies hat zusammenfassend Plan-Bilanzen, Plan-Gewinn- und Verlustrechnungen und Finanzplänen zu umfassen.&lt;br /&gt;In einer Detailplanungsphase betrachtet man häufig 3-5 Jahre. Danach anschließend sind die Pläne für die Grobplanungsphase zu erstellen.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Diskontierung&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Der Blick ist in die Zukunft gerichtet. Zukünftige Überschüsse (Gewinne) werden errechnet und diese dann auf den Barwert am Stichtag abgezinst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die zentrale die Frage ist: Soll das Geld in das Unternehmen oder lieber in alternative Kapitalanlagen investiert werden? Als Zinssatz wird grundsätzlich der Zinssatz einer alternativen Kapitalanlage (ohne Risiko) herangezogen. Um die Äquivalenz der Alternativanlage hinsichtlich Risiko, Kaufkraft und Verfügbarkeit zum konkret zu bewertenden Unternehmen herzustellen, sind noch Zu- und Abschläge zu berücksichtigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wesentlich ist, dass die künftigen Gewinne / Cashflows abgezinst werden und somit der Barwert ermittelt wird. Im Zinssatz werden bestimmte Risiken berücksichtigt.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

    



    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2026&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
</content>
            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>rechnungsmerkmale</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Rechnungsmerkmale</title>
                <content>
    

    

    

    
        



    

        &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
            &lt;p&gt;
                Sie können die Seite
                &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;
                    Externe Inhalte
                &lt;/span&gt;
                auch als PDF speichern.
            &lt;/p&gt;

            &lt;a class=&quot;button hideme_print&quot; href=&quot;/de/externe_inhalte/externe_inhalte_ger.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; role=&quot;button&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;
                &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;Merkblatt speichern&lt;/span&gt;
                &lt;span class=&quot;visible_for_screen_reader&quot;&gt;als PDF&lt;/span&gt;
            &lt;/a&gt;
        &lt;/div&gt;
    








    



    

    


    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_1_merkmale_einer_rechnung&quot; id=&quot;1_merkmale_einer_rechnung&quot;&gt;
                                1. Merkmale einer Rechnung
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_2_kleinbetragsrechnungen&quot; id=&quot;2_kleinbetragsrechnungen&quot;&gt;
                                2. Kleinbetragsrechnungen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_3_belegerteilungspflicht&quot; id=&quot;3_belegerteilungspflicht&quot;&gt;
                                3. Belegerteilungspflicht
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_4_dauerrechnung&quot; id=&quot;4_dauerrechnung&quot;&gt;
                                4. Dauerrechnung
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_5_fahrausweise_reisegepaeckverkehr&quot; id=&quot;5_fahrausweise_reisegepaeckverkehr&quot;&gt;
                                5. Fahrausweise, Reisegepäckverkehr
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_6_rechnungen_in_zusammenhang_mit_innergemeinschaftlichen_lieferungen&quot; id=&quot;6_rechnungen_in_zusammenhang_mit_innergemeinschaftlichen_lieferungen&quot;&gt;
                                6. Rechnungen in Zusammenhang mit innergemeinschaftlichen Lieferungen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_7_rechnungen_bei_grenzueberschreitenden_dienstleistungen&quot; id=&quot;7_rechnungen_bei_grenzueberschreitenden_dienstleistungen&quot;&gt;
                                7. Rechnungen bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_8_voraus-_und_anzahlungsrechnung_endrechnung&quot; id=&quot;8_voraus-_und_anzahlungsrechnung_endrechnung&quot;&gt;
                                8. Voraus- und Anzahlungsrechnung, Endrechnung
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_1_merkmale_einer_rechnung&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;1. Merkmale einer Rechnung&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Eine Rechnung berechtigt nur dann zum Vorsteuerabzug, wenn sie den Formvorschriften des Umsatzsteuergesetzes entspricht. Um diesen Formvorschriften zu genügen, muss eine Rechnung folgende Merkmale aufweisen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Name und Anschrift des liefernden/leistenden und des empfangenden Unternehmers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Menge und Bezeichnung der gelieferten Gegenstände bzw. Art und Umfang der sonstigen Leistung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Tag der Lieferung oder der sonstigen Leistung oder den Zeitraum über den sich die sonstige Leistung erstreckt. Bei Lieferungen oder sonstigen Leistungen, die abschnittsweise abgerechnet werden, genügt die Angabe des Abrechnungszeitraumes (wenn dieser einen Kalendermonat nicht übersteigt), wie z. B. bei mehrtägigen Übernachtungen in einem Hotel.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;das Entgelt für die Lieferung oder sonstige Leistung und den anzuwendenden Steuersatz; wird die Rechnung nicht in Euro ausgestellt, ist der Steuerbetrag zusätzlich in Euro anzugeben. Steht der Betrag in Euro im Zeitpunkt der Rechnungsausstellung noch nicht fest, hat der Unternehmer nachvollziehbar anzugeben, welche Umrechnungsmethode angewendet wird. &lt;/li&gt;
&lt;li&gt;den auf das Entgelt entfallenden Steuerbetrag&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;falls eine Steuerbefreiung besteht oder die Steuerschuld übergeht: ein Hinweis darauf, dass die Lieferung oder sonstige Leistung steuerbefreit ist bzw. Hinweis auf einen Übergang der Steuerschuld&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;das Ausstellungsdatum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine fortlaufende Nummer zur Identifizierung der Rechnung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die UID-Nummer des liefernden/leistenden Unternehmers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die UID-Nummer des empfangenden Unternehmers, wenn der Rechnungsbruttobetrag € 10.000,00 übersteigt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ein Hinweis auf die Differenzbesteuerung, wenn sie angewendet wird (z. B. Autohandel oder Antiquitätenhändler)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Achtung: In das Firmenbuch eingetragene Unternehmerinnen und Unternehmer haben zusätzlich die Vorschriften nach dem UGB, wie z. B. Rechtsform, Firmenbuchgericht, Sitz, Firmenbuchnummer, zu beachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit 1.1.2016 sind bei Barumsätzen noch weitere Vorschriften zu beachten - aufgrund der neuen Belegerteilungspflicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beispiel:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;figure aria-hidden=&quot;true&quot; class=&quot;zms_graphic left&quot;&gt;
        &lt;img loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;/content/e1/e2/e3/e12/e1976/e1978/img/ger/infoliste_rechnungsmerkmale_2022.png?checksum=c6004017289b638c048512e6841a65f3cdcb9488&quot; style=&quot;width: 450px; &quot; alt=&quot;Rechnungsmuster&quot; title=&quot;Rechnungsmuster&quot; /&gt;
        
        
    &lt;/figure&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Download:&lt;/strong&gt; &lt;a title=&quot;Link&quot; href=&quot;https://www.atikon.com/common/infolisten_download/Rechnungsmuster.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Rechnungsmuster.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unternehmerinnen und Unternehmer sind generell verpflichtet, Rechnungen über Lieferungen und Leistungen an andere Unternehmerinnen und Unternehmer oder Körperschaften auszustellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Unternehmer ist bei Erbringung von steuerpflichtigen Werklieferungen oder Werkleistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück auch gegenüber Privaten verpflichtet, eine Rechnung auszustellen. Die Rechnungsausstellung muss innerhalb von sechs Monaten nach Ausführung des Umsatzes erfolgen (gilt nicht bei Reverse Charge).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Folgendes ist noch zu beachten:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Die Bestimmungen zur Rechnungslegung gelten sowohl für Anzahlungsrechnungen als auch für Teilrechnungen und Gutschriften.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Hinsichtlich der fortlaufenden Nummer der Rechnung ist durch den Leistungsempfänger keine Überprüfung vorzunehmen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;In die fortlaufende Nummerierung können auch die Kleinbetragsrechnungen einbezogen werden.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Unternehmer, die nur Umsätze ausführen, für welche die Steuer nach § 22 Abs. 1 UStG mit 10 % bzw. 13 % der Bemessungsgrundlage festgesetzt wird (das sind nichtbuchführungspflichtige land- und forstwirtschaftliche Unternehmer), erhalten keine UID-Nummer und können daher in ihren Rechnungen auch die UID-Nummer nicht angeben. Derartige Rechnungen berechtigen trotz Fehlens der UID-Nummer des leistenden Unternehmers zum Vorsteuerabzug, vorausgesetzt, der leistende Unternehmer weist in der Rechnung an einen anderen Unternehmer darauf hin, dass der Umsatz nach § 22 Abs. 1 UStG dem Durchschnittssteuersatz von 13 % unterliegt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_2_kleinbetragsrechnungen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;2. Kleinbetragsrechnungen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Übersteigt der Rechnungsbetrag € 400,00 nicht oder wurde die Rechnung (ab 2025) von einem im Sinne der Umsatzsteuer steuerbefreiten Kleinunternehmer ausgestellt, handelt es sich um eine Kleinbetragsrechnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier genügen folgende Angaben:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Name und Anschrift des liefernden oder leistenden Unternehmers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Menge und handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Gegenstände bzw. Art und Umfang der sonstigen Leistung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Tag der Lieferung oder Leistung oder Zeitraum, über den sich die Leistung erstreckt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Entgelt und Steuerbetrag für die Lieferung oder sonstige Leistung in einer Summe&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Steuersatz&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Rechnungsdatum&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_3_belegerteilungspflicht&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;3. Belegerteilungspflicht&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Unternehmerinnen und Unternehmer müssen für jede empfangene Barzahlung einen Beleg ausstellen. Dieser Beleg kann grundsätzlich auch elektronisch übermittelt werden. Zu den Barumsätzen zählen auch Zahlungen mit Bankomatkarte, Kreditkarte oder mit Gutscheinen. Diese Verpflichtung gilt grundsätzlich unabhängig von der Höhe des Jahresumsatzes und vom Betrag der Barzahlung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Angaben, die ein Beleg aufgrund der Belegerteilungspflicht enthalten muss, weichen von den Bestimmungen im Umsatzsteuergesetz ab.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Mindestangaben am Beleg laut Belegerteilungspflicht&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Der Beleg muss mindestens folgende Angaben enthalten:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;eindeutige Bezeichnung des liefernden oder leistenden Unternehmers oder desjenigen der statt dem Unternehmen einen Beleg erteilen kann,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung des Geschäftsvorfalles einmalig vergeben wird,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;den Tag der Belegausstellung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Menge und handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Gegenstände oder die Art und den Umfang der sonstigen Leistungen und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;den Betrag der Barzahlung, wobei es genügt, dass dieser Betrag aufgrund der Belegangaben rechnerisch ermittelbar ist.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Die Punkte 1 und 4 können auch durch Symbole oder Schlüsselzahlen ausgedrückt werden, wenn ihre eindeutige Bestimmung aus dem Beleg oder anderen Unterlagen ersichtlich ist. Ist der Empfänger der Leistung bzw. Lieferung Unternehmer, können die im 4. Punkt geforderten Angaben auch in anderen Unterlagen enthalten sein, wenn auf diese Unterlagen im Beleg hingewiesen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Verwendung von elektronischen Registrierkassen hat der Beleg seit 1.4.2017 zusätzliche Angaben zu enthalten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;die Kassenidentifikationsnummer,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Datum und Uhrzeit der Belegausstellung,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Betrag der Barzahlung getrennt nach Steuersätzen,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Inhalt des maschinenlesbaren Codes; das kann ein QR-Code sein oder ein Link in maschinenlesbarer Form, z. B. als Barcode.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Unternehmerin bzw. der Unternehmer muss eine Durchschrift oder eine sonstige Zweitschrift anfertigen und aufbewahren.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Ausnahmen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Von der Belegerteilungspflicht ausgenommen sind z. B.:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Umsätze bis jeweils € 30.000,00 pro Jahr, die ausgeführt werden
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;außerhalb von festen Räumlichkeiten (z. B. von Haus zu Haus oder auf öffentlichen Orten),&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;in unmittelbarem Zusammenhang mit Hütten (z. B. Alm-, Berg-, Schi- und Schutzhütten),&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;in einer Buschenschank, wenn der Betrieb an nicht mehr als 14 Tagen im Jahr geöffnet ist,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;durch eine von einem gemeinnützigen Verein geführte Kantine, die nicht mehr als 52 Tage im Jahr betrieben wird,&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;unentbehrliche Hilfsbetriebe von abgabenrechtlich begünstigten Körperschaften,&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Für Automaten sind gesonderte Regelungen zu beachten.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_4_dauerrechnung&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;4. Dauerrechnung&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Dauerrechnungen findet man zum Beispiel bei Miet-, Pacht-, oder Wartungsverträgen. Hier wird nicht für jedes Abrechnungsintervall eine neue Rechnung ausgestellt. Eine Dauerrechnung kann zum Beispiel für ein Kalenderjahr gelten. Allerdings muss sie genauso den Vorschriften des Umsatzsteuergesetzes entsprechen, wie jede andere Rechnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Dauerrechnung sollte zusätzlich hingewiesen werden auf:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;den Stichtag ab dem die Rechnung gilt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;den Zeitraum für den die Rechnung gilt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Fehlen Rechnungsmerkmale (wie z. B. der Leistungszeitraum) sind diese in anderen Dokumenten (wie z. B. auf Zahlungsbelegen) anzuführen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_5_fahrausweise_reisegepaeckverkehr&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;5. Fahrausweise, Reisegepäckverkehr&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Fahrausweise, die für die Beförderung im Personenverkehr ausgegeben werden, und Belege im Reisegepäckverkehr müssen mindestens folgende Angaben enthalten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Name und Anschrift des Unternehmers, der die Beförderung ausführt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Entgelt und Steuerbetrag in einer Summe&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Steuersatz (kann im Eisenbahn-Personenverkehr entfallen)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ausstellungsdatum&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_6_rechnungen_in_zusammenhang_mit_innergemeinschaftlichen_lieferungen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;6. Rechnungen in Zusammenhang mit innergemeinschaftlichen Lieferungen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Innergemeinschaftliche Lieferungen sind von der Umsatzsteuer befreit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unternehmerinnen und Unternehmer, die eine steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung ausführen, sind zur Ausstellung einer Rechnung verpflichtet. Diese Rechnung muss ergänzend folgende Angaben enthalten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;einen Hinweis auf die Steuerfreiheit&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die eigene UID-Nummer&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die UID-Nummer des Abnehmers&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Damit eine Lieferung als steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung anerkannt wird, sind neben bestimmten Voraussetzungen auch noch weitere Nachweise nötig, die umfangreich geregelt sind. Im Folgenden werden die Eckpunkte dieser Regelungen dargestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um diese Nachweise zu ver­ein­heit­lichen, hat die Finanzverwaltung Muster für Empfangsbestätigungen oder Verbringungserklärungen zur Verfügung gestellt. Die Muster befinden sich im &lt;a title=&quot;Verbringungserklärung&quot; href=&quot;https://www.atikon.com/common/infolisten_download/Muster_Verbringungserklaerung_AT.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Anhang 5&lt;/a&gt; (Verbringungserklärung) und &lt;a title=&quot;Empfangsbestätigung&quot; href=&quot;https://atikon.com/common/infolisten_download/Muster_Empfangsbestaetigung_AT.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Anhang 6&lt;/a&gt; (Empfangsbestätigung) zu den Um­satz­steuerrichtlinien.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Verbringungsnachweis&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;a) Beförderungsnachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird der Gegenstand durch den Unternehmer oder durch den Abnehmer befördert, so werden folgende Nachweise benötigt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Durch- oder Abschrift der Rechnung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ein handelsüblicher Beleg, aus dem der Bestimmungsort hervorgeht (z. B. Lie­fer­schein)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Empfangsbestätigung des Abnehmers oder seines Beauftragten oder in den Fällen der Beförderung des Gegenstandes durch den Abnehmer durch eine Erklärung des Abnehmers oder seines Beauftragten, dass er den Gegenstand in das übrige Gemeinschaftsgebiet befördern wird. In Abholfällen hat der liefernde Unternehmer die Identität des Abholenden festzuhalten und es kann auch eine Spezialvollmacht erforderlich sein.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;b) Versendungsnachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wird die Ware versendet, so bestehen die benötigten Nachweise in&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;einer Durch- oder Abschrift der Rechnung und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;einem Versendungsbeleg (z. B. Frachtbriefe, Postaufgabebescheinigungen).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ist es dem Unternehmer nicht möglich, den Versendungsnachweis in dieser Form zu er­bringen, kann er den Nachweis wie im Fall einer Beförderung erbringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist der Gegenstand der Lieferung vor der Beförderung oder Versendung in das übrige Gemein­schaftsgebiet durch einen Beauftragten bearbeitet oder verarbeitet worden, gelten weitere Vorschriften.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;c) EU-Durchführungsverordnung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch eine EU-Durchführungsverordnung normiert seit 1.1.2020 wie zu dokumentieren ist, dass die Gegenstände der Lieferung tatsächlich ins EU-Ausland gelangt sind. Diese EU-Durchführungsverordnung gilt ab 1.1.2020 in jedem Mitgliedstaat, ohne dass sie in nationales Recht umgesetzt werden muss. Der österreichische Gesetzgeber hat in den erläuternden Bemerkungen zum Steuerreformgesetz 2020 aber darauf hingewiesen, dass der Nachweis der Beförderung oder Versendung gemäß der bestehenden Verordnung des österreichischen Finanzministers oder gemäß der EU-Durch­führungs­ver­ordnung erfolgen kann.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Buchnachweis&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Voraussetzungen für die Steuerbefreiung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen und die UID-Nummer der Abnehmerin bzw. des Abnehmers müssen buchmäßig nachgewiesen werden. Diese Voraus­setzungen müssen leicht nachprüfbar aus der Buchhaltung ersichtlich sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der innergemeinschaftlichen Lieferung muss aufgezeichnet werden:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Name, Anschrift, UID–Nummer des Abnehmers&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Name, Anschrift des Beauftragten (wenn die Ware abgeholt wird)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;handelsübliche Bezeichnung und Menge des gelieferten Gegenstands&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Lieferdatum&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;vereinbartes Entgelt oder bei der Besteuerung nach vereinnahmten Entgelten das vereinnahmte Entgelt und den Tag der Vereinnahmung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Art und Umfang der Be- oder Verarbeitung vor der Beförderung oder Versendung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Beförderung und Versendung in andere EU-Mitgliedstaaten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bestimmungsort&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Download:&lt;/strong&gt; &lt;a title=&quot;Muster Innergemeinschaftliche Lieferung&quot; href=&quot;https://www.atikon.com/common/infolisten_download/Rechnungsmuster_AT_innergemeinschaftliche_Lieferung.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Muster Innergemeinschaftliche Lieferung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_7_rechnungen_bei_grenzueberschreitenden_dienstleistungen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;7. Rechnungen bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Erbringen Sie Dienstleistungen, deren &lt;strong&gt;Leistungsort im Ausland&lt;/strong&gt; gelegen ist, so ist diese Leistung grundsätzlich &lt;strong&gt;im Ausland der Umsatzsteuer&lt;/strong&gt; zu unter­werfen. Die Aus­gangs­rechnung wäre grundsätzlich also auch mit ausländischer Um­satz­steuer aus­zu­stel­len, und diese Steuer ist an das ausländische Finanzamt abzuführen. Ist die Leistungsempfängerin bzw. der Leis­tungsem­pfänger eine Unternehmerin bzw. ein Unternehmer, geht diese Steuer in vielen Fällen &lt;strong&gt;auf den ausländischen Leis­tungs­empfänger über&lt;/strong&gt; (Reverse Charge) und man erspart sich als Leistungserbringerin bzw. Leis­tungs­erbringer da­mit die Steuer­erklärung im Ausland. Ausgangsrechnungen an Unternehmer sind in diesen Fällen daher ohne Umsatzsteuer auszustellen. Weisen Sie mit dem Text „Über­gang der Steuer­schuld“ auf Ihrer Rechnung darauf hin und führen Sie beide UID-Nummern auf der Rech­nung an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Rechnung muss nach den österreichischen Vorschriften ausgestellt werden (gilt nicht für Gutschriften und Kleinbetragsrechnungen).&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Frist bei Rechnungsausstellung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Rechnung muss spätestens am 15. Tag des auf die Leistung folgenden Monats ausgestellt werden. Beispiel: Leistung wird im Juni 2025 erbracht. Die Rechnung muss bis 15. Juli 2025 ausgestellt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Download:&lt;/strong&gt; &lt;a title=&quot;Muster Reverse Charge Rechnung&quot; href=&quot;https://www.atikon.com/common/infolisten_download/Rechnungsmuster_AT_Reverse_Charge.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Muster Reverse Charge Rechnung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_8_voraus-_und_anzahlungsrechnung_endrechnung&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;8. Voraus- und Anzahlungsrechnung, Endrechnung&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Damit Ihre Kundinnen und Kunden sich auch schon bei Anzahlungen die Vorsteuer vom Finanzamt holen können, müssen Sie die Umsatzsteuer auf einer Anzahlungsrechnung ebenfalls aus­wei­sen. Sonst gelten hier die üblichen Rechnungsmerkmale.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch für Vorauszahlungs- und Anzahlungsrechnungen gelten grundsätzlich die allgemeinen Rechnungsmerkmale (vgl. dazu Punkt 1 dieser Information). Daneben sind folgende Besonderheiten zu berücksichtigen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Als Zeitpunkt der Lieferung gilt der (vereinbarte) voraussichtliche Zeitpunkt oder Zeitraum. Für den Fall, dass der Zeitpunkt oder Zeitraum der Leistung noch nicht feststeht, genügt der Hinweis, dass diesbezüglich noch keine Vereinbarung getroffen wurde.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;An die Stelle des Entgelts und des darauf entfallenden Steuerbetrages für die Leistung treten das vor der Ausführung der Leistung vereinnahmte oder angeforderte Entgelt (Teilentgelt) sowie der darauf entfallende Steuerbetrag.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aus der vor Ausführung der Leistung erstellten Abrechnungsurkunde muss zweifelsfrei ersichtlich sein, dass damit über eine Voraus- oder Anzahlung abgerechnet wird. Daher empfiehlt sich eine entsprechende Bezeichnung der Abrechnung (z. B. Anzahlungsrechnung über die am... fällig werdende Abschlagszahlung) unter Angabe des Ausstellungsdatums sowie eine ergänzende und klarstellende Formulierung im Abrechnungstext der Vorauszahlungsrechnung (Hinweis auf den in der Zukunft liegenden Leistungszeitpunkt).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wird über die bereits tatsächlich erbrachte Leistung insgesamt abgerechnet (Endrechnung), so sind in ihr die vor Ausführung der Leistung vereinnahmten Teilentgelte und die auf sie entfallenden Steuerbeträge abzusetzen, wenn über diese Teilentgelte Voraus- oder Anzahlungsrechnungen mit gesonderten Steuerausweis erteilt worden sind. Es genügt auch, wenn der Gesamtbetrag der vorausgezahlten Teilentgelte und die hierauf entfallenden Steuerbeträge in einer Summe abgesetzt werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

    



    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2026&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
</content>
            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>rechtsformvergleich</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Rechtsformvergleich</title>
                <content>
    

    

    

    
        



    

        &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
            &lt;p&gt;
                Sie können die Seite
                &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;
                    Externe Inhalte
                &lt;/span&gt;
                auch als PDF speichern.
            &lt;/p&gt;

            &lt;a class=&quot;button hideme_print&quot; href=&quot;/de/externe_inhalte/externe_inhalte_ger.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; role=&quot;button&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;
                &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;Merkblatt speichern&lt;/span&gt;
                &lt;span class=&quot;visible_for_screen_reader&quot;&gt;als PDF&lt;/span&gt;
            &lt;/a&gt;
        &lt;/div&gt;
    







    
        
            
            &lt;h2&gt;Rechtsformunterschiede zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Entscheidung, welche Rechtsform gewählt werden soll, ist äußerst komplex. Dabei sind nicht nur steuerliche Überlegungen maßgeblich, sondern unter anderem auch sozialversicherungs-, zivil- und gesellschaftsrechtliche. Bei der Wahl der richtigen Rechtsform sollte daher unbedingt eine Expertin bzw. ein Experte zurate gezogen werden.&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Rechtsformunterschiede zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften&lt;/caption&gt;
            

            

            

            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;
                        
                            
                        
                            &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Personengesellschaft (OG, KG)&lt;/th&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Kapitalgesellschaft (GmbH, FlexCo)&lt;/th&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;Gründungskosten&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;Geringe Kosten;&lt;br/&gt;
Gesellschaftsvertrag ist formfrei;&lt;br/&gt;
Firmenbuch-Eintragungsgebühr ist zu entrichten&lt;/td&gt;
                        
                            
                            &lt;td&gt;Höhere Gründungskosten;&lt;br/&gt;
Firmenbuch-Eintragungsgebühr ist zu entrichten;&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;Kapital&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;Gesellschafter leistet eine Kapitaleinlage in frei wählbarer Höhe;&lt;br/&gt;
Einlage einer Arbeitsleistung ist möglich&lt;/td&gt;
                        
                            
                            &lt;td&gt;Mindestkapital einer GmbH beträgt €&amp;nbsp;10.000,00;&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;Haftung&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;OG: alle Gesellschafter haften unbeschränkt;&lt;br/&gt;
KG: zumindest einer der Gesellschafter muss unbeschränkt haften (Komplementär);&lt;br/&gt;
die restlichen Gesellschafter haften grundsätzlich beschränkt mit ihrer Hafteinlage (Kommanditisten);&lt;br/&gt;
Höhe der Hafteinlage ist frei wählbar und im Firmenbuch einzutragen&lt;/td&gt;
                        
                            
                            &lt;td&gt;Gesellschafter haften beschränkt;&lt;br/&gt;
Vorsicht bei eigenkapitalersetzenden Leistungen (Gesellschafterkredite an nicht kreditwürdige Kapitalgesellschaften);&lt;br/&gt;
verschuldensabhängige Geschäftsführer-Haftung u. a. für Steuern, Sozialversicherungsbeiträge und verspätete Anmeldung der Insolvenz&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;Entnahmen/ Ausschüttung&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;Entnahme durch den Komplementär prinzipiell immer möglich;&lt;br/&gt;
Kommanditist hat nur ein Gewinnentnahmerecht&lt;/td&gt;
                        
                            
                            &lt;td&gt;Ausschüttung des Bilanzgewinnes nur mit einem Gesellschafterbeschluss möglich&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;Steuersubjekt/ Besteuerungssystematik&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;Gesellschaft hat ihren Gewinn/Verlust zu ermitteln;&lt;br/&gt;
der ermittelte Gewinn ist entsprechend den Beteiligungsverhältnissen auf die Gesellschafter aufzuteilen;&lt;br/&gt;
Gewinn-/Verlustanteil unterliegt bei den natürlichen Personen als Gesellschafter der Einkommensteuer, bei juristischen Personen der Körperschaftsteuer;&lt;br/&gt;
Sonderbilanzen der Gesellschafter (z.&amp;nbsp;B. für Firmenwert bei Beteiligungserwerb) ergänzen die Ergebnisermittlung&lt;/td&gt;
                        
                            
                            &lt;td&gt;Die Gesellschaft selbst ist Steuersubjekt;&lt;br/&gt;
unterliegt mit ihrem Gewinn der Körperschaftsteuer;&lt;br/&gt;
Gewinnausschüttungen (Dividenden) der Kapitalgesellschaft unterliegen der Kapitalertragsteuer (KESt) und sind bei natürlichen Personen endbesteuert;&lt;br/&gt;
KESt ist von der Kapitalgesellschaft an das Finanzamt abzuführen&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;Verlustausgleich&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;Verluste werden den Gesellschaftern direkt zugerechnet (Transparenzprinzip)&lt;/td&gt;
                        
                            
                            &lt;td&gt;Verluste bleiben bei der Gesellschaft (Trennungsprinzip);&lt;br/&gt;
Abmilderung durch Gruppenbesteuerung&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;Gewinnfreibetrag&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;Natürliche Personen können bei betrieblichen Einkünften einen Grundfreibetrag von 15 % des Gewinns geltend machen; maximal jedoch 15 % von € 33.000,00; darüber hinaus steht ein investitionsbedingter Gewinnfreibetrag zu (gestaffelte Prozentsätze); der Freibetrag kann allerdings in Summe maximal € 46.400,00 betragen; der Grundfreibetrag steht auch Basispauschalierern zu&lt;/td&gt;
                        
                            
                            &lt;td&gt;Kapitalgesellschaften können keinen Gewinnfreibetrag geltend machen&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        
                            &lt;th scope=&quot;row&quot;&gt;Thesaurierung&lt;/th&gt;
                            
                        
                            
                            &lt;td&gt;Nicht entnommene Gewinne werden nicht begünstigt besteuert&lt;/td&gt;
                        
                            
                            &lt;td&gt;Nicht ausgeschüttete Gewinne werden nur mit Körperschaftsteuer belastet;&lt;/td&gt;
                        
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2026&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
</content>
            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>sonderausgaben</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Sonderausgaben</title>
                <content>
    

    

    

    
        



    

        &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
            &lt;p&gt;
                Sie können die Seite
                &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;
                    Externe Inhalte
                &lt;/span&gt;
                auch als PDF speichern.
            &lt;/p&gt;

            &lt;a class=&quot;button hideme_print&quot; href=&quot;/de/externe_inhalte/externe_inhalte_ger.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; role=&quot;button&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;
                &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;Merkblatt speichern&lt;/span&gt;
                &lt;span class=&quot;visible_for_screen_reader&quot;&gt;als PDF&lt;/span&gt;
            &lt;/a&gt;
        &lt;/div&gt;
    







    
        
            
            &lt;p&gt;Bei Sonderausgaben handelt es sich grundsätzlich um Aufwendungen, die nicht mit der Erzielung von Einkünften zusammenhängen, sondern der privaten Lebensführung zuzuordnen sind. Prinzipiell sind Sonderausgaben immer in jenem Veranlagungsjahr zu berücksichtigen, in dem sie bezahlt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sonderausgaben sind u. a. Beiträge für eine freiwillige Weiter­versicherung einschließlich des Nachkaufs von Versicherungszeiten in der gesetzlichen Pensions­versicherung.&lt;/p&gt;
        
    



    

    


    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_1_renten_und_dauernde_lasten&quot; id=&quot;1_renten_und_dauernde_lasten&quot;&gt;
                                1. Renten und dauernde Lasten
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_2_automatische_beruecksichtigung_von_sonderausgaben&quot; id=&quot;2_automatische_beruecksichtigung_von_sonderausgaben&quot;&gt;
                                2. Automatische Berücksichtigung von Sonderausgaben
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_3_kirchenbeitrag&quot; id=&quot;3_kirchenbeitrag&quot;&gt;
                                3. Kirchenbeitrag
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_4_steuerberatungskosten&quot; id=&quot;4_steuerberatungskosten&quot;&gt;
                                4. Steuerberatungskosten
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_5_spenden&quot; id=&quot;5_spenden&quot;&gt;
                                5. Spenden
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_6_thermisch-energetische_sanierung_von_gebaeuden_und_ersatz_von_fossilen_heizungssystemen&quot; id=&quot;6_thermisch-energetische_sanierung_von_gebaeuden_und_ersatz_von_fossilen_heizungssystemen&quot;&gt;
                                6. Thermisch-energetische Sanierung von Gebäuden und Ersatz von fossilen Heizungssystemen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_7_verlustabzug&quot; id=&quot;7_verlustabzug&quot;&gt;
                                7. Verlustabzug
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_1_renten_und_dauernde_lasten&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;1. Renten und dauernde Lasten&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Renten und dauernde Lasten können nur dann Sonderausgaben sein, wenn sie nicht bereits als Betriebsausgabe (betriebliche Einkunftsarten) oder als Werbungskosten (außerbetriebliche Einkunftsarten) berücksichtigt wurden. Eine weitere Einschränkung besteht darin, dass die Rente aufgrund besonderer Verpflichtungsgründe geleistet wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Handelt es sich um Renten, welche Gegenleistungen für die Übertragung von Wirtschaftsgütern sind, so sind sie nur in jener Höhe Sonderausgaben, als die Summe der gezahlten Beträge den Barwert der Rentenverpflichtung übersteigt. Die Berechnung des Barwerts der Rentenverpflichtung wird nach finanz- bzw. versicherungsmathematischen Grundsätzen vorgenommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Renten, die aus Anlass der Übertragung eines Betriebes, Teilbetriebes oder Mitunternehmeranteil vereinbart werden, gelten besondere Bestimmungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ebenso Sonderausgaben sind u. a. Beiträge für eine freiwillige Weiter­versicherung einschließlich des Nachkaufs von Versicherungszeiten in der gesetzlichen Pensions­versicherung.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_2_automatische_beruecksichtigung_von_sonderausgaben&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;2. Automatische Berücksichtigung von Sonderausgaben&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Bestimmte Zahlungen, die für Sonderausgaben getätigt werden, werden automatisch für die Steuererklärung erfasst.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Welche Sonderausgaben betrifft das im Wesentlichen?&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;verpflichtende Kirchenbeiträge bzw. Beiträge an Religionsgesellschaften&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Spenden an begünstigte Spendenempfänger (keine Spenden, die als Betriebsausgaben berücksichtigt werden), Zuwendungen an bestimmte Stiftungen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Beiträge für freiwillige Weiterversicherungen, Nachkauf von Versicherungszeiten in der gesetzlichen Pensionsversicherung und vergleichbare Beiträge an Versorgungs- und Unterstützungseinrichtungen der Kammern der selbständig Erwerbstätigen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Thermisch-energetische Sanierung von Gebäuden und Ersatz von fossilen Heizungssystemen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Alle empfangenden Organisationen müssen eine feste örtliche Einrichtung im Inland haben. Zahlungen an bestimmte vergleichbare ausländische Organisation, die bisher abzugsfähig waren, bleiben das auch weiterhin, aber sie werden nicht automatisch erfasst. Nicht automatisch übermittelt werden z. B. auch Steuerberatungskosten, Rentenzahlungen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Was muss der Zahler beachten?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Soll eine entsprechende Zahlung als Sonderausgabe berücksichtigt werden, muss bei der Zahlung Vor-/Zuname und das Geburtsdatum exakt so angegeben werden, wie dies am Meldezettel ersichtlich ist, da für die Finanz sonst keine Zuordnung der Sonderausgaben zur Steuererklärung möglich ist. Sogenannte „Spendenerlagscheine“ stellen strukturierte Eingabefelder für die Identifikationsdaten zur Verfügung.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Achtung: Wenn diese Daten nicht bekannt gegeben werden, kann die Zahlung grundsätzlich nicht als Sonderausgabe berücksichtigt werden. Es ist auch nicht möglich den Betrag bei der Steuererklärung einzugeben. &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Betriebliche Spenden&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bei betrieblichen Spenden sind die Identifikationsdaten (Name, Geburtsdatum) der Spendenorganisation nicht bekannt zu geben. Die Spende wird dann auch nicht automatisch als Sonderausgabe berücksichtigt. Betriebliche Spenden sind wie bisher in der Steuererklärung als Betriebsausgaben anzugeben, ein allfälliger Überschreitungsbetrag als Sonderausgabe.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Kirchenbeiträge&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ausgaben für Kirchenbeiträge und auch z. B. Zahlungen für die freiwillige Weiterversicherung und den Nachkauf von Versicherungszeiten können abgesetzt werden, wenn diese für die (Ehe-)Partnerin bzw. den (Ehe-)Partner oder für die Kinder der bzw. des Steuerpflichtigen geleistet werden. Die Kirche kann diese Möglichkeit jedoch nicht für den Steuerpflichtigen bei der Übermittlung berücksichtigen. Eine von der Übermittlung abweichende Zuordnung kann in der Steuererklärung beantragt werden (neues Formular).&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Überprüfung und Fehlerbehebung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In FinanzOnline wird die Zahlerin bzw. der Zahler überprüfen können, ob und in welcher Höhe Zahlungen zu Sonderausgaben übermittelt wurden. Wenn eine Organisation eine Zahlung erhalten hat, aber keine oder falsche Beträge an die Finanzverwaltung übermittelt, muss der Zahler die Organisation kontaktieren, damit der Fehler behoben wird. Nur wenn die betreffende Organisation trotzdem keine Korrektur vornimmt, kann die Sonderausgabe beim Finanzamt geltend gemacht werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_3_kirchenbeitrag&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;3. Kirchenbeitrag&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Hierbei handelt es sich um Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen und Religionsgemeinschaften. Die steuerliche Abzugsfähigkeit des Kirchenbeitrags ist begrenzt mit einem Höchstbetrag von € 600,00 (Betrag ab 2024) jährlich. Höhere Beiträge können steuerlich nicht berücksichtigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Kirchenbeitrag muss obligatorisch sein. Die Kirche kann ihren Sitz auch im EU/EWR-Raum haben sie muss aber in Österreich anerkannt sein.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_4_steuerberatungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;4. Steuerberatungskosten&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Steuerberatungskosten, die an berufsrechtlich befugte Personen geleistet werden, sind Sonderausgaben, wenn sie nicht bereits als Betriebsausgabe oder Werbungskosten berücksichtigt wurden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_5_spenden&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;5. Spenden&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Grundsätzlich gelten Spenden als freiwillige Zuwendungen und sind somit nicht als Sonder- oder als Betriebsausgabe abzugsfähig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gesetz erlaubt aber ausdrücklich die Abzugsfähigkeit von Zahlungen an be­stimmte Einrichtungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der begünstigte Empfängerkreis für Spenden wurde vom Gesetzgeber mit dem Gemeinnützigkeitsreformgesetz 2023 neu gefasst, welches mit 1. Jänner 2024 in Kraft getreten ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei spendenbegünstigten Empfängerinnen bzw. Empfängern sind zwei Gruppen zu unterscheiden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1) Empfänger, die einen begünstigten Zweck verfolgen und einen Antrag auf Erteilung des Spendenbegünstigung stellen müssen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Begünstigte Zwecke im Sinne dieses Punktes sind gemeinnützige und mildtätige Zwecke entsprechend der Bundesabgabenordnung sowie die Durchführung von wissenschaftlichen Forschungsaufgaben, der Entwicklung und Erschließung der Künste oder von bestimmten der Erwachsenenbildung dienenden Lehraufgaben, und bestimmte damit verbundene wissenschaftliche und künstlerische Publikationen und Dokumentationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gesetz definiert auch jene Körperschaften, die als begünstigte Einrichtungen in Frage kommen, und eine Liste von Voraussetzungen, die von diesen Einrichtungen zu erfüllen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Spendenbegünstigung ist beim Finanzamt unter der Berücksichtig einer Reihe von Voraussetzungen von den Spendenorganisation zu beantragen. Die Organisationen finden sich dann in einer eigenen Liste auf der Homepage des BMF: &lt;a href=&quot;https://service.bmf.gv.at/service/allg/spenden/_start.asp&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Liste der begünstigten Spendenempfänger&lt;/a&gt;&lt;u&gt;.&lt;/u&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Gemeinnützigkeitsreformgesetz 2023 sind ab 2024 wesentlich mehr Organisationen als bisher von der Spendenbegünstigung umfasst. Dies betrifft insbesondere die Bereiche Sport, Bildung, Kunst und Kultur.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2) Empfänger, die bereits aufgrund des Gesetzes begünstigt sind&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier ist eine umfangreiche Liste von Organisationen angeführt. Hier einige Beispiele daraus:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Universitäten und Fachhochschulen, öffentliche Kindergärten und öffentliche Schulen im Rahmen ihrer Teilrechtsfähigkeit, Kindergärten und Schulen mit Öffentlichkeitsrecht anderer Körperschaften des öffentlichen Rechts; bestimmte Fonds und Stiftungen, die mit Aufgaben der Forschungsförderung betraut sind. Weiters ist unter anderem genannt die Österreichische Nationalbibliothek, die GeoSphere Austria, die OeAD GmbH, das Österreichische Filminstitut, bestimmte österreichische Museen, das Bundesdenkmalamt, der Denkmalfonds, die Internationale Anti-Korruptions-Akademie (IACA) und die Diplomatische Akademie sowie das Hochkommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch an freiwillige Feuerwehren unbeschadet ihrer rechtlichen Stellung und Landesfeuerwehrverbände und den Anerkennungsfonds für freiwilliges Engagement kann begünstigt gespendet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Spenden dürfen zusammen mit den Zuwendungen aus dem Betriebsvermögen 10 % des sich nach Verlustausgleich ergebenden Gesamtbetrags der Einkünfte des aktuellen Jahres nicht überschreiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht abzugsfähig sind echte &lt;strong&gt;Mitgliedsbeiträge&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spenden sind grundsätzlich nur als Sonderausgaben ab­zu­setzen, wenn der Empfängerin bzw. dem Empfänger der Vor- und Zuname und der Geburtstag Spenderin bzw. des Spenders be­kannt gegeben wer­­den und von der empfangenden Organisation eine Datenübermittlung an die Finanz erfolgt. Der Spender kann die Übermittlung der Daten auch verweigern, in diesem Fall ist die Zahlung nicht als Sonderausgabe abzuziehen. Der Spen­den­em­­pfänger ist verpflichtet, die Daten über FinanzOnline an die Ab­ga­benbehörden zu übermitteln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuwendungen zwecks ertragsbringender Vermögensausstattung an eine gemeinnützige privatrechtliche Stiftung (oder an eine vergleichbare Vermögensmasse) oder Zuwendungen an die Innovationsstiftung für Bildung können unter ganz bestimmten Voraussetzungen auch abzugsfähig sein.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_6_thermisch-energetische_sanierung_von_gebaeuden_und_ersatz_von_fossilen_heizungssystemen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;6. Thermisch-energetische Sanierung von Gebäuden und Ersatz von fossilen Heizungssystemen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Ausgaben für&lt;/p&gt;
&lt;ol style=&quot;list-style-type: lower-alpha;&quot;&gt;
&lt;li&gt;die thermisch-energetische Sanierung von Gebäuden oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;den Ersatz eines fossilen Heizungssystems durch ein klimafreundliches Heizungs­system&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;sind unter folgenden Voraussetzungen als Sonderausgaben zu berücksichtigen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Förderung des Bundes entsprechend dem Umweltförderungsgesetz (3. Abschnitt)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die entsprechende Datenübermittlung ist erfolgt,&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;die Ausgaben abzüglich ausbezahlter Förderungen aus öffentlichen Mitteln übersteigen € 4.000,00 (für lit. a) bzw. € 2.000,00 (für lit. b).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Die Ausgaben werden bei der Empfängerin bzw. beim Empfänger der Förderung im Jahr der Auszahlung der Förderung und in den folgenden vier Kalenderjahren durch einen Pauschbetrag von € 800,00 (für lit a.) bzw. € 400,00 jährlich (für lit b.) berücksichtigt. Wird im ersten Kalenderjahr des Vorliegens der Anspruchsvoraussetzungen oder innerhalb der folgenden vier Kalenderjahre eine weitere Förderung ausbezahlt, gelten weitere Bestimmungen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_7_verlustabzug&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;7. Verlustabzug&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Entsteht der oder dem Abgabenpflichtigen aus einer Einkunftsquelle ein Verlust und kann oder darf dieser nicht mit anderen Einkünften ausgeglichen werden, stellt sich die Frage nach der Berücksichtigung dieses Verlustes in einem späteren Jahr (Verlustabzug).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Verlustabzug ist auf Verluste aus betrieblichen Einkunftsarten (Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Einkünfte aus selbständiger Arbeit und Einkünfte aus Ge­wer­be­betrieb) be­schränkt. Voraussetzung für den Ver­lust­ab­zug ist eine ordnungsgemäße Buch­führung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürliche Personen können Verluste aus Vorjahren grund­sätz­lich bis zur Höhe der Ein­künfte des laufenden Jahres verrechnen. Für Kapitalgesellschaften gilt hier grundsätzlich eine 75-%-Grenze des Gesamtbetrages der Einkünfte.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

    



    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2026&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
</content>
            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>sozialversicherungs-beitragswerte</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Sozialversicherungs-Beitragswerte</title>
                <content>
    

    

    

    
        



    

        &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
            &lt;p&gt;
                Sie können die Seite
                &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;
                    Externe Inhalte
                &lt;/span&gt;
                auch als PDF speichern.
            &lt;/p&gt;

            &lt;a class=&quot;button hideme_print&quot; href=&quot;/de/externe_inhalte/externe_inhalte_ger.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; role=&quot;button&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;
                &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;Merkblatt speichern&lt;/span&gt;
                &lt;span class=&quot;visible_for_screen_reader&quot;&gt;als PDF&lt;/span&gt;
            &lt;/a&gt;
        &lt;/div&gt;
    









    

    


    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_asvg&quot; id=&quot;asvg&quot;&gt;
                                ASVG
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_angestellte_ueber_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot; id=&quot;angestellte_ueber_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot;&gt;
                                Angestellte über der Geringfügigkeitsgrenze
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_arbeiter_ueber_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot; id=&quot;arbeiter_ueber_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot;&gt;
                                Arbeiter über der Geringfügigkeitsgrenze
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_freie_dienstnehmer_ueber_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot; id=&quot;freie_dienstnehmer_ueber_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot;&gt;
                                Freie Dienstnehmer über der Geringfügigkeitsgrenze
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_angestellte_arbeiter_freie_dienstnehmer_unter_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot; id=&quot;angestellte_arbeiter_freie_dienstnehmer_unter_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot;&gt;
                                Angestellte + Arbeiter, freie Dienstnehmer unter der Geringfügigkeitsgrenze
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_gsvg&quot; id=&quot;gsvg&quot;&gt;
                                GSVG
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_asvg&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;ASVG&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;ASVG-Beitragswerte&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;ASVG&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2026&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2025&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2024&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Geringfügigkeitsgrenze monatlich&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 551,10&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 551,10&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 518,44&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Grenze für die DG-Abgabe bei geringfügig Beschäftigten
&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 826,65&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 826,65&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 777,66&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Höchstbeitragsgrundlage monatlich laufend&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 6.930,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 6.450,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 6.060,00&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Höchstbeitragsgrundlage Sonderzahlung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 13.860,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 12.900,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 12.120,00&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Höchstbeitragsgrundlage jährlich&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 97.020,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 90.300,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 84.840,00&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_angestellte_ueber_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Angestellte über der Geringfügigkeitsgrenze&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h3&gt;Dienstnehmer-Beitrag&lt;/h3&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Dienstnehmer-Beitrag (Angestellte)&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;ASVG&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2026&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2025&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2024&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Wiener Dienstnehmer (*):&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;SV-Dienstnehmer laufend&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,32 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,07 %
&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,07 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;SV-Dienstnehmer Sonderzahlung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;17,07 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;17,07 %
&lt;/td&gt;&lt;td&gt;17,07 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Dienstnehmer in anderen Bundesländern:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;SV-Dienstnehmer laufend&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,07 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,07 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,07 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;SV-Dienstnehmer Sonderzahlung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;17,07 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;17,07 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;17,07 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h3&gt;Dienstgeber-Beitrag&lt;/h3&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Dienstgeber-Beitrag (Angestellte)&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;ASVG&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2026&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2025&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2024&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Wiener Dienstnehmer (*):&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;SV-Dienstgeber laufend&lt;/td&gt;&lt;td&gt;21,23 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,98 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,98 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;SV-Dienstgeber Sonderzahlung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,48 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,48 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,48 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;BVK-Beitrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,53 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,53 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,53 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Dienstnehmer in anderen Bundesländern:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;SV-Dienstgeber laufend&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,98 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,98 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,98 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;SV-Dienstgeber Sonderzahlung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,48 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,48 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,48 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;BVK-Beitrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,53 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,53 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,53 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;(*) Arbeitnehmer/innen, die bei der Wiener Landesstelle der ÖGK versichert sind bzw. (falls ein anderer SV-Träger zuständig ist, z. B. die BVAEB) deren Beschäftigungsort Wien ist.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_arbeiter_ueber_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Arbeiter über der Geringfügigkeitsgrenze&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h3&gt;Dienstnehmer-Beitrag&lt;/h3&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Dienstnehmer-Beitrag (Arbeiter)&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;ASVG&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2026&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2025&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2024&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Wiener Dienstnehmer (*):&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;SV- Dienstnehmer laufend&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,32 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,07 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,07 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;SV-Dienstnehmer Sonderzahlung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;17,07 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;17,07 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;17,07 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Dienstnehmer in anderen Bundesländern:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;SV-Dienstnehmer laufend&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,07 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,07 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,07 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;SV-Dienstnehmer Sonderzahlung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;17,07 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;17,07 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;17,07 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h3&gt;Dienstgeber-Beitrag&lt;/h3&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Dienstgeber-Beitrag (Arbeiter))&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;ASVG&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2026&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2025&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2024&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Wiener Dienstnehmer (*):&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;SV-Dienstgeber laufend&lt;/td&gt;&lt;td&gt;21,23 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,98 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,98 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;SV-Dienstgeber Sonderzahlung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,48 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,48 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,48 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;BVK-Beitrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,53 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,53 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,53 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Dienstnehmer in anderen Bundesländern:&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;SV-Dienstgeber laufend&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,98 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,98 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,98 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;SV-Dienstgeber Sonderzahlung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,48 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,48 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,48 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;BVK-Beitrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,53 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,53 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,53 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;(*) Arbeitnehmer/innen, die bei der Wiener Landesstelle der ÖGK versichert sind bzw. (falls ein anderer SV-Träger zuständig ist, z. B. die BVAEB) deren Beschäftigungsort Wien ist.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_freie_dienstnehmer_ueber_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Freie Dienstnehmer über der Geringfügigkeitsgrenze&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Freie Dienstnehmer über der Geringfügigkeitsgrenze&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;ASVG&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2026&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2025&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2024&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Dienstnehmer-Beitrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;17,57 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;17,57 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;17,57 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Dienstgeber-Beitrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,48 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,48 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,48 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;BVK-Beitrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,53 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,53 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,53 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_angestellte_arbeiter_freie_dienstnehmer_unter_der_geringfuegigkeitsgrenze&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Angestellte + Arbeiter, freie Dienstnehmer unter der Geringfügigkeitsgrenze&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h3&gt;Dienstnehmer-Beitrag&lt;/h3&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Dienstnehmer-Beitrag&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;ASVG&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2026&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2025&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2024&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;SV-Dienstnehmer laufend, Sonderzahlungen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;0,00 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;0,00 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;0,00 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;freiwillige Selbstversicherung (KV, PV)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 83,49&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 77,81&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 73,20&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;h3&gt;Dienstgeber-Beitrag&lt;/h3&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Dienstgeber-Beitrag&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;ASVG&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2026&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2025&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;2024&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;SV-Dienstgeber laufend (UV)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,10 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,10 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,10 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Dienstgeberabgabe laufend, Sonderzahlungen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;19,40 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;19,40 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;19,40 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;BVK-Beitrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,53 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,53 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;1,53 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_gsvg&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;GSVG&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h3&gt;für Wirtschaftskammermitglieder&lt;/h3&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;GSVG für Wirtschaftskammermitglieder&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Beitragssatz&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Mindestbeitragsgrundlage&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Höchstbeitragsgrundlage&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Krankenversicherung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;6,80 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 551,10/M&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 8.085,00/M&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 6.613,20/J&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 97.020,00/J&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Pensionsversicherung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,50 %&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 551,10/M&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 8.085,00/M&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 6.613,20/J&lt;/td&gt;&lt;td&gt;€ 97.020,00/J&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;Beitrag zu Selbständigenvorsorge: 1,53 %&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unfallversicherung € 155,40/Jahr bzw. € 12,95/Monat&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Krankenversicherung:&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;im 1. und 2. Jahr der Erwerbstätigkeit fixe Bemessungsgrundlage (BMGrl) ohne Nachbemessung, wenn in letzten 120 Kalendermonaten keine GSVG-Pflichtversicherung (PflV)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;im 3. Jahr der Erwerbstätigkeit: Nachbemessung nach ESt Bescheid&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Selbständige mit kleinem Einkommen (bis maximal € 2.900,00 monatliche Bei­trags­grundlage) erhalten eine einkommensabhängige gestaffelte Gutschrift von Kranken­versicherungsbeiträgen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Pensionsversicherung:&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bei erstmaliger GSVG PflV.: Nachbemessung nach ESt Bescheid.&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;h3&gt;Freiberuflich Selbständige&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;(A)=ASVG, (G)=GSVG, (F)=FSVG&lt;/p&gt;
        
    

    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Freiberuflich Selbständige&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;PV in %&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;KV in %&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;UV in EUR&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;WT-&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,50 (G)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;opt.out&lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;12,95/M&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Künstler-&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,50 (G)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;6,8 (G)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;12,95/M&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Journalisten-&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,50 (G)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;6,8 (G)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;12,95/M&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Tierärzte-&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,50 (G)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;opt.out&lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;12,95/M&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Dentisten-&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,50 (G)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;6,8 (G)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;12,95/M&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Wohnsitz(tier)ärzte&lt;/td&gt;&lt;td&gt;18,50 (G)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;opt.out&lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;12,95/M&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Ärzte-&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,00 (F)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;opt.out&lt;sup&gt;2)&lt;/sup&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;12,95/M&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Patentanwälte&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,00 (F)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;opt.out&lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;-&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Apotheker-&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,00 (F)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;opt.out&lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;-&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Rechtsanwälte&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Kammer&lt;/td&gt;&lt;td&gt;opt.out&lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;-&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Ziviltechniker&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20,00 (F)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;opt.out&lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;-&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Notare&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Kammer&lt;/td&gt;&lt;td&gt;opt.out&lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;-&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    
        
            
            &lt;p&gt;&lt;sup&gt;1)&lt;/sup&gt; Opting out: keine Pflichtversicherung aufgrund freiberuflicher Tätigkeit, Wahlrecht zwischen Gruppenversicherung, Selbstversicherung oder Selbstversicherung nach GSVG;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;sup&gt;2)&lt;/sup&gt; Gruppenversicherung verpflichtend, zusätzlich Selbstversicherung ASVG oder GSVG möglich;&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

    



    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 13. Jänner 2026&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
</content>
            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>steuerlicher_ueberblick_zur_vermietung</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Steuerlicher Überblick zur Vermietung</title>
                <content>
    

    

    

    
        



    

        &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
            &lt;p&gt;
                Sie können die Seite
                &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;
                    Externe Inhalte
                &lt;/span&gt;
                auch als PDF speichern.
            &lt;/p&gt;

            &lt;a class=&quot;button hideme_print&quot; href=&quot;/de/externe_inhalte/externe_inhalte_ger.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; role=&quot;button&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;
                &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;Merkblatt speichern&lt;/span&gt;
                &lt;span class=&quot;visible_for_screen_reader&quot;&gt;als PDF&lt;/span&gt;
            &lt;/a&gt;
        &lt;/div&gt;
    







    
        
            
            &lt;p&gt;Besitzen Sie Immobilien, welche Sie zu Wohn- oder auch zu Geschäftszwecken vermieten bzw. einer anderen Person zur Nutzung überlassen, dann sind diese Einnahmen dem Finanzamt gegenüber zu erklären. Unter bestimmten Umständen sind für diese Einkünfte Einkommensteuer und Umsatzsteuer bzw. Gebühren zu entrichten.&lt;/p&gt;
        
    



    

    


    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_einkommensteuer&quot; id=&quot;einkommensteuer&quot;&gt;
                                Einkommensteuer
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_umsatzsteuer&quot; id=&quot;umsatzsteuer&quot;&gt;
                                Umsatzsteuer
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_gebuehren&quot; id=&quot;gebuehren&quot;&gt;
                                Gebühren
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_einkommensteuer&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Einkommensteuer&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Im Einkommensteuergesetz findet man sogar eine eigene Einkunftsart, die sich nur mit Vermietung und Verpachtung beschäftigt.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Einkunftsart &lt;strong&gt;„Vermietung und Verpachtung&lt;/strong&gt;&quot;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Einkunftsart „Vermietung und Verpachtung&quot; ist gegenüber den ersten fünf Einkunftsarten (Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Einkünfte aus selbständiger Arbeit, Einkünfte aus Gewerbebetrieb, Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit und Einkünfte aus Kapitalvermögen) subsidiär. Das heißt, unterliegen die Einkünfte schon den ersten fünf Einkunftsarten, gelten deren Vorschriften und nicht die Vorschriften über Vermietung und Verpachtung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beispiel:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vermietet eine GmbH ein Grundstück, so gehört dieses Grundstück zu ihrem Betriebsvermögen. Aufgrund dessen wird das Grundstück in die Bilanz der GmbH aufgenommen und der Gewinn durch doppelte Buchführung ermittelt. Die Mieterträge sind in diesem Fall Einkünfte aus Gewerbebetrieb.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vermietet nun eine Privatperson und nicht eine GmbH dieses Grundstück, liegen Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung vor. Eine Bilanzierung ist somit ausgeschlossen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Wie werden die Einkünfte aus „Vermietung und Verpachtung&quot; ermittelt?&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Einkunftsermittlung aus Vermietung und Verpachtung erfolgt ausnahmslos nach dem Prinzip der Gegenüberstellung der Einnahmen und der Werbungskosten. Einnahmen sind also die Miete und eventuell die Betriebskosten, die Sie von Ihrer Mieterin bzw. Ihrem Mieter einnehmen. Das Steuerrecht meint mit dem Begriff Werbungskosten Aufwendungen und Ausgaben, die im Zusammenhang mit der Vermietung oder der Verpachtung stehen, wie z. B. Absetzung für Abnutzung (Afa), Betriebskosten, Zinsen für die Finanzierung des Gebäudes. Für Werbungskosten, die nicht regelmäßig jährlich anfallende Instandhaltungsarbeiten, Instandsetzungskosten und Herstellungskosten betreffen, gelten besondere zeitliche Verteilungsregelungen (siehe dazu nächsten Punkt). Für die zeitliche Zuordnung gilt das Zufluss-/Abflussprinzip. Demnach gelten Einnahmen in jenem Kalenderjahr als bezogen, in dem sie der bzw. dem Steuerpflichtigen zugeflossen sind. Der Steuergesetzgeber hat aber auch hier einige Durchbrechungen dieses Zufluss-/Abflussprinzips vorgesehen, die wichtigste sei an dieser Stelle erwähnt: Wird die Miete Dezember mit Fälligkeit am 31.12. eines jeden Jahres „kurze Zeit nach dem Jahresbeginn&quot;, z. B. erst am 7. Jänner, auf Ihr Bankkonto überwiesen, gilt diese Mieteinnahme noch im alten Kalenderjahr als bezogen. Als kurze Zeit versteht die Finanzbehörde bis fünfzehn Tage.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Zeitliche Verteilung der Absetzung von Werbungskosten&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Nicht alle Ausgaben für das Mietobjekt mindern den Gewinn in dem Zeitraum, in dem sie angefallen sind. In diesem Zusammenhang hat das Steuerrecht folgende Kategorien entwickelt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Herstellungsaufwand und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Erhaltungsaufwand.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Der Erhaltungsaufwand wird wiederum in Instandsetzung- und Instandhaltungsaufwand unterteilt.&lt;/p&gt;
&lt;h4&gt;Herstellungsaufwand&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Der Herstellungsaufwand ist grundsätzlich auf die Restnutzungsdauer des Gebäudes im Wege der Afa abzusetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herstellungsaufwendungen können bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung auch beschleunigt auf 15 Jahre abgesetzt werden, wenn sie z. B.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;eine Wohnungszusammenlegung betreffen und das Mietrechtsgesetz anzuwenden ist, oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;wenn die Aufwendungen nach dem Wohnhaussanierungsgesetz, Startwohnungsgesetz oder nach landesgesetzlichen Vorschriften gefördert werden oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;bestimmte Aufwendungen auf Grund des Denkmalschutzgesetzes oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;ab 2024: Aufwendungen für Sanierungsmaßnahmen, für die eine Förderung des Bundes gemäß dem 3. Abschnitt des UFG ausbezahlt wird oder plausibilisiert wird, dass die inhaltlichen Voraussetzungen für die Zuerkennung einer Förderung vorliegen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Unter gewissen Umständen ist sogar eine Zehnjahresverteilung möglich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiele für Herstellungsaufwendungen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Neubau;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Anbau, Aufstockung, Dachgeschossausbau;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Umbauten, im Zuge derer Wesensart geändert wird, wie der Umbau einer Wohnung in Geschäftsräume oder in eine Kanzlei;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nachträgliche Einbauten, wie z. B. Zentralheizung, Aufzüge, Badezimmer oder Toiletten (Kategorieanhebung);&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zusammenlegung von Wohnungen;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Versetzung von Zwischenwänden;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Einbau von Gebäudeteilen an anderen Stellen (z. B. Versetzung von Türen und Fenstern).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h4&gt;Instandsetzungsaufwand&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Instandsetzungsaufwendungen - diese erhöhen den gesamten Nutzwert oder verlängern die Nutzungsdauer des Gebäudes - sind bei, im Rahmen der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung vermieteten, Wohngebäuden und bei an Dritte zu Wohnzwecken vermieteten Betriebsgebäuden zwingend auf 15 Jahre abzusetzen. Bei anderen Gebäuden (z. B. Lagerhalle) können die Aufwendungen sofort abgesetzt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Beispiele für Instandsetzungsaufwendungen&lt;/h3&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Austausch von mehr als 25 % der gesamten Fenster und Türen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Austausch von Dach und Dachstuhl;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Austausch von Stiegen;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Austausch von Zwischenwänden und Zwischendecken;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Austausch von Unterböden (Estrich statt Holzboden usw.);&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Austausch von Heizanlagen sowie Feuerungseinrichtungen (z. B. Umstellung einer Zentralheizungsanlage von festen Brennstoffen auf Gas);&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Austausch von Elektro-, Gas-, Wasser- und Heizungsinstallationen;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Austausch von Sanitärinstallationen (auch mit Erneuerung der Bodenbeläge und Fliesen);&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Umfangreiche Erneuerung des Außenverputzes beispielsweise mit Erneuerung der Wärmedämmung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Trockenlegung der Mauern usw.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Instandhaltungsaufwand&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Dieser Aufwand betrifft die kleineren Reparaturen und Servicearbeiten, die die Nutzungsdauer oder den Nutzwert nicht wesentlich verlängern bzw. erhöhen. Er ist sofort im Jahre der Bezahlung absetzbar. Dazu gibt es wiederum eine Besonderheit zu beachten: Kehren diese nicht regelmäßig wieder, können sie auf Antrag auf 15 Jahre verteilt abgesetzt werden, bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Öko-Zuschlag in 2024 und 2025&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bei Gebäuden, soweit diese zu Wohnzwecken überlassen werden, kann ein Öko-Zuschlag in Höhe von 15 % für Aufwendungen für thermisch-energetische Sanierungen (§ 18 Abs. 1 Z 10 lit. a) oder für den Ersatz eines fossilen Heizungssystems durch ein klimafreundliches Heizungssystem (§ 18 Abs. 1 Z 10 lit. b) als Betriebsausgabe bzw. als Werbungskosten berücksichtigt werden. Dabei gilt:&lt;br /&gt;a) Bei betrieblichen Einkünften steht der Öko-Zuschlag erstmalig in jenem Wirtschaftsjahr, das nach dem 31. Dezember 2023 beginnt, und letztmalig im darauffolgenden Wirtschaftsjahr zu. Er steht nicht für Wirtschaftsgüter zu, für die ein Investitionsfreibetrag in Anspruch genommen wird.&lt;br /&gt;b) Bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung steht der Öko-Zuschlag für Aufwendungen zu, die in den Kalenderjahren 2024 und 2025 anfallen. Werden die dem Öko-Zuschlag zugrundeliegenden Aufwendungen verteilt berücksichtigt, kann der Öko-Zuschlag entweder zur Gänze sofort oder entsprechend der Verteilung berücksichtigt werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_umsatzsteuer&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Umsatzsteuer&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Prinzipiell unterliegen Ihre Einnahmen als Vermieterin bzw. Vermieter auch der Umsatzsteuer. Sollten Ihre Umsätze jedoch unter € 55.000,00 (Bruttogrenze ab 2025, 2024 gilt die Nettogrenze von € 35.000,00) jährlich liegen, so sind Sie als Kleinunternehmerin bzw. Kleinunternehmer von der Umsatzsteuer befreit (wenn Sie das Unternehmen im Inland betreiben). Sie können sich dafür z. B. von den Rechnungen für Reparaturen auch keine Vorsteuer abziehen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, auf die Anwendung der Kleinunternehmerregelung zu verzichten. Damit werden Sie vorsteuerabzugsberechtigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sind Sie eine umsatzsteuerpflichtige Unternehmerin bzw. ein umsatzsteuerpflichtiger Unternehmer (= kein Kleinunternehmer), so sind für Sie als Vermieter folgende Umsatzsteuersätze wichtig:&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Vermietung von Geschäftsräumen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Vermietung und Verpachtung von Geschäftsräumen ist grundsätzlich unecht von der Umsatzsteuer befreit. Durch die unechte Befreiung besteht auch kein Recht auf einen Vorsteuerabzug. „Unecht befreit“ bedeutet, dass für alle Aufwendungen im Zusammenhang mit der Vermietung auch kein Recht auf einen Vorsteuerabzug besteht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Solche Vermieterinnen und Vermieter haben allerdings die Möglichkeit zur Steuerpflicht zu optieren, wenn die Mieterin bzw. der Mieter das Grundstück nahezu ausschließlich für Umsätze verwendet, die den Vorsteuerabzug nicht ausschließen (z. B. ist eine Option nicht möglich, wenn der Mieter ein Arzt ist, der die Räumlichkeiten für seine Arztpraxis nutzt, weil der Arzt nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist). Nahezu ausschließlich bedeutet in diesem Fall zu mindestens 95 %.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die Vermietung von Geschäftsräumen inkl. der anfallenden Betriebskosten gilt der Umsatzsteuersatz von 20 %, wenn auf die unechte Steuerbefreiung verzichtet wird (= Option).&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Vermietung von Wohnräumen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Für die Vermietung von Wohnräumen (für Wohnzwecke) und dabei anfallende Betriebskosten (außer Heizkosten) gilt der Umsatzsteuersatz von 10 %. Heizkosten sind mit 20 % USt zu verrechnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von der Vermietung zu Wohnzwecken ist die Beherbergung zu unterscheiden. Bei der Beherbergung werden auch zusätzlich bestimmte Dienstleistungen (z. B. Frühstück) erbracht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Vermietung (Nutzungsüberlassung) von Grundstücken für Wohnzwecke unterliegt ab 1.1.2026 nicht dem Steuersatz von 10 %, wenn ein besonders repräsentatives Grundstück für Wohnzwecke vorliegt (weitere Voraussetzung unter anderem ist, dass das Grundstück nach dem 31.12.2025 angeschafft/hergestellt wurde). Ein besonders repräsentatives Grundstück für Wohnzwecke liegt vor, wenn die Anschaffungs- und/oder Herstellungskosten für das Grundstück für Wohnzwecke, samt Nebengebäuden und sonstigen Bauwerken, innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren ab der Anschaffung bzw. des Beginns der Herstellung, mehr als € 2.000.000,00 betragen. Bei Grundstücken, die typischerweise zur Vermietung mehrerer Mietgegenstände für Wohnzwecke bestimmt sind (z. B. Zinshaus), ist für die Beurteilung der Kostengrenze auf den einzelnen Mietgegenstand abzustellen. Diese Vermietung ist somit unecht von der Umsatzsteuer befreit. Aus dieser unechten Steuerbefreiung kann nicht herausoptiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Vermietung von Garagen&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Für die Vermietung von Garagen und Abstellplätzen gilt der Umsatzsteuersatz von 20 %.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von der vereinnahmten Umsatzsteuer kann die Vorsteuer aus Betriebskosten, Reparaturen oder Ähnlichem in Abzug gebracht werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_gebuehren&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Gebühren&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Für einen unterschriebenen Mietvertrag ist beim zuständigen Finanzamt für Gebühren die Vertragsgebühr zu erklären und zu entrichten. Als Vermieterin bzw. Vermieter müssen Sie dazu das Formular Geb1 ausfüllen und beim Finanzamt abgeben. Die Gebühr ist auf diesem Formular selbst zu berechnen und an das Finanzamt zu überweisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für Mietverträge über Wohnraum, die ab dem 11. November 2017 abgeschlossen wurden, ist keine Mietvertragsgebühr zu entrichten.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

    



    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2026&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
</content>
            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>tipps_und_infos_fuer_vermieter</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Tipps und Infos für Vermieter</title>
                <content>
    

    

    

    
        



    

        &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
            &lt;p&gt;
                Sie können die Seite
                &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;
                    Externe Inhalte
                &lt;/span&gt;
                auch als PDF speichern.
            &lt;/p&gt;

            &lt;a class=&quot;button hideme_print&quot; href=&quot;/de/externe_inhalte/externe_inhalte_ger.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; role=&quot;button&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;
                &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;Merkblatt speichern&lt;/span&gt;
                &lt;span class=&quot;visible_for_screen_reader&quot;&gt;als PDF&lt;/span&gt;
            &lt;/a&gt;
        &lt;/div&gt;
    









    

    


    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_vorwerbungskosten&quot; id=&quot;vorwerbungskosten&quot;&gt;
                                Vorwerbungskosten
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_nachwerbungskosten&quot; id=&quot;nachwerbungskosten&quot;&gt;
                                Nachwerbungskosten
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_beginn_der_abschreibung_afa_&quot; id=&quot;beginn_der_abschreibung_afa_&quot;&gt;
                                Beginn der Abschreibung (AfA)
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_gutachten_koennen_den_abschreibungssatz_erhoehen&quot; id=&quot;gutachten_koennen_den_abschreibungssatz_erhoehen&quot;&gt;
                                Gutachten können den Abschreibungssatz erhöhen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_subventionen&quot; id=&quot;subventionen&quot;&gt;
                                Subventionen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_umsatzsteuer-kleinunternehmer-regelung&quot; id=&quot;umsatzsteuer-kleinunternehmer-regelung&quot;&gt;
                                Umsatzsteuer-Kleinunternehmer-regelung
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_option_zur_umsatzsteuer-normalbesteuerung&quot; id=&quot;option_zur_umsatzsteuer-normalbesteuerung&quot;&gt;
                                Option zur Umsatzsteuer-Normalbesteuerung
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_vermietung_von_geschaeftslokalen&quot; id=&quot;vermietung_von_geschaeftslokalen&quot;&gt;
                                Vermietung von Geschäftslokalen
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_verluste_bei_vermietung&quot; id=&quot;verluste_bei_vermietung&quot;&gt;
                                Verluste bei Vermietung
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_vorwerbungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Vorwerbungskosten&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Es können auch dann schon steuerlich abzugsfähige Werbungskosten vorliegen, wenn zum Zahlungszeitpunkt noch keine Einnahmen zufließen (Vorwerbungskosten). Die künftige Vermietung muss jedoch mit ziemlicher Sicherheit feststehen (z. B. mit der zukünftigen Mieterin bzw. dem zukünftigen Mieter ist bereits ein bindender Vertrag abgeschlossen worden = Vermietungsabsicht).&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Einen klassischen Fall der Vorwerbungskosten stellen Sanierungsaufwendungen dar. Sollten Sie ein bisher privat genutztes Gebäude zum Zwecke der Vermietung sanieren, sind diese Kosten bereits vor der Einnahmenerzielung abzugsfähig.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_nachwerbungskosten&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Nachwerbungskosten&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Auch nach der Beendigung der Vermietung können nachträgliche Werbungskosten anfallen, die durch die vorherige Mieterin bzw. den vorherigen Mieter hervorgerufen wurden.&lt;br /&gt;Diese Aufwendungen sind auch abzugsfähig, wenn keine Mieteinnahmen mehr erzielt werden.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Beispiele der Nachwerbungskosten können sein: Nachzahlungen für die Zeit der Vermietung für Grundsteuer, Kanal- und Müllabfuhrgebühren, Beratungskosten oder Reparaturen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_beginn_der_abschreibung_afa_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Beginn der Abschreibung (AfA)&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;h3&gt;Beginn der Abschreibung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wird ein Gebäude in Vermietungsabsicht angeschafft, kann die AfA bereits ab der Inbetriebnahme dem Anschaffungszeitpunkt geltend gemacht werden, auch wenn die tatsächliche Vermietung erst später erfolgt.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Abschreibungssatz bei Vermietung und Verpachtung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Ohne Nachweis einer kürzeren technischen Nutzungsdauer ist bei Vermietung durch einen Privaten (Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung) immer die gesetzliche festgelegte Nutzungsdauer von 67 Jahren bzw. ein AfA-Satz von 1,5 % maßgeblich, auch dann, wenn ein bereits in Nutzung stehendes Gebäude angeschafft wurde. Diese gesetzliche Nutzungsdauer kann nur bei Nachweis eines Gutachtens verkürzt werden.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Abschreibung auf Gebäude bei betrieblich genutzten Gebäuden (im Betriebsvermögen)&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bei der Absetzung für Abnutzung (AfA) von Gebäuden im Betriebsvermögen gilt für unmittelbar betrieblich genutzte Gebäude ein einheitlicher Abschreibungssatz von bis zu 2,5 % der Anschaffungskosten. Bei Betriebsgebäuden, die zu Wohnzwecken vermietet werden, ist ein geringerer Abschreibungssatz von bis zu 1,5 % anzuwenden (wie im außerbetrieblichen Bereich). Der Nachweis einer kürzeren Abschreibungsdauer ist möglich.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal !msorm;&quot;&gt;Beschleunigte AfA bei Anschaffung oder Herstellung von Gebäuden&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Für Gebäude, die nach dem 30. Juni 2020 angeschafft oder hergestellt worden sind, kann eine beschleunigte AfA in Anspruch genommen werden. Im Jahr, in dem die Absetzung für Abnutzung erstmalig zu berücksichtigen ist, kann die AfA von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten nun höchstens das Dreifache des bisher gültigen Prozentsatzes, im darauffolgenden Jahr höchstens das Zweifache betragen. Ab dem zweitfolgenden Jahr erfolgt die Bemessung der AfA wie bisher. Die Halbjahresabschreibungsregelung ist nicht anzuwenden, sodass auch bei Anschaffung, Herstellung oder Einlage im zweiten Halbjahr der volle Jahres-AfA-Betrag aufwandswirksam ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die AfA beträgt für 2024-2026 fertiggestellte Wohngebäude auch in den beiden der erstmaligen Berücksichtigung nachfolgenden Jahren höchstens das Dreifache des gesetzlichen Prozentsatzes (1,5 %). In Kombination mit den bestehenden Regelungen für vorzeitige Abschreibung bedeutet dies, dass für bestimmte Wohngebäude in den ersten drei Jahren der dreifache AfA-Satz angewendet werden kann. Da für Wohngebäude ein AfA-Satz von 1,5 % vorgesehen ist, beträgt das Höchstausmaß der erhöhten Jahres-AfA 4,5 %. Sofern für das erste Jahr höchstens dieser AfA-Satz angewendet wird, kann er auch in den beiden Folgejahren angewendet werden. Dies gilt nur für Wohngebäude, die zumindest dem „Gebäudestandard Bronze“ nach dem auf der entsprechenden OIB-Richtlinie basierenden „klimaaktiv Kriterienkatalog in der aktuellen Version 2020“ des Umweltministeriums entsprechen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Privatvermögen: Aufteilung Grundstück und Gebäude&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Fallen die Einkünfte aus der Vermietung unter Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, wird die Abschreibung von den auf das Gebäude entfallenden Anschaffungs- oder Herstellungskosten (bzw. fiktiven Anschaffungskosten) berechnet. Daher muss von den gesamten Kosten der Wert ermittelt werden, der auf das Gebäude entfällt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ohne Nachweis eines anderen Aufteilungsverhältnisses sind von den Anschaffungskosten eines bebauten Grundstückes grundsätzlich 40 % als Anteil des Grund und Bodens auszuscheiden. Dies gilt nicht, wenn die tatsächlichen Verhältnisse offenkundig erheblich davon abweichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Davon abweichend gelten lt. Verordnung folgende Regelungen:&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Gemeinden mit weniger als 100.000 Einwohnern&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In diesen Gemeinden sind als Grundanteil 20 % des Werts auszuscheiden, wenn der durchschnittliche Quadratmeterpreis für das Bauland und für voll aufgeschlossene unbebaute Grundstücke (baureifes Land) &lt;strong&gt;weniger&lt;/strong&gt; als € 400,00 beträgt.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Gemeinden mit mindestens 100.000 Einwohnern&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In Gemeinden, in denen mindestens 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner leben, und in Gemeinden, in denen der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Bauland und baureifes Land bei &lt;strong&gt;mindestens&lt;/strong&gt; € 400,00 liegt, beträgt der Anteil von Grund- und Boden&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;30 %, wenn das Gebäude mehr als 10 Wohn- oder Geschäftseinheiten umfasst oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;40 % wenn das Gebäude bis zu 10 Wohn- oder Geschäftseinheiten umfasst.&lt;br /&gt;(Hinweis: Laut Verordnung liegt eine eigene Geschäftseinheit jedenfalls pro angefangenen 400 m&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt; Nutzfläche vor)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;Gutachten statt pauschaler Aufteilung&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die Aufteilung muss nicht angewendet werden, wenn der Grundanteil nachge­wiesen wird, wie z. B. durch ein Gutachten einer bzw. eines Sachverständigen. Das Gutachten unterliegt allerdings der freien Beweiswürdigung der Behörde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie ist auch nicht anzuwenden, wenn die tatsächlichen Verhältnisse offenkundig erheblich (das heißt, der tatsächliche Grundanteil um mindestens 50 %) davon abweichen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_gutachten_koennen_den_abschreibungssatz_erhoehen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Gutachten können den Abschreibungssatz erhöhen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Ohne Nachweis einer kürzeren technischen Nutzungsdauer ist bei Vermietung durch einen Privaten immer die gesetzliche festgelegte Nutzungsdauer von 67 Jahren bzw. ein AfA-Satz von 1,5 % maßgeblich, auch dann, wenn ein bereits in Nutzung stehendes Gebäude angeschafft wurde. Diese gesetzliche Nutzungsdauer kann nur bei Nachweis eines Gutachtens verkürzt werden. Bei Gebäuden, die betrieblichen Zwecken dienen (z. B. vermietete Produktionshalle), ist eine kürzere technische Restnutzungsdauer (kürzer als 67 Jahre) sehr häufig.&lt;br /&gt;In diesen Fällen ist die Erstellung eines Gutachtens empfehlenswert.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Abschreibung auf Gebäude bei betrieblich genutzten Gebäuden&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Bei der Absetzung für Abnutzung (AfA) von Gebäuden gilt für unmittelbar betrieblich genutzte Gebäude ein einheitlicher Abschreibungssatz von bis zu 2,5 % der Anschaffungskosten. Bei Betriebsgebäuden, die zu Wohnzwecken vermietet werden, ist ein geringerer Abschreibungssatz von bis zu 1,5 % anzuwenden (wie im außerbetrieblichen Bereich). Wie bisher ist der Nachweis einer kürzeren Abschreibungsdauer möglich.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Privatvermögen: Aufteilung Grundstück und Gebäude&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Fallen die Einkünfte aus der Vermietung unter Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, wird die Abschreibung von den auf das Gebäude entfallenden Anschaffungs- oder Herstellungskosten (bzw. fiktiven Anschaffungskosten) berechnet. Daher muss von den gesamten Kosten der Wert ermittelt werden, der auf das Gebäude entfällt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ohne Nachweis eines anderen Aufteilungsverhältnisses sind von den Anschaffungskosten eines bebauten Grundstückes grundsätzlich 40 % als Anteil des Grund und Bodens auszuscheiden. Dies gilt nicht, wenn die tatsächlichen Verhältnisse offenkundig erheblich davon abweichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Davon abweichend gelten lt. Verordnung folgende Regelungen:&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Gemeinden mit weniger als 100.000 Einwohnern&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In diesen Gemeinden sind als Grundanteil 20 % des Werts auszuscheiden, wenn der durchschnittliche Quadratmeterpreis für das Bauland und für voll aufgeschlossene unbebaute Grundstücke (baureifes Land) &lt;strong&gt;weniger&lt;/strong&gt; als € 400,00 beträgt.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Gemeinden mit mindestens 100.000 Einwohnern&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;In Gemeinden, in denen mindestens 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner leben, und in Gemeinden, in denen der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Bauland und baureifes Land bei &lt;strong&gt;mindestens&lt;/strong&gt; € 400,00 liegt, beträgt der Anteil von Grund- und Boden&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;30 %, wenn das Gebäude mehr als 10 Wohn- oder Geschäftseinheiten umfasst oder&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;40 % wenn das Gebäude bis zu 10 Wohn- oder Geschäftseinheiten umfasst.&lt;br /&gt;(Hinweis: Laut Verordnung liegt eine eigene Geschäftseinheit jedenfalls pro angefangenen 400 m&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt; Nutzfläche vor)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;h3&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: normal !msorm;&quot;&gt;Gutachten statt pauschaler Aufteilung&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Die neue Aufteilung muss nicht angewendet werden, wenn der Grundanteil nachge­wiesen wird, wie z. B. durch ein Gutachten eines Sachverständigen. Das Gutachten unterliegt allerdings der freien Beweiswürdigung der Behörde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie ist auch nicht anzuwenden, wenn die tatsächlichen Verhältnisse offenkundig erheblich (das heißt, der tatsächliche Grundanteil um mindestens 50 %) davon abweichen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_subventionen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Subventionen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Subventionen aus öffentlichen Mitteln sind nicht als Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung anzusetzen, daher sind sie nicht steuerpflichtig. Die damit geförderten Instandhaltungs-, Instandsetzungs- oder Herstellungskosten sind aber um diese Subvention zu kürzen, bevor sie als Werbungskosten abgezogen werden. Ein etwa übersteigender Subventionsbetrag ist allerdings steuerpflichtig.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_umsatzsteuer-kleinunternehmer-regelung&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Umsatzsteuer-Kleinunternehmer-regelung&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Wenn Ihr Jahresumsatz den Betrag von € 55.000,00 (Bruttogrenze ab 2025, 2024 € 35.000,00 Nettogrenze) nicht übersteigt, sind Sie mit Ihren Umsätzen von der Umsatzsteuer befreit, können allerdings auch keine Vorsteuer absetzen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_option_zur_umsatzsteuer-normalbesteuerung&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Option zur Umsatzsteuer-Normalbesteuerung&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Fallen höhere Vorsteuerbeträge bei einer Kleinunternehmerin bzw. einem Kleinunternehmer (z. B. aus dem Erwerb einer Eigentumswohnung, aus Sanierungsaufwendungen oder aus Zubauten) an, kann eine „Option zur Steuerpflicht“ sinnvoll sein. Damit wird zwar der Vermietungsumsatz steuerpflichtig (10 % bei Wohnungsmieten), die Vorsteuern werden jedoch gleichzeitig abzugsfähig. Bei Vermietung von Geschäftsräumlichkeiten müsste abermals zur USt (Steuersatz 20 %) optiert werden (sofern möglich). Jedoch Vorsicht: Kein Springen zwischen Steuerfreiheit und Normalversteuerung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung bindet für mindestens fünf Jahre und kann nur am Beginn eines Jahres widerrufen werden. Auf notwendige Vorsteuerberichtigungen ist dabei zu achten.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_vermietung_von_geschaeftslokalen&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Vermietung von Geschäftslokalen&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Wird nicht zu Wohnzwecken vermietet, kann die Vermieterin bzw. der Vermieter zwischen „steuerfreiem Umsatz“ und „mit 20 % zu versteuerndem Umsatz“ und steuerpflichtigem Umsatz (mit 20 %) wählen (Option zur Steuerpflicht). Diese Option kann für jedes Bestandsverhältnis gesondert ausgeübt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Möglichkeit der Option zur Steuerpflicht besteht grundsätzlich allerdings nur, wenn die Mieterin bzw. der Mieter das Grundstück nahezu ausschließlich für Umsätze verwendet, die den Vorsteuerabzug nicht ausschließen (z. B. ist eine Option nicht möglich, wenn der Mieter ein Arzt ist, der die Räumlichkeiten für seine Arztpraxis nutzt, weil der Arzt nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist). Nahezu ausschließlich bedeutet in diesem Fall zu mindestens 95 %.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Vermietung (Nutzungsüberlassung) von Grundstücken für Wohnzwecke unterliegt ab 1.1.2026 nicht dem Steuersatz von 10 %, wenn ein besonders repräsentatives Grundstück für Wohnzwecke vorliegt (weitere Voraussetzung unter anderem ist, dass das Grundstück nach dm 31.12.2025 angeschafft/hergestellt wurde). Ein besonders repräsentatives Grundstück für Wohnzwecke liegt vor, wenn die Anschaffungs- und/oder Herstellungskosten für das Grundstück für Wohnzwecke, samt Nebengebäuden und sonstigen Bauwerken, innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren ab der Anschaffung bzw. des Beginns der Herstellung, mehr als € 2.000.000,00 betragen. Bei Grundstücken, die typischerweise zur Vermietung mehrerer Mietgegenstände für Wohnzwecke bestimmt sind (z. B. Zinshaus), ist für die Beurteilung der Kostengrenze auf den einzelnen Mietgegenstand abzustellen. Diese Vermietung ist somit unecht von der Umsatzsteuer befreit. Aus dieser unechten Steuerbefreiung kann nicht herausoptiert werden.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_verluste_bei_vermietung&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Verluste bei Vermietung&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    
        
            
            &lt;p&gt;Treten bei Ihrer Vermietung vorübergehend Verluste auf, so können Sie diese Verluste im gleichen Jahr mit anderen positiven Einkünften (z. B. aus Ihrem Betrieb oder Ihrem Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit) verrechnen und sparen damit Einkommensteuer. Sollten Sie neben den Vermietungseinkünften keine positiven Einkünfte haben, so sind Ihre Verluste aus Einkünften aus Vermietung und Verpachtung verloren, da sie nicht in das Folgejahr vortragsfähig sind. Aber Achtung: Bei dauernden Verlusten prüft die Finanz, ob Sie mit Ihrer Vermietung überhaupt Einkünfte erzielen wollen oder, ob es sich um eine sogenannte „Liebhaberei“ handelt. Dies ist dann mit Rentabilitäts- bzw. Prognoserechnungen zu widerlegen. Werden Ihre negativen Einkünfte aus Vermietung als Liebhaberei eingestuft, so können Sie die angefallenen Verluste nicht mehr mit positiven Einkünften verrechnen.&lt;/p&gt;
        
    

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

    



    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2026&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
</content>
            </infolist>
        
            <infolist>
                <title_id>wichtige_betraege</title_id>
                <updated></updated>
                <title>Wichtige Beträge</title>
                <content>
    

    

    

    
        



    

        &lt;div class=&quot;infolist_download hideme_print&quot;&gt;
            &lt;p&gt;
                Sie können die Seite
                &lt;span class=&quot;infolist_title&quot;&gt;
                    Externe Inhalte
                &lt;/span&gt;
                auch als PDF speichern.
            &lt;/p&gt;

            &lt;a class=&quot;button hideme_print&quot; href=&quot;/de/externe_inhalte/externe_inhalte_ger.pdf&quot; rel=&quot;nofollow&quot; role=&quot;button&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;
                &lt;span class=&quot;text&quot;&gt;Merkblatt speichern&lt;/span&gt;
                &lt;span class=&quot;visible_for_screen_reader&quot;&gt;als PDF&lt;/span&gt;
            &lt;/a&gt;
        &lt;/div&gt;
    







    
        
            
            &lt;p&gt;Für wesentliche steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Positionen finden Sie nachstehend die wichtigsten Werte für die Jahre 2023 bis 2025 in EURO.&lt;/p&gt;
        
    



    

    


    

    


    

    
        
            
                
                    
                        
                            &lt;nav class=&quot;hideme_print infolist_anchor_overview&quot;&gt;
                                &lt;ul&gt;
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_einkommensteuer&quot; id=&quot;einkommensteuer&quot;&gt;
                                Einkommensteuer
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_einkommensteuertarif&quot; id=&quot;einkommensteuertarif&quot;&gt;
                                Einkommensteuertarif
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_amtliche_km-saetze&quot; id=&quot;amtliche_km-saetze&quot;&gt;
                                Amtliche km-Sätze
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_koerperschaftsteuer_gmbh_ag_vereine_&quot; id=&quot;koerperschaftsteuer_gmbh_ag_vereine_&quot;&gt;
                                Körperschaftsteuer (GmbH, AG, Vereine, ...)
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_umsatzsteuer&quot; id=&quot;umsatzsteuer&quot;&gt;
                                Umsatzsteuer
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_sozialversicherung&quot; id=&quot;sozialversicherung&quot;&gt;
                                Sozialversicherung
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_bundesabgabenordnung&quot; id=&quot;bundesabgabenordnung&quot;&gt;
                                Bundesabgabenordnung
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                    
                
                    
                        

                        &lt;li&gt;
                            &lt;a href=&quot;#text_gebuehren&quot; id=&quot;gebuehren&quot;&gt;
                                Gebühren
                            &lt;/a&gt;
                        &lt;/li&gt;

                        
                                &lt;/ul&gt;
                            &lt;/nav&gt;
                        
                    
                
            
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_einkommensteuer&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Einkommensteuer&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Einkommensteuer&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Rechtsquelle&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Schlagworte&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2026&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2025&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2024&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG § 3(1)Z15(a)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Freibetrag für Zuwendungen des Arbeitgebers zur Zukunftssicherung seiner Arbeitnehmer&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG  § 3(1)15b&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Freibetrag bei Zuwendung einer Mitarbeiterkapitalbeteiligungen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;3.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;3.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;3.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §13&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Geringwertige Wirtschaftsgüter&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §16(3)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Werbungskosten, Pauschbetrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;132,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;132,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;132,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §18(1)Z5&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Sonderausgaben, Kirchenbeitrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;600,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;600,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;600,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §24(4)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Freibetrag bei Betriebsveräußerung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;7.300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;7.300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;7.300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §26Z4(b)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Taggeld für Inlandsreisen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;30,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;30,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;26,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(1)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Einkommensteuertarif 50 % ab Einkommen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;104.859,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;103.072,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;99.266,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(1)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Einkommensteuertarif 55 % ab Einkommen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.000.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.000.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.000.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(4)Z1&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Alleinverdienerabsetzbetrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;- bei einem Kind&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;612,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;601,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;572,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;- bei zwei Kindern&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;828,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;813,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;774,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;- ab drei Kindern, zusätzlich (für jedes weitere Kind) &lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;273,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;268,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;255,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Zuverdienstgrenze mit Kind&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;7.411,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;7.284,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;6.937,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(4)Z2&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Alleinerzieherabsetzbetrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;-mit einem Kind&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;612,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;601,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;572,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;-mit zwei Kindern&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;828,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;813,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;774,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;-ab drei Kindern, zusätzlich (für jedes weitere Kind) &lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;273,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;268,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;255,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(3)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Kinderabsetzbetrag pro Monat&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;70,90&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;70,90&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;67,80&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(4)Z3&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Unterhaltsabsetzbetrag für das erste Kind pro Monat&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;38,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;37,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;35,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;- für das zweite Kind pro Monat&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;56,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;55,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;52,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;- für jedes weitere Kind pro Monat&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;75,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;73,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;69,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(5)Z1&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Verkehrsabsetzbetrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;496,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;487,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;463,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(5)Z2&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Erhöhter Verkehrsabsetzbetrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;853,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;838,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;798,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(5)Z3&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Zuschlag zum Verkehrsabsetzbetrag &lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;804,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;790,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;752,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(5)Z4&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Pendlereuro (pro km)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;6,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §33(6)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Pensionistenabsetzbetrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.020,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.002,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;954,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;erhöhter Pensionistenabsetzbetrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.502,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.476,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1.405,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §41(1)Z1&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Veranlagungsgrenze bei lohnsteuerpflichtigen Einkünften&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;730,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;730,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;730,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §42(1)Z3&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Steuererklärungspflicht, allgemein (wenn keine lohnsteuerpflichtigen Einkünfte bezogen wurden)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;13.539,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;13.308,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;12.816,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §42(1)Z3&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Steuererklärungspflicht für Lohnsteuerpflichtige&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;14.769,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;14.517,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;13.981,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §42(2)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Steuererklärungspflicht für beschränkt Steuerpflichtige&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2.463,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2.421,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2.331,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §45(1)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Vorauszahlungen Freigrenze&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §67(1)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Sonstige Bezüge: Freibetrag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;620,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;620,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;620,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Pkw-Angemessenheits-VO §1&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Angemessenheitsgrenze Pkw&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;40.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;40.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;40.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §3Z14&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Betriebsveranstaltungen (pro Teilnehmer)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;365,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;365,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;365,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §3(1)Z17&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Essensbons, auch mitnehmbare Lebensmittel pro Arbeitstag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt; 2,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt; 2,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;EStG §3(1)Z17&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Essensbons für Kantine, Gasthaus usw. pro Arbeitstag&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt; 8,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt; 8,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;8,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Sachbezugswerte-VO §4(1)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Sachbezugswert für Kfz bei geringem
&lt;br/&gt;- CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-Ausstoß
&lt;br/&gt;- und monatliche Nutzung über 500 km: 
1,5&amp;nbsp;% der Anschaffungskosten pro Monat maximal.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;720,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;720,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;720,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Sachbezugswerte-VO §4(2)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Sachbezugswert für Kfz bei geringem
&lt;br/&gt;- CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-Ausstoß
&lt;br/&gt;- und monatliche Nutzung bis 500 km:
0,75&amp;nbsp;% der Anschaffungskosten pro Monat maximal.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;360,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;360,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;360,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Sachbezugswerte-VO §4(1)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Sachbezugswert für Kfz und
&lt;br/&gt;- monatliche Nutzung über 500 km: 
2&amp;nbsp;% der Anschaffungskosten pro Monat maximal.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;960,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;960,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;960,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Sachbezugswerte-VO §4(2)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Sachbezugswert für Kfz und
&lt;br/&gt;- monatliche Nutzung bis 500 km: 1 % der Anschaffungskosten pro Monat maximal.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;480,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;480,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;480,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Sachbezugswerte-VO §4a(1)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Sachbezugswert für Kfz - Abstellplatz pro Monat&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;14,53&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;14,53&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;14,53&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;Sachbezugswerte-VO §5(3)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Freibetrag Sachbezug Arbeitgeberdarlehen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;7.300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;7.300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;7.300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_einkommensteuertarif&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Einkommensteuertarif&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Einkommensteuertarif&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Tarifstufen 2026 in EUR&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Tarifstufen 2025 in EUR&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Steuersatz&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;0 bis 13.539,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;0 bis 13.308,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;0 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über 13.539,00 bis 21.992,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;über 13.308,00 bis 21.617,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;20 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über 21.992,00 bis 36.458,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;über 21.617,00 bis 35.836,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;30 %


&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über 36.458,00 bis 70.365,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;über 35.836,00 bis 69.166,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;40 % &lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über 70.365,00 bis 104.859,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;über 69.166,00 bis 103.072,00&lt;/td&gt;&lt;td&gt;48 %&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über 104.859,00 bis 1 Mio.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;über 103.072,00 bis 1 Mio.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;50 %

&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;über € 1 Mio.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;über € 1 Mio.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;55 %*&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_amtliche_km-saetze&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Amtliche km-Sätze&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Amtliche km-Sätze&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Rechtsquelle&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Schlagworte&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2026&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2025&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2024&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;LStR Rz 1404&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Kilometergeld Pkw&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;0,50&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;0,50&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;0,42&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;für Mitfahrer&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;0,15&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;0,15&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;0,05&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_koerperschaftsteuer_gmbh_ag_vereine_&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Körperschaftsteuer (GmbH, AG, Vereine, ...)&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Körperschaftsteuer (GmbH, AG, Vereine, ...)&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Rechtsquelle&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Schlagworte&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2026&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2025&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2024&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;KStG §23(1)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Freibetrag für gemeinnützige Körperschaften&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;10.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;10.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;10.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;KStG §24(4)Z1&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Mindeststeuer für GmbH p.a.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;500,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;500,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;500,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;KStG §24(4)Z2&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Mindeststeuer für Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen p.a.&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;5.452,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;5.452,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;5.452,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_umsatzsteuer&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Umsatzsteuer&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Umsatzsteuer&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Rechtsquelle&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Schlagworte&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2026&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2025&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2024&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;UStG §6(1)Z27&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Kleinunternehmerregelungsgrenze&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;55.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;55.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;35.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;UStG §7(1)Z3(c)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Touristenexport ab einem Betrag von&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;75,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;75,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;75,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;UStG §11(6)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Kleinbetragsrechnung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;400,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;400,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;400,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;UStG §17(2)Z2&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Ist-Besteuerung bis&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;110.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;110.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;110.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;UStG §21(2)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Quartalsweise Voranmeldung bis&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;100.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;100.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;100.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;UStG §21(6)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Befreiung von der Steuererklärungspflicht für Kleinunternehmer&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;55.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;55.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;35.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;UStG Art1(4)Z2&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Erwerbsschwelle&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;11.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;11.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;11.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_sozialversicherung&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Sozialversicherung&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Sozialversicherung&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Rechtsquelle&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Schlagworte&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2026&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2025&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2024&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;ASVG §108(3)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Höchstbeitragsgrundlage täglich&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;231,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;215,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;202,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;ASVG §108(3)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Höchstbeitragsgrundlage monatlich&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;6.930,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;6.450,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;6.060,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;ASVG §108(3)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Höchstbeitragsgrundlage jährlich&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;97.020,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;91.560,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;84.840,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;ASVG §108(3)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Höchstbeitragsgrundlage für Sonderzahlungen jährlich&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;13.860,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;12.900,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;12.120,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;ASVG §77(4)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Jahresbeitrag Unfallversicherung für Selbständige&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;155,40&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;144,84&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;136,20&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;ASVG §5(2)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Geringfügigkeitsgrenze monatlich&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;551,10&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;551,10&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;518,44&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;ASVG §77(2a)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Beitrag für geringfügig Beschäftigte (Opting In)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;83,49&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;77,81&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;73,20&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;GSVG §48&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Höchstbeitragsgrundlage monatlich&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;8.085,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;7.525,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;7.070,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;GSVG §48&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Höchstbeitragsgrundlage jährlich&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;97.020,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;90.300,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;84.840,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;GSVG §25(4)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Mindestbeitragsgrundlage, monatlich, Pensionsversicherung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;551,10&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;551,10&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;518,44&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;GSVG §25(4)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Mindestbeitragsgrundlage, monatlich, Krankenversicherung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;551,10&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;551,10&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;518,44&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;GSVG §25(4)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Mindestbeitragsgrundlage, jährlich, Pensionsversicherung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;6.613,20&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;6.613,20&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;6.221,28&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;GSVG §25(4)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Mindestbeitragsgrundlage, jährlich, Krankenversicherung&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;6.613,20&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;6.613,20&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;6.221,28&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;GSVG §4(1)Z7&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Kleinstunternehmer Umsatzgrenze jährlich&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;55.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;55.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;35.000,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;GSVG §4(1)Z7&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Kleinstunternehmer Einkünftegrenze jährlich&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;6.613,20&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;6.613,20&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;6.221,28&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_bundesabgabenordnung&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Bundesabgabenordnung&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Bundesabgabenordnung&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Rechtsquelle&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Schlagworte&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2026&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2025&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2024&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;BAO §205(2)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Freigrenze Anspruchszinsen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;50,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;50,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;50,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;BAO §212(2)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Freigrenze Stundungszinsen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;50,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;50,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;50,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;BAO §205(2)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Anspruchszinsen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;ab 1.1. 3,53 %&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;ab 1.1. 4,53 %&lt;br&gt;
ab 12.3. 4,03 %&lt;br&gt;
ab 11.6. 3,53 %&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;ab 1.1. 5,88 %&lt;br&gt;
ab 18.9. 5,03 %&lt;br&gt;
ab 18.12. 4,53 %&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;BAO §212(2)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Stundungszinsen&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;ab 1.1. 6,03 %&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;ab 1.1. 7,03 %&lt;br&gt;
ab 12.3. 6,53 %&lt;br&gt;
ab 11.6. 6,03 %&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;ab 1.1. 5,88 %&lt;br&gt;
ab 1.7. 8,38 %&lt;br&gt;
ab 18.9. 7,53 %&lt;br&gt;
ab 18.12. 7,03 %&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
                
                    
                        &lt;div id=&quot;text_gebuehren&quot;&gt;
                            &lt;h2&gt;Gebühren&lt;/h2&gt;
                            
    

    

    

    
        
    &lt;div class=&quot;table &quot;&gt;
        &lt;table&gt;
            &lt;caption&gt;Gebühren&lt;/caption&gt;
            
                &lt;thead&gt;
                    &lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Rechtsquelle&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;Schlagworte&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2026&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2025&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;&lt;th scope=&quot;col&quot;&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;2024&lt;/span&gt;&lt;/th&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/thead&gt;
                &lt;tbody&gt;
                    &lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;GebG §14TP1&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Feste Gebühr z.&amp;nbsp;B. für Abschriften, Eingaben, Protokolle, amtliche Zeugnisse&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;ab 1.1. 20,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;ab 1.1. 14,30&lt;br&gt;
ab 1.7. 20,00
&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;14,30&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;GebG §14TP7(1)Z4(a)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Protokolle über Hauptversammlung einer AG&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;ab 1.1. 424,00&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;ab 1.1. 285,90&lt;br&gt;
ab 1.7. 424,00
&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;285,90&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;odd&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;GebG §14TP7(1)Z4(b)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Protokolle über Generalversammlung einer GmbH&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;ab 1.1. 212,00
&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;ab 1.1. 142,90&lt;br&gt;
ab 1.7. 212,00
&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;142,90&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;&lt;tr class=&quot;even&quot;&gt;
                        &lt;td&gt;GebG §33TP5(1)Z1&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Bestandsverträge, im Allgemeinen (keine Wohnräume)&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1&amp;nbsp;%&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1&amp;nbsp;%&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;span class=&quot;amount&quot;&gt;1&amp;nbsp;%&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;
                    &lt;/tr&gt;
                &lt;/tbody&gt;
            

            

            

            

            
        &lt;/table&gt;
    &lt;/div&gt;

    

                        &lt;/div&gt;
                    
                
            
        
    

    

    



    
        
            
            &lt;p&gt;Stand: 1. Jänner 2026&lt;/p&gt;
        
    

    
        
            
            &lt;p class=&quot;disclaimer&quot;&gt;Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen im Rahmen unserer Berufsberechtigung jederzeit gerne für eine persönliche Beratung zur Verfügung.&lt;/p&gt;
        
    

    
</content>
            </infolist>
        

    
</infolists>